TRIATHLON

Am Thumsee darf gestartet werden

Die 37. Auflage des Thumsee-Triathlons nimmt eine gewisse Vorreiterrolle in diesen Post-Corona-Zeiten ein: Der erste Triathlon-Wettkampf nach mehreren Monaten mit mehreren Athleten gleichzeitig soll am Sonntag über die Bühne gehen.

Dabei ist von den Sportlern selbst, aber auch von allen Helfern und Offiziellen höchste Disziplin gefordert.

Werner Mayer, Triathlon-Abteilungsleiter des veranstaltenden TSV Bad Reichenhall, erarbeitete mit seinem Team ein Konzept, welches die Hygienevorgaben erfüllt. Die Strecken werden verkürzt angeboten: Statt 400 Meter werden 300 Meter geschwommen, statt 18 Kilometern werden 9,5 geradelt und als Abschluss lediglich einmal statt bislang zweimal um den Thumsee gelaufen – das entspricht einer Zweieinhalb-Kilometer-Distanz. Die Einhaltung aller Hygienevorgaben wird von offiziellen Lizenz-Kampfrichtern des Bayerischen Triathlon-Verbandes (BTV) kontrolliert. Zuschauer sind auf dem Wettkampf-Gelände rund um den Seewirt nicht zugelassen.

Los geht‘s um 7.30 Uhr. „Um ein Überholen mit zu geringem Abstand zu vermeiden, wird die Startreihenfolge so festgelegt, dass schnelle Schwimmer als Erstes losgelassen werden. Die Reihung werden wir anhand der Ergebnisse der letzten Jahre sowie der Selbsteinschätzung der Sportler über ihre erwartete Schwimmzeit festlegen.“, so Mayer. Abstandsregeln beim Radfahren gelten im Triathlon ohnehin: Zwölf Meter zwischen den Sportlern im Wettkampf, beim Überholen ein Seitenabstand von zwei Meter. Durch den Einzelstart und die Verkürzung der Laufstrecke auf eine Runde um den Thumsee wird eine zu hohe Läuferdichte vermieden. „Auf eine Siegerehrung müssen wir natürlich verzichten“, bedauert Organisator Mayer.

Im Anschluss an den Erwachsenen-Triathlon starten um 8.40 Uhr bis zu 40 Kinder und Jugendliche zu einem „Swim & Run“. bih

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