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FUSSBALL

Tepedelen für Wolff:Ebersberg wechselt

Trainerwechsel beim abstiegsbedrohten Fußball-Bezirksligisten TSV Ebersberg: Der Tabellenvorletzte der Ost-Staffel hat sich von Thomas Wolff getrennt und den bisherigen A-Junioren-Coach Timur Tepedelen zum neuen Cheftrainer ernannt.

„Ich habe mir nichts vorzuwerfen“, sagt C-Lizenz-Inhaber Wolff, der sichtlich überrascht war vom Schritt der Vereinsführung, als er telefonisch vom Sportlichen Leiter Zeljko Prelcec informiert wurde.

„Wir hatten ja 2020 nur vier Bezirksliga-Spiele. Das wichtigste beim Kellerkonkurrenten TSV Teisendorf haben wir 1:0 gewonnen, und da war auch die Stimmung absolut top. Und das Derby beim Tabellenzweiten VfB Forstinning haben wir nur mit viel Pech und durch einen Torwartfehler in letzter Minute 0:1 verloren“, erinnert sich Wolff. Allerdings blieben die „Eber“ dreimal ohne eigenen Torerfolg, da es auch noch ein 0:2 gegen den TSV Bad Endorf und ein 0:3 beim SVN München setzte. Das einzige Ligapokal-Duell ging ebenfalls verloren: 1:3 gegen den TSV Brunnthal, Spitzenreiter der Bezirksliga Süd.

„Ich hatte auch schon eine Videokonferenz und eine Lauf-Challenge vorbereitet. Es war auch geplant, dass wir über die Planungen für die Saison 2021/22 sprechen – insofern war ich natürlich schon überrascht, dass es jetzt vorbei ist“, sagt Wolff. Er wolle auch gar nicht bestreiten, dass Tepedelen (41) – der früher unter anderem die Herrenteams des TSV Steinhöring und TSV Grafing trainiert hat – im U19-Bereich gute und erfolgreiche Arbeit leistet, was Rang zwei in der Bezirksoberliga, Gruppe 2, auch bestätigt.

Als Hintergrund sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Lage der Grün-Weißen schon vor Wolffs Verpflichtung im November 2019 prekär war – und der Abstieg in die Kreisliga wohl nur noch mit einer starken Serie zu vereiteln gewesen wäre. Der Rückstand auf den Relegationsplatz (12./FC Aschheim) war schon damals sehr groß und ist es jetzt natürlich immer noch mit sieben Punkten. Zudem haben die Aschheimer im Vergleich zu Ebersberg noch zwei Nachholpartien in der Hinterhand.

Ob Wolff eine neue Herausforderung sucht oder eine Pause einlegt, sei noch offen, erklärte der 49-Jährige, „weil ich mich bislang ja überhaupt nicht ansatzweise mit anderen Vereinen beschäftigt habe – dazu hat es für mich ja keinen Grund gegeben.“ Prelcec räumt ein, dass es für Wolff auch wegen der Pandemie nicht leicht gewesen sei, „so richtig bei uns Fuß zu fassen – es war ja unabhängig von der Tabellensituation ein sehr schwieriges Jahr“.cs

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