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Finale nach 2:0-Führung verloren, dennoch zufrieden

„Auf die Saison können wir stolz sein“: Felix Wetzel ist Team-Vizemeister in Österreich

Felix Wetzel wurde mit dem TTC Wiener Neustadt österreichischer Vizemeister.
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Felix Wetzel wurde mit dem TTC Wiener Neustadt österreichischer Vizemeister.

2:0 hat der ehemalige SBR-Spieler Felix Wetzel mit seiner Mannschaft TTC Wiener Neustadt im Finale der österreichischen Meisterschaft gegen Felbermayer Wels geführt, am Ende reichte es dennoch nicht zum Titel. Im Gespräch mit der OVB-Sportredaktion verrät Wetzel, wieso er trotzdem zufrieden ist.

Wiener NeustadtFelix Wetzel hat es nicht geschafft, mit dem TTC Wiener Neustadt österreichischer Tischtennis-Meister zu werden. Der ehemalige SBR-Spieler unterlag mit seinem Team im Finale der österreichischen Meisterschaft dem Halbzeitmeister Felbermayr Wels mit 2:4.

2:0-Führung verspielt

Für die Feierlichkeiten der Niederösterreicher schien alles vorbereitet zu sein. Sie führten mit 2:0, und auch Wetzel lag gegen Nandor Ecseki schon mit 2:0-Sätzen in Front. Als die Gratulationscour ihren Anfang nahm, dämpften die Hausherren eventuelle Emotionen. Und letztlich sollten sie auch recht bekommen. Wetzel kassierte gegen den Ungarn, den er vor wenigen Wochen noch mit 3:0-Sätzen geschlagen hatte, zunächst den Ausgleich und unterlag im Entscheidungssatz noch mit 7:11. Und plötzlich lief für das niederösterreichische Team überhaupt nichts mehr. Durch die 0:3-Niederlage im Doppel, das Felix Wetzel und Frane Kojic bestritt, musste es den Ausgleich zum 2:2 hinnehmen. Auch die beiden nächsten Begegnungen wurden verloren, sodass die Gäste aus Wels ein schon verloren geglaubtes Spiel doch noch aus dem Feuer rissen. Im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen sprach Wetzel über seine Finalerfahrung.

Wie sicher sind Sie sich gewesen, dass es mit einem Sieg klappen könnte?

Felix Wetzel:Wir waren uns überhaupt nicht sicher, dass wir das Finale gewinnen. Wir wussten, es wird ein schwieriges Spiel und die Chancen standen 50:50.

Ihr Team hat schon mit 2:0 geführt und auch Sie sind mit 2:0-Sätzen in Führung gelegen. Hat man da schon an den Titel gedacht?

Wetzel:Ich habe da bei der Führung noch lange nicht an den Titel gedacht, weil auch mein Gegner mit jedem Ball stärker wurde und mich am Ende noch besiegen konnte.

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Hat sich der Gegner nach Ihrer 2:0-Führung besser auf Ihr Spiel eingestellt oder ist die eigene Fehlerquote gestiegen?

Wetzel:Ich habe nach dem 2:0 genauso weitergespielt. Aber mein Gegner hat weniger Fehler gemacht mit den besseren Lösungen in den entscheidenden Momenten.

Die Mannschaft hat von drei möglichen Titeln „nur“ den Cupsieg unter Dach und Fach gebracht und wurde zweimal Vizemeister. Überwiegt jetzt die Enttäuschung?

Wetzel:Natürlich ist die Enttäuschung da. Aber mit dem ETTC-Cup Finale, das wir gewonnen haben, hat niemand gerechnet. Da haben wir alle über unserem Limit gespielt. Auf die Saison können wir stolz sein, auch wenn es nur ein Titel von dreien geworden ist.

Wie zufrieden sind Sie persönlich mit Ihrer Leistung ?

Wetzel: Ich bin eher zufrieden. Zufrieden ist man als Sportler ja nie und will immer besser werden. Aber ich fühle mich jetzt an dem Punkt, mich weiterentwickelt zu haben. Insgesamt habe ich eine sehr gute Rückrunde gespielt und bis deshalb eher zufrieden als unzufrieden.eg

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