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Tabellenführer lange Paroli geboten

Gute Chance für Christian Kornberger, der an Pfrontens Keepter scheiterte.  Foto  Hofmann
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Gute Chance für Christian Kornberger, der an Pfrontens Keepter scheiterte. Foto Hofmann

Mit einem nicht erwarteten Punktgewinn kehrte der Eishockey-Landesligist EHC Bad Aibling von seiner Freitagspartie beim ESC Kempten (3:3) zurück. Bei der 3:6-Niederlage gegen Spitzenreiter Pfronten boten die Aibdogs ihrem Gegner lange Paroli.

Die Vorzeichen waren nicht sehr verheißungsvoll, da insgesamt acht Stammspieler fehlten, unter anderem die komplette erste Sturmreihe. Die Mannen von EHC-Trainer Ludvik Kopecky verkauften sich aber teuer und forderten in einem spannenden Match dem ungeschlagenen Favoriten alles ab. Das Rumpfteam, mit den drei Junioren Martin Kohnle im Tor, Marcus Seiderer und Ludwig Obergschwendtner angetreten, kämpfte und rackerte bis zum Umfallen und wurde letztlich dafür auch belohnt. Vor allem die bisher so oft gescholtene Defensive der Aibdogs wusste in Kempten zu überzeugen und mit mannschaftlicher Geschlossenheit, taktischer Disziplin und eiskalter Chancenverwertung konnten die Gäste jeweils den Rückstand aufholen und am Ende hocherhobenen Hauptes das Eis in der Allgäuer Eishockeymetropole verlassen.

Tore EHC: Christian Kornberger (18.) und Christof Spicker (47./49.).

Strafzeiten EHC: 6; ESC Kempten: 8.

Zuschauer: 260.

Nur 48 Stunden später gastierte dann der aktuelle Tabellenführer EV Pfronten in der Eissporthalle der Kurstadt und er musste schon sein gesamtes sportliches Können abrufen, um am Ende mit 6:3 die Oberhand gegen den Außenseiter zu behalten. Für die Aibdogs, wiederum von kurzfristigen personellen Ausfällen geplagt und zu Umstellungen gezwungen, begann die Partie gut und sie gingen nach überlegen geführtem, kampfbetontem Spiel mit 2:1 in die erste Pause. Erst im Mitteldrittel konnte der Bayernligaabsteiger mehr und mehr sein Potenzial abrufen, kam zu guten Chancen und zur ersten Führung (3:2) nach 36 Minuten. Mehrere gute, nicht genutzte Möglichkeiten, oftmalige Unterzahl und eine Spieldauerstrafe infolge Undiszipliniertheit für die Aiblinger brachten die Gastgeber immer mehr in Bedrängnis und als dann noch die Kräfte nachließen letztlich auch auf die Verliererstraße. Trotz allem freute sich EHC-Trainer Ludvik Kopecky darüber, "dass wir dem Tabellenführer lange Paroli geboten haben".

Tore EHC: Michael Höck (13.) und Thomas Neumaier (19./50.).

Strafzeiten EHC: 23 + 30; EV Pfronten: 16.

Zuschauer: 125. hko

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