FUßBALL

Tacherting trennt sich von Fleißner

Der SV Linde Tacherting hat sich – für viele Fußball-Experten völlig überraschend – von Trainer Christian Fleißner getrennt.

Obwohl die Kreisklassen-Truppe als Tabellenvierter der Gruppe 4 sorgenfrei dasteht und sogar noch theoretische Aufstiegschancen in Richtung Kreisliga hat, zogen die Abteilungsleiter Robert Wimmer und Hans-Peter Huber einen Schlussstrich unter die Zusammenarbeit mit dem früheren Drittliga-Spieler des TSV Ampfing und Bayernliga-Meisterkicker des SV Wacker Burghausen. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Nach „gründlicher Analyse der aktuellen Situation und trotz seiner fachlichen Qualitäten“ sei die Trennung nach fünfeinhalb Jahren erfolgt, erklärte die Spartenleitung des SV Linde, „dieser Schritt ist uns alles andere als leicht gefallen“, so Wimmer und Huber unisono. Fleißner habe „unglaublich viel“ für den Verein getan – „mehr als man von einem Trainer erwarten kann. Dafür sind wir ihm äußerst dankbar.“

„Wenn ein Trainer so lange für einen Verein tätig ist, hat er viele Dinge richtig gemacht“, hieß es weiter seitens der Abteilungsleitung, doch nach dieser langen Zeit habe man gemerkt, dass neue Impulse der Mannschaft gut tun könnten. Einen Nachfolger wolle der Verein „zeitnah bekanntgeben“.

Auf Nachfrage äußerte sich auch Fleißner – früher unter anderem auch Spieler beim 1. FC Traunstein und TSV 1860 Rosenheim sowie erfolgreicher (Aktiv-)Coach beim TSV Altenmarkt – zu seiner Entlassung: „Zeitpunkt und Begründung kann ich zwar nicht so einfach nachvollziehen“, sagt der 50-Jährige, aber man müsse es „als Trainer auch mal aushalten, wenn etwas passiert, das man nicht so recht versteht“. cs

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