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Biathlon-EM in Lenzerheide

Stützpunkt-Duo will starke Saison krönen: Diese Ruhpoldinger kämpfen um EM-Medaillen

Dominic Schmuck vom SC Schleching will bei seiner vierten EM-Teilnahme an seine guten Leistungen aus dieser Saison anknüpfen.
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Dominic Schmuck vom SC Schleching will bei seiner vierten EM-Teilnahme an seine guten Leistungen aus dieser Saison anknüpfen.

Wenn am 25. Januar die Biathlon-EM in Lenzerheide beginnt, werden auch einige Athleten des Stützpunkts Ruhpolding an den Start gehen. Ein Stützpunkt-Duo will in der Schweiz die gute Saison krönen.

Ruhpolding – Sie gehen mit reichlich EM-Erfahrung ins Rennen: Marion Wiesensarter (SV Oberteisendorf) und Dominic Schmuck (SC Schleching/beide Stützpunkt Ruhpolding) bestreiten jeweils ihre vierten kontinentalen Biathlon-Titelkämpfe bei den Erwachsenen. Und beide feierten ihren bisher größten EM-Erfolg gemeinsam: In der Mixed-Staffel in Duszniki Zdroj (Polen/Saison 2020/21) erkämpfte das Duo gemeinsam mit Vanessa Voigt (SV Rotterode) und Philipp Nawrath (SK Nesselwang/Stützpunkt Ruhpolding) die Silbermedaille.

Noch kein Edelmetall im Einzel

In den Einzel-Rennen dagegen gab es noch kein Edelmetall. Für Wiesensarter war ihr 14. Platz im Vorjahr beim Einzellauf am Arber ihr bislang bestes Ergebnis. In Lenzerheide (Schweiz) hofft die 28-Jährige nun auf vordere Ränge. „Ja, die bisherigen Europameisterschaften liefen für mich nicht so richtig“, bekennt Wiesensarter. Dass diesmal mehr drin sein könnte, hat sie im Verlauf dieses Winters schon mehrmals bewiesen – unter anderem mit zwei Podestplätzen (Sprint und Verfolgung) beim Auftakt des IBU-Cups in Idre (Schweden).

Rückschläge durch Stürze

„Ich habe schon in der Vorbereitung gemerkt, dass es in die richtige Richtung geht“, blickt sie zurück. Doch bereits in Idre gab es den ersten gesundheitlichen Rückschlag. Die Sportlerin des SV Oberteisendorf stürzte. Das passierte ihr auch in Ridnaun (Italien) – und seit diesen beiden Stürzen „habe ich Nackenprobleme.“ Zwar sind diese inzwischen nicht mehr so schlimm, doch beim jüngsten IBU-Cup in Pokljuka (Slowenien) kam der nächste Sturz hinzu: Wiesensarter verletzte sich dabei am Ellenbogen – problematisch in einer Sportart, in der es auf der Loipe stark auf den Anschub aus den Armen ankommt. „Schade, ich war richtig gut drauf“, bedauert dies Wiesensarter.

Doch die Angehörige des Zoll-Skiteams will sich davon nicht beirren lassen: „Ich kann es nicht ändern und schaue nach vorn.“ Da zwischen dem letzten Wettkampf in Pokljuka und dem EM-Auftakt in der Schweiz am 25. Januar (10.15 Uhr/Einzellauf der Frauen) ohnehin gut eineinhalb Wochen liegen, hofft sie auf Besserung. Zumal Wiesensarter mit etwas „Heimvorteil“ in Lenzerheide antritt: „Meine Eltern und eine gute Freundin feuern mich an“, freut sie sich.

„Das ist schon cool“

Unterstützung aus der Heimat erhält auch Dominic Schmuck. Schließlich reist sowohl die Freundin des 26-Jährigen als auch seine Familie an. Überhaupt erwartet er eine gute Zuschauerzahl, „denn die Schweizer haben sehr viel Werbung gemacht, da dürfte einiges los sein. Das ist schon cool.“

Ebenso erfreulich für ihn ist der Verlauf der bisherigen Saison. Der derzeitige Gesamtsiebte des IBU-Cups hat sich heuer mit zahlreichen Top-15-Platzierungen nachdrücklich für die EM-Nominierung empfohlen. Zuletzt war er unter anderem Vierter des verkürzten Einzellaufs in Pokljuka geworden. „Ich bin mit der Saison bisher zufrieden.“ Klar sei aber auch: „Wenn man sieht, dass man im Anschlussbereich ist, will man natürlich noch weiter nach vorn.“ Das gilt ebenso für die EM, wo er heuer „gerne ein paar Top-Sechs-Plätze oder zumindest die Top Ten“ schaffen würde.

Dass dies in Lenzerheide eine schwere Aufgabe wird, ist ihm bewusst. Denn bei den Europameisterschaften stellen traditionell viele osteuropäische Länder praktisch ihre Topteams auf, „und auch die Schweizer werden vor eigenem Publikum sicher stark besetzt sein“, vermutet Schmuck.

Zahlreiche Wettkampf-Erfahrungen

Dennoch will sich der Bundespolizist gut präsentieren: „Die vergangene Saison war nicht so gut, aber die EM war schon letztes Jahr ganz solide“, blickt er auf die Titelkämpfe am Arber zurück. Dort war er unter anderem Elfter des Sprints geworden.

In Lenzerheide will er an seine bisherigen Saisonergebnisse anknüpfen. Dass es inzwischen so weit nach vorne geht, sei auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Ein Faktor seien da einfach die vielen Trainingsjahre, die er inzwischen hinter sich hat – samt zahlreicher Wettkampf-Erfahrungen.

Gute Vorbereitung als Schlüssel

Zum anderen „hat die Vorbereitung im Sommer mit dem Trainingsplan und unserem neuen Trainer Tobias Reiter gut funktioniert. Außerdem haben wir im B-Kader ein gutes Team und vor allem auch ein gutes Teamgefühl. Das ist für mich sehr wichtig.“

Auch den Wettkampfort selbst mag Schmuck gerne. „Ich kenne Lenzerheide noch aus meinen Juniorenzeiten – und außerdem habe ich dort auch mein IBU-Cup-Debüt gegeben.“ Das war in der Saison 2018/19. Damals hatte sich Schmuck nach Platz 58 im Sprint dank einer starken Leistung im Verfolgungslauf noch auf den 33. Rang verbessert. Bei dieser EM soll es von Beginn an weiter nach vorne gehen.

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