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Sie will zu Olympia

Svenja Brunckhorst verabschiedet sich mit Sieg gegen Hannover aus Wasserburg

Bestritt vorerst ihr letztes Heimspiel für Wasserburtgs Basketball-Damen: Svenja Brunckhorst, die im Wettbewerb 3x3 zu den Olympischen Spielen will.
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Bestritt vorerst ihr letztes Heimspiel für Wasserburtgs Basketball-Damen: Svenja Brunckhorst, die im Wettbewerb 3x3 zu den Olympischen Spielen will.

Die Wasserburger Basketballdamen konnten das neue Jahr mit einem Sieg beginnen. Gegen Hannover stand am Ende ein 84:71-Sieg, aber viel wichtiger war am Mittwochnachmittag das, was abseits des Spielfeldes geschah.

Von Manuela Scholzgart

Wasserburg – Wasserburgs Basketball-Damen gewannen das erste Heimspiel im neuen Jahr mit 84:71 Punkten gegen Hannover. Nach dem Spiel verabschiedete sich Svenja Brunckhorst. Es war ihr letzte Heimspiel für den TSV Wasserburg.

Gäste aus Hannover begannen stark

Man merkte, dass Hannover gewinnen möchte beziehungsweise gewinnen muss, da man erst zwei Siege auf dem Konto hatte. Dementsprechend stark begannen die Gäste und überraschten die Innstädterinnen scheinbar damit. Diese brauchten lange, um ins Spiel zu finden. Erst am Ende des ersten Viertels konnten die Damen vom Inn erstmals mit 19:18 in Führung gehen.

Knappe Halbzeit-Führung für Wasserburg

Auch im zweiten Viertel änderte sich erst einmal nichts und es ging weiter hin und her. Mit 40:38 aus Wasserburger Sicht ging es in die Kabine.

Die junge Wasserburgerin Sophie Perner erzielte gegen Hannover drei Punkte.

Die Ansage hier war klar: Es fehlt an Spannung, Intensität und Kommunikation, das musste besser werden. Und endlich wachten die Wasserburgerinnen auf und fanden immer wieder Lücken in Hannovers Defense und verteidigten selbst deutlich besser. Nach 30 Minuten stand es 68:52. Noch einmal knapp wurde es beim 80:71 zwei Minuten vor Spielende. Aber hier behielten die Gastgeberinnen einen kühlen Kopf und siegten am Ende 84:71.

Aushängeschild des Wasserburger Damenbasketballs

Doch viel wichtiger als das Spiel selbst war das, was schon vor, während und nach dem Spiel geschah. Svenja Brunckhorst, Aushängeschild des Wasserburger Damenbasketballs und auch des deutschen Damenbasketballs, absolvierte vorerst ihr letztes Heimspiel für den TSV, wird aber vermutlich noch einmal ein Spiel für Wasserburg Ende Januar spielen. Nach derzeitigem Stand geht es für sie mit 3x3-Wettbewerb los, der olympisch ist. Vor dem Spiel wurden Banner aufgehängt mit Worten wie „Danke Svenni“ oder „Viel Erfolg bei 3x3“. Nach dem Spiel blieb auch Hannover noch im Kreis stehen und hörte zu, was Svenja Brunckhorst Mitspielerinnen und Coaches zu sagen hatten, auch Finja Schaake, Spielerin von Hannover und Brunckhorsts Mitspielerin bei der Nationalmannschaft, widmete Svenni auch noch ein paar Worte. Auch Wasserburgs Management, vertreten durch die Abteilungsleitung Paula Zaschka und Peter Meier, hatte noch ein kleines Geschenk für sie.

Nach dem Spiel versammelten sich beide Mannschaften auf dem Spielfeld um Svenja Brunckhorst (links) zu verabschieden.

Ein großer Teil von Wasserburgs Erfolgsgeschichte

„Svenni ist Wasserburgs Aushängeschild, wer von Basketball in Wasserburg spricht, muss sie erwähnen. Sie kam als kleines Mädchen an den Inn und war seither präsent, hat sich weiterentwickelt und ist ein großer Teil von Wasserburgs Erfolgsgeschichte. Sie wird uns hier sehr fehlen, aber sie muss ihren Traum von Olympia leben und da unterstützen wir sie alle“, waren sich Spielerinnen, Coaches und Management einig.

So spielte Wasserburg gegen Hannover

Gegen Hannover spielten: Svenja Brunckhorst (11 Punkte, 3 Assists), Helena Eckerle (3 Punkte), Leonie Fiebich (12 Punkte, 8 Rebounds), Elisa Hebecker (2 Punkte), Laura Hebecker (8 Punkte), Kelly Moten (22 Punkte, 5 Rebounds, 3 Assists), Maggie Mulligan (18 Punkte, 7 Rebounds), Sophie Perner (3 Punkte), Manuela Scholzgart und Anne Zipser (7 Punkte).

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