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„Man muss das Ding reinmachen“

Tabellenführer Bayreuth zu abgezockt: Wacker Burghausen kann beim 0:1 gute Chancen nicht nutzen

Bayreuths Benedikt Kirsch (links), hier im Duell mit Georgios Spanoudakis, war der beste Mann auf dem Platz.
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Bayreuths Benedikt Kirsch (links), hier im Duell mit Georgios Spanoudakis, war der beste Mann auf dem Platz.
  • VonMichael Buchholz
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Nach zwei Wochen Corona-Pause empfing der SV Wacker Burghausen den Tabellenführer der Regionalliga. Trotz einem Spiel auf Augenhöhe und vielen Chancen, mussten sich die Burghausener mit 0:1 geschlagen geben.

Burghausen – Ein richtiger Leckerbissen war die Freitagabend-Partie zwischen dem SV Wacker Burghausen und Spitzenreiter SpVgg Bayreuth nicht: Zu dominant die Abwehrreihen beider Mannschaften, zu unentschlossen teilweise die Angreifer. Und so reichte Regionalliga-Tabellenführer Bayreuth in der zweiten Hälfte ein gut vorgetragener Angriff zum Tor des Tages, das Alexander Nollenberger in der 70. Minute erzielte.

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht, wir hatten die deutlich besseren Torchancen in der zweiten Halbzeit und am Ende ist es im Fußball relativ einfach, da muss man das Ding reinmachen, wenn man allein vor dem Tor steht“, trauerte Burghausens Trainer Leo Haas dicken Möglichkeiten von Robin Ungerath und André Leipold nach. Unterm Strich hätte sich der SV Wacker nach drei Niederlagen zuvor in der Partie gegen den Liga-Primus durchaus einen Punkt verdient gehabt, zumal die Bayreuther wahrlich kein Feuerwerk abbrannten.

Dass Wacker nach zwei Wochen Corona-Pause und ohne einige Stammspieler anfangs Mühe hatte, war nicht verwunderlich. Insgesamt leistete sich das neu zusammengestellte Ensemble zu viele Abspielfehler und war gerade in der Gegenbewegung oft viel zu ungeduldig: Anstatt sich über Breite im Spiel Sicherheit zu holen, wurde viel zu oft riskant in die Spitze gespielt – weil die Bayreuther zum einen zusammen mit Buchbach die beste Abwehr der Liga stellen und weil die Zuspiele oft zu ungenau waren, kamen die Bälle postwendend zurück.

Bayreuth konnte diese Vorteile allerdings nicht in Zählbares ummünzen, weil weder Nollenberger, noch Markus Ziereis in der Anfangsphase cool genug blieben. Großes Plus für die Altstadt aber: Mit Kapitän Benedikt Kirsch hatte das Team von Trainer Team von Timo Rost einen echten Unterschiedspieler auf dem Feld, der seine Mannschaft nicht nur vorbildlich dirigierte, sondern auch die Bälle immer wieder geschickt verteilte.

Kevin Hingerl hätte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit einem fulminanten Schuss aus gut 30 Metern über den Winkel fast das 1:0 erzielt und nach der Pause gehörte Ungerath, der an Keeper Sebastian Kolbe scheiterte, die erste dicke Möglichkeit (54.). Verdient wäre der Führungstreffer für Wacker spätestens in der 65. Minute gewesen, als Leipold das Laufduell gegen Marcel Götz gewann, den Ball über Kolbe, aber eben auch am langen Pfosten vorbeilupfte.

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Wie aus dem nichts und mit dem einzigen guten Angriff im zweiten Abschnitt ging Bayreuth in Front: Hingerl konnte Tim Danhof nach einem weiten Ball nicht stoppen und dessen Hereingabe hämmerte Nollenberger humorlos aus sechs Metern zentral unter die Latte (70.). Wacker hätte das noch korrigieren können, doch erneut scheiterte Ungerath nach tollem Zuspiel von Nico Helmbrecht mutterseelenallein an Kolbe (76.).

SV Wacker: Schöller – Scheidl, Hingerl, Walter, Mazagg – Maier (ab 77. Agbaje), Spanoudakis (ab 77. Ade), Bachschmid, Kikuchi (ab 68. Helmbrecht) – Leipold (ab 82. Ammari), Ungerath.

Tore: 0:1 (70.).

Schiedsrichter: Ostheimer (TSV Sulzberg).

Zuschauer: 700.mb

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