Tina Lutz und Susann Beucke zählen bei der Segel-Europameisterschaft zu den Mitfavoriten

Auch am Attersee wollen Tina Lutz (links) und Susann Beucke wieder jubeln.
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Auch am Attersee wollen Tina Lutz (links) und Susann Beucke wieder jubeln.

Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es für das Duo Tina Lutz/Susann Beucke weiter zur Segel-Europameisterschaft die von Dienstag bis Sonntag am Attersee im Salzkammergut stattfindet

Bergen – Tina Lutz und Susann Beucke starten bei der Segel-Europameisterschaft am Attersee im Salzkammergut in der 49erFX-Klasse und gehören nach dem zuletzt erreichten Gesamtsieg bei der Kieler Woche auch zu den Mitfavoriten.

Für die Olympischen Spiele qualifiziert

Verbunden mit dem Erfolg an der Ostsee war auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio. „Da ist eine große Last von uns abgefallen“, so Tina Lutz vom Yachtclub Chiemsee, die sich mit der Teilnahme an den Spielen einen Lebenstraum erfüllt hat. „Ich habe ein paar Tage gebraucht um alles zu verarbeiten, mittlerweile ist die Anspannung abgefallen“, sagt die 29-jährige aus Holzhausen bei Bergen und fügt hinzu: „Wir werden hier am Attersee Vollgas geben und uns auch eine gewisse Lockerheit bewahren.“

Die amtierenden Weltmeisterinnen sind am Start

Immerhin erwarten die beiden Seglerinnen ein starkes Feld, an dem auch die amtierenden Weltmeisterinnen am Start sind. „Natürlich war das Feld bei der Kieler Woche noch ein wenig stärker, aber das hier kann sich auch sehen lassen“, ist sich Lutz sicher. Eigentlich hätte die Europameisterschaft bereits im Mai am Gardasee stattfinden sollen, wurde aber wegen der akuten Corona-Pandemie abgesagt und schließlich nach Oberösterreich verlegt.

Absolute Höchstleistung an sechs Regattatagen

Insgesamt stehen von Dienstag bis Sonntag sechs Regattatage auf dem Programm. Dabei wird von Lutz/Beucke absolute Höchstleistung verlangt. „Ich hätte danach schon gerne eine längere Pause, um meinen Körper herunterzufahren. Das wäre extrem wichtig. Ich will ja dann auch meine Masterarbeit bis Anfang November in trockenen Tüchern haben“, hofft Tina Lutz. shu

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