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Beim Heimspiel gegen Ludwigshafen

700 begeisterte Tennisfans in Rosenheim - Was 1860 zum sicheren Klassenerhalt jetzt noch fehlt

Starker Auftritt im ersten Einzel des Tages: Norbert Gombos gewann gegen den Österreicher Alexander Erler.
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Starker Auftritt im ersten Einzel des Tages: Norbert Gombos gewann gegen den Österreicher Alexander Erler.

So viele Zuschauer gab es selten bei einer Tennisveranstaltung in Rosenheim. Schon zum Auftakt der Partie waren die Ränge voll und die Stimmung auf der Anlage war bestens. Trotz des Heimsieges gegen Ludwigshafen ist der Klassenerhalt noch nicht gesichert.

Von Bastian Rapp

Rosenheim – Der erste von zwei Pflichtsiegen in der 1. Tennis-Bundesliga hat der TC 1860 Rosenheim geschafft. Gegen Ludwigshafen führte man beim 5:1-Erfolg die ungeschlagene Serie bei Heimspielen fort und verschaffte sich somit Abstand vom Tabellenkeller.

Ebenso erfreulich waren die zwei gewonnenen Doppel – von der bisherigen Doppelschwäche war nichts mehr zu erkennen.

Der Franzose Manuel Guinard holte an Position drei mit seinem Sieg im Einzel den dritten Punkt für 1860 Rosenheim.

Eine solide Mannschaftsleistung in Verbindung mit starker Zuschauerunterstützung, ungefähr 700 Fans waren auf der Tennisanlage an der Pürtslingstraße, brachte den erhofften Heimerfolg. Nun braucht man nur noch einen Sieg in den letzten beiden Spielen gegen Krefeld oder Neuss. Der würde den sicheren Klassenerhalt bedeuten.

Beim Debüt den ersten Sieg gefeiert

Auf dem Center Court gab der Slowake Norbert Gombos sein Debüt für die 60er und konnte gleich den ersten Erfolg feiern. Mit seinen schnellen und kraftvollen Grundschlägen hatte er gegen den Österreicher Alexander Erler immer die bessere Antwort und war am Ende mit 6:3 und 6:4 relativ ungefährdet.

Das gleiche galt für Lorenzo Giustino an Position 4. Gegen den Tschechen Marek Jaloviec gewann er sogar noch deutlicher mit 6:1 und 6:2. Damit bleibt der Italiener diese Saison weiterhin ungeschlagen im Einzel und ist wie schon letztes Jahr ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft.

Beide Rosenheimer hatten schwer zu kämpfen

In der zweiten Runde sah es am Anfang eher weniger gut für Rosenheim aus. Sowohl Aljaz Bedene im Spitzenmatch, als auch Manuel Guinard hatten schwer zu kämpfen gegen ihre Gegner aus Ludwigshafen. Bedene konnte sich nach verlorenem ersten Satz zwar noch in den Match-Tiebreak zurückkämpfen, zog dort aber diesesmal den Kürzeren. Bis jetzt konnte er alle Tiebreaks, die er für Rosenheim gespielt hat, gewinnen, am Sonntag musste er sich mit 3:6/6:3/7:10 gegen den Franzosen Mathias Bourgue geschlagen geben.

Der Kufsteiner Alexander Erler in Diensten von Ludwigshafen bot trotz seiner Niederlage eine gute Leistung.

Das Comeback schaffte dagegen Guinard: Nach hartem Kampf und mehreren Rückständen gewann er den ersten Satz knapp im Tiebreak mit 7:6, wobei er schon 0:4 zurücklag und den zweiten Satz gewann er dann klar mit 6:1 gegen Johannes Härteis.

Starke Rosenheimer Doppelpaarung

Nun konnte man mit 3:1 nach den Einzeln eigentlich zufrieden sein, da man aber einen Sieg brauchte und bisher schlechte Erfahrungen in den Doppeln machte, war trotzdem wieder Zittern angesagt. Doch mit Norbert Gombos in Verbindung mit Jonas Forejtek stellte sich endlich eine sehr starke Rosenheimer Doppelpaarung heraus, die beim 6:2 und 6:1 gegen Bourgue und den ehemaligen Doppelsieger von Kitzbühel Erler nichts anbrennen ließ. Mit diesem Rückenwind und den lautstarken Fans schafftenauch Weissborn/Guinard den engen Sieg. Sie besiegten Baumann/Hirschmüller mit 3:6/ 6:1 und 10:5.

Das Doppel Gombos/Forejtek (links beim Schlag) machte den entscheidenden vierten Punkt zum Sieg perfekt.

Drei Punkte trennen die Rosenheimer nun von Krefeld und Ludwigshafen und die Rosenheimer haben es also am Freitag selbst in der Hand auswärts gegen Krefeld den Klassenerhalt zu fixieren. Falls es dort nicht klappt, hat man immer noch eine Chance beim letzten Heimspiel am Sonntag gegen Neuss.

Die Zuversicht ist also groß an der Pürstlingstraße. Gerade die Zuschauerunterstützung und immer bessere Teamchemie unter den Spielern macht Hoffnung für die Zukunft von 1860 in der Bundesliga.

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