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TISCHTENNISTALENT SCHEITERTE IM DOPPEL

Kolbermoorerin Naomi Pranjkovic verfehlte bei der Jugend-EM nur knapp eine Medaille

Nur ein Sieg fehlte Naomi Pranjkovic für eine Medaille. Das Aus kam erst gegen die späteren Titelträgerinnen Elizabet Abraamian/Natalia Malinina aus Russland.
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Nur ein Sieg fehlte Naomi Pranjkovic für eine Medaille. Das Aus kam erst gegen die späteren Titelträgerinnen Elizabet Abraamian/Natalia Malinina aus Russland.

„Der Einzug in die Runde der letzten Acht bei der Tischtennis-EM ist für uns ein riesengroßer Erfolg“, sagte die 16-jährige Kolbermoorerin Naomi Pranjkovic nach ihrer Rückkehr in die Heimat.

Varazdin/Kolbermoor – Nur ein Sieg fehlte Naomi Pranjkovic bei den 63. Jugend-Europameisterschaften in Varazdin (Kroatien) und das Tischtennis-Eigengewächs des SV DJK Kolbermoor hätte im Mädchen-Doppel völlig überraschend eine Medaille gewonnen. An der Seite von Camelia Merenco (Moldawien) kam das Aus erst gegen die späteren Titelträgerinnen Elizabet Abraamian/Natalia Malinina aus Russland. Die Enttäuschung nach der 5:11, 6:11, 11:9 sowie 5:11-Niederlage im Viertelfinale hielt sich bei Pranjkovic jedoch in Grenzen.

Match hätte fast nicht stattgefunden

„Der Einzug in die Runde der letzten Acht ist für uns ein riesengroßer Erfolg“, gab die 16-Jährige nach ihrer Rückkehr in die Heimat zu Protokoll. „Vor dem Turnier kannten wir uns überhaupt nicht. Deshalb hätte ich auch niemals gedacht, dass wir so weit kommen würden.“ Beinahe wäre es zum Match gegen die Paarung aus Russland gar nicht gekommen, denn die moldawische Delegation hatte für ihren Schützling schon den Rückflug gebucht. Seitens des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) wurde dann aber durch eine Umbuchung dafür gesorgt, dass Pranjkovic/Merenco die entscheidende Partie im Kampf um die Medaille austragen konnten.

Direkt für das Hauptfeld qualifiziert

Als eine von insgesamt 32 Spielerinnen war Naomi Pranjkovic aufgrund ihrer Position in der U19-Weltrangliste direkt für das Hauptfeld qualifiziert und musste deshalb nicht den mühsamen Weg durch die Qualifikation gehen. Nach einem 4:2-Auftaktsieg gegen die Griechin Malamatenia Papadimitriou kam das Aus gegen Jamila Laurenti aus Italien. Nach der 4:11, 9:11, 8:11 sowie 10:12-Niederlage musste die SV-Zweitligaspielerin eingestehen, „dass ich natürlich über das klare Ergebnis enttäuscht bin. Aber es war auch das erste Mal, dass ich gegen eine in dieser Art und Weise agierende Gegnerin mit einem Antispin-Belang gespielt habe.“ Neben der unorthodoxen Spielweise ihrer Kontrahentin sei auch noch eine Portion Nervosität hinzu gekommen. „Um überhaupt eine Siegchance zu haben, muss ich schon sehr gut spielen“, verriet Pranjkovic. „Das ist mir leider nicht gelungen.“

Im Mixed-Wettbewerb kam das schnelle Aus

Weniger erfolgreich verlief dagegen der Mixed-Wettbewerb. Direkt in Runde eins mussten sich Naomi Pranjkovic und Tom Schweiger (Bayern München) der schwedischen Paarung Leah Tveit Muskantor/Charlioe Widing mit 8:11, 11:7, 9:11 und 3:11 geschlagen geben.

Nach dem fünften Platz mit der deutschen Mädchen-Mannschaft kehrte die gebürtige Rosenheimerin zwar ohne Edelmetall, dafür aber mit vielen Erfahrungen, in ihre Heimat zurück. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben, denn altersbedingt darf Pranjkovic schließlich noch dreimal am bedeutendsten Nachwuchsturnier dieses Kontinents teilnehmen.

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