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Start in 1. Bundesliga

Auftakt-Debakel: Warum für 1860 Rosenheim im bayerischen Tennis-Derby nichts zu holen war

Sam Weissborn bot im Spiel gegen den Tschechen Jiri Helecka, immerhin die Nummer 72 der Welt, trotz der Niederlage eine starke Leistung.
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Sam Weissborn bot im Spiel gegen den Tschechen Jiri Helecka, immerhin die Nummer 72 der Welt, trotz der Niederlage eine starke Leistung.

Es gab die erwartete Niederlage für den TC 1860 Rosenheim zum Auftakt der Tennis-Bundesliga. Bei der hohen Niederlage spielte auch das zur Zeit laufende Rasenturnier in Wimbledon eine Rolle.

Großhesselohe – Nichts zu holen gab es für die ersatzgeschwächten Rosenheimer Tennisherren von 1860 im ersten Saisonspiel der 1. Tennis-Bundesliga beim bayerischen Derby in Großhesselohe. Die Münchner erwiesen sich mit drei Spielern aus den Top 80 der Welt und dem Routinier Philipp Kohlschreiber als zu stark und es hieß am Ende 6:0 für Großhesselohe.

Es wäre in jeder Aufstellung schwer geworden

Bei den Rosenheimern fielen kurzfristig viele Spieler durch Verletzungen und Wimbledon aus, es wäre wahrscheinlich aber in jeder Aufstellung schwer geworden gegen dieses starke gegnerische Mannschaft.

Los legten für Rosenheim an Position 3 und 4 die bekannten österreichischen Joker Sam Weissborn und Lukas Jastraunig. Weissborn hatte es mit dem Tschechen Jiri Helecka zu tun, der aktuellen Nummer 72 der Welt. Der Österreicher ist selbst seit Jahren nur noch auf der Doppeltour unterwegs, davon war in diesem Spiel nichts zu spüren. Jastraunig agierte mit seinem variablen Spiel auf Augenhöhe mit dem Tschechen und musste sich nur knapp mit 5:7 und 3:6 geschlagen geben.

Hart umkämpftes Spitzeneinzel

Rosenheims Urgestein Lukas Jastraunig musste wegen Verletzungen anderer Spiele einspringen und war gegen Philipp Kohlschreiber chancenlos.

Weniger zu holen war für Lukas Jastraunig gegen Philipp Kohlschreiber, der gerade erst in Wimbledon seine illustre internationale Karriere beendet hat. Jastraunig verlor mit 2:6 und 1:6.

In der zweiten Runde verlor im Spitzenmatch der französische Neuzugang Manuel Guinard gegen seinen Landsmann Arthur Rinderknech in einem hart umkämpften Match mit 6:7 und 3:6. Oft waren es nur ein paar Ballwechsel, die entscheidend waren, allerdings nicht mit positivem Ausgang für Rosenheim. An Position 2 kämpfte der Tscheche Jonas Forejtek gegen den Ex-Rosenheimer Federico Coria. Da Forejtek die ganze Woche davor krank war, konnte er beim deutlichen 2:6 und 0:6 dem grundsoliden Argentinier nichts entgegensetzen.

Nach den Einzeln war alles klar

Somit war schon nach den Einzeln mit 0:4 alles klar, die Doppel also nur noch Formsache. Auch hier konnten die 60er keinen Ehrenpunkt holen. Weissborn/Guinard verloren mit 4:6 und 1:6 gegen Kohlschreiber/Lehecka, Jastraunig/Forejtek schafften den einzigen Satzgewinn an diesem Spieltag, konnten das Spiel aber mit 6:7/7:6 und 3:10 im Match-Tiebreak aber nicht nach Hause bringen.

Budgettechnisch die richtige Entscheidung von den Verantwortlichen

Das 0:6 war zwar kein optimaler Start in die Saison, bei der Aufstellung von den Gegnern war es aber gerade budgettechnisch die richtige Entscheidung von den Verantwortlichen. Es werden noch schlagbare Mannschaften kommen, insgesamt bedarf es auch immer etwas Taktik und Glück bei der Spielerauswahl.

Der Fokus liegt jetzt auf dem Freitagsspiel auswärts gegen Düsseldorf und dem ersten Heimspiel am Sonntag gegen Aachen. Dort will man die bestmögliche Aufstellung bringen und die ersten Saisonpunkte einfahren. Besonders beim Heimspiel ist einer der Topspieler fest eingeplant, um den einheimischen Tennisfans auch etwas zu bieten.

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