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„Spiel der Extreme“ in der Fußball-Regionalliga

Tabellenschlusslicht 1860 Rosenheim gegen „heimlichen“ Spitzenreiter

Angreifer Christoph Fenninger kam einst aus Bayreuth nach Rosenheim.
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Angreifer Christoph Fenninger kam einst aus Bayreuth nach Rosenheim.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Als klarer Außenseiter geht Fußball-Regionalligist TSV 1860 Rosenheim ins Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth. Die Gäste kommen als Spitzenteam und mit einer makellosen Auswärtsbilanz ins Rosenheimer Jahnstadion. 1860 hingegen steht am Tabellenende und ist seit sieben Spielen ohne Sieg – mehr David gegen Goliath geht nicht!

Rosenheim – Wenn der TSV 1860 Rosenheim am Freitag um 19 Uhr die SpVgg Bayreuth zum Punktspiel der Fußball-Regionalliga Bayern empfängt, dann ist es für die Beteiligten und die Zuschauer ein „Spiel der Extreme“. Die Rosenheimer tragen die „Rote Laterne“ des Tabellenletzten spazieren, während die Gäste als „heimlicher“ Spitzenreiter – gleiche Punktzahl wie der FC Bayern II, aber bislang ein Spiel weniger absolviert – anreisen. Dazu warten die Hausherren seit sieben Punktspielen auf einen Sieg, die Oberfranken hingegen kommen mit einer makellosen Auswärtsbilanz von sieben Siegen aus sieben Begegnungen in der Fremde daher. Mehr „David gegen Goliath“ geht also fast nicht!

1860 nach Corona-Fällen nicht komplett

Beide Mannschaften waren am vergangenen Wochenende nicht im Einsatz, kommen also etwas ausgeruhter auf den Platz – wobei auch hier die Vorgeschichten wieder unterschiedlich sind. Während Bayreuth das Heimspiel gegen Unterhaching verlegen musste, weil bei den Hachingern Corona-Fälle auftraten, mussten die Sechziger ihre Partie gegen Illertissen absagen, weil das Virus im eigenen Team angekommen war. Und so wird 1860-Coach Florian Heller diesmal auf zwei Akteure seiner Mannschaft verzichten müssen, die sich in Quarantäne befinden.

„Wir hatten nach dem Bekanntwerden extrem viele Testungen und hatten uns dann auch mehrere Tage nicht getroffen“, berichtet Heller über den Umgang der Rosenheimer mit den positiven Testergebnissen. Als der restliche Kader wieder das Training aufgenommen hatte, wurde der Fokus schnell auf die anstehende Heimpartie gelegt. „Die Jungs haben richtig gut trainiert, wir haben inhaltlich viel machen können“, sagt der Sechziger-Trainer. Anders als in den vielen „Englischen Wochen“ konnte er seine Mannschaft diesmal speziell auf den Gegner vorbereiten – und der hat es natürlich in sich! „Bayreuth hat viel Erfahrung, ganz viel Qualität im Kader, ist extrem abgezockt und wuchtig“, stellte Heller fest. Mit nur elf Gegentoren weist die „Oldschdod“ die beste Defensive der Liga auf – allerdings hat auch die Offensive mit Stefan Maderer, Markus Ziereis (jeweils fünf Saisontore), Alexander Nollenberger (vier Treffer), Ivan Knezevic und Daniel Steininger (je zwei Tore) prominente Namen aus Bayerns höchster Spielklasse auf.

Zwei Ex-Bayreuther im Rosenheimer Dress

Der Angriff der Sechziger hätte mit Christoph Fenninger und Sascha Marinkovic ebenfalls zwei solcher Namen zu bieten, allerdings ist Fenninger noch ohne Torerfolg und Marinkovic weist bislang erst zwei Einschüsse auf. Die beiden Offensivkräfte haben vor ihrer aktuellen Zeit in Rosenheim schon einmal im gelb-schwarzen Dress der Bayreuther gespielt. Baut Heller also mit der Nominierung dieses Sturm-Duos auf einen „Ausgerechnet...“-Effekt? „Das ist gar nicht so in meinen Gedanken“, berichtet der Rosenheimer Trainer, stellt aber klar: „Beide werden spielen, denn sie vermitteln uns das Gefühl, dass sie der Mannschaft helfen können.“

Nicht helfen können die weiterhin verletzten Christoph Wallner, Adel Merdan und Markus Sattelberger, der Einsatz von Vegard Salihu ist noch fraglich. Dafür kehrt Simon Kolb nach überstandener Verletzung wieder in den Sechziger-Kader zurück.

Am Dienstag schon das nächste Heimspiel

Für die Rosenheimer ist die Bayreuth-Partie eine von zwei Heimbegegnungen binnen weniger Tage. Denn das in Pipinsried ausgefallene Match wird am Dienstag im Jahnstadion ausgetragen. Beide Vereine haben sich auf einen Heimrechttausch verständigt, weil es in Pipinsried kein Flutlicht am Hauptplatz gibt.

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