Stützpunkt-Läufer gut platziert

Anian Sossauwurde im Junioren-Sprint in Pokljuka Fünfter. DSV

Der Continentalcup in Pokljuka (Slowenien) war für die heimischen Skilangläufer die erste Standortbestimmung.

„Bei einigen lief es gut, bei anderen noch nicht so gut“, bilanziert Trainer Frank Nitsch vom Stützpunkt in Ruhpolding das Abschneiden des Sextetts, das diesmal am Start war. Doch das war auch in etwa so erwartet worden. Zum einen ist die Trainingskonzeption da rauf ausgerichtet, erst später in der langen Saison die Höchstform zu erlangen. Zum anderen ist für einen Teil der Aktiven der Sprung aus der Junioren- in die Erwachsenenklasse ganz schön happig.

Mit diesem Problem hatte etwa Florian Knopf (SLV Bernau) zu kämpfen. Der 20-Jährige schaffte es im Sprint (54.) nicht in die Finalrennen der besten 30, auch im Distanzlauf über 15 km im Skating war der 46. Platz nicht nach seinen Wünschen. Über 15 km war Routinier Valentin Mättig (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal/29 Jahre) als Dritter mit 8,0 Sekunden Rückstand auf Sieger Hugo Lapalus (Frankreich) bester Deutscher.

Stützpunkt-Athlet Jakob Leismüller (SC Partenkirchen) hatte im Prolog als 32. die Finalläufe der besten 30 um gerade mal drei Zehntelsekunden verfehlt. Dass der 22-Jährige im Einzelrennen über 15 km mit Rang 60 nicht so gut abschnitt, lag auch daran, dass Leismüller seine Priorität auf den Sprint legt. Bester Deutscher im Sprint war Max Olex (SC Partenkirchen) als Achter.

Bei den Junioren holte sich über 10 km Freistil Friedrich Moch (WSV Isny) sogar den Sieg. Anian Sossau (SC Eisenärzt/+ 1:44,0 Minuten) kam auf den 20. Platz. Ganz hervorragend lief es für den 19-Jährigen im Sprint: Er verfehlte nur ganz knapp das große Finale der besten Vier und wurde Fünfter. „Das war recht ordentlich. Er hat gezeigt, dass er ganz vorne mitlaufen kann“, freut sich sein Trainer.

Der konnte auch mit Alexandra Danner (SC Lenggries) weitgehend zufrieden sein. Im Sprint schaffte es die 19-Jährige als 28. zwar nur knapp in die Finalläufe, präsentierte sich dort aber stark und taktisch geschickt, sodass sie in der Endabrechnung den zwölften Platz erkämpfte. Kim Hager (SC/TV Gefrees) verfehlte als 39. im Sprint die Finalläufe. Über 10 km dagegen erkämpfte sie den 24. Platz. Auf Rang 20 war Nadine Herrmann (Bockauer SV) im Distanz-Wettkampf die beste Stützpunkt-Athletin. Im Sprint hatte die 23-Jährige mit dem zwölften Platz im Prolog schon angedeutet, dass es nach vorne gehen könnte, auch wenn sie in den Finalläufen (27.) nicht mehr nachlegen konnte. who

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