BERNAUER FLORIAN KNOPF IST DABEI

Stützpunkt bei WM gut vertreten – Fünf Junioren-Skilangläufer in Vuokatti am Start

Er schaffte souverän die Qualifikation zur Junioren-WM: Anian Sossau vom SC Eisenärzt, der in der Klasse U23 antritt.
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Er schaffte souverän die Qualifikation zur Junioren-WM: Anian Sossau vom SC Eisenärzt, der in der Klasse U23 antritt.

Nach mehreren internen Testrennen in Oberstdorf steht es fest: Insgesamt fünf Skilangläufer aus dem Stützpunkt Ruhpolding dürfen an den Junioren- und U-23-Weltmeisterschaften in Vuokatti teilnehmen. Die Wettkämpfe in Finnland werden vom 9. bis 14. Februar ausgetragen.

Ruhpolding – Vor allem in der Altersklasse U 23 ist der Stützpunkt Ruhpolding bei der Junioren- und U-23-Weltmeisterschaften in finnischen Vuokatti vom 9. bis 14. Februar sehr gut vertreten: Am Start sind Anian Sossau (SC Eisenärzt), Florian Knopf (SLV Bernau), Albert Kuchler (SpVgg Lam) und Alexandra Danner (SC Lenggries). Nicht ganz geschafft haben es hier trotz guter Vorstellungen Kim Hager (SC/TV Gefrees) und Jonas Schröter (SCMK Hirschau).

Kluge Renneinstellung von Anian Sossau

Einziger heimischer Vertreter in der Altersklasse Junioren ist Alexander Brandner vom WSV Bischofswiesen. Hier konnte sich Sophie Lechner (TSV Marquartstein) bei den Tests keinen JWM-Platz sichern.

Gerade im Sprint darf sich Anian Sossau sicher einiges ausrechnen. „Er war im Prolog voll dabei und hat dann besonders in den Heats überzeugt“, freut sich Frank Nitsch aus dem heimischen Trainerteam über die kluge Renneinteilung seines Schützlings. Dieser musste am folgenden Test-Wochenende gar nicht mehr antreten und konnte sich etwas regenerieren.

Bernauer Florian Knopf vor den schnellsten Herren

Florian Knopf war im ersten Teil der Tests im Prolog sogar die absolute Bestzeit gelaufen – noch vor den Athleten der Herrenklasse. Im Finale wurde er Vierter hinter Sossau und war nicht ganz zufrieden. Doch er überzeugte auch am zweiten Wochenende im Sprint mit einer starken Vorstellung und konnte das abschließende Distanzrennen sogar auslassen.

Albert Kuchler kam zwar im ersten Sprint nicht über „Mittelmaß“ hinaus – dafür überzeugte er aber im Distanzrennen mit einer Siegleistung. In der zweiten Woche trumpfte er ebenfalls noch einmal groß auf und darf nun zuversichtlich zu den Titelkämpfen fahren.

Schröter stark, aber nicht stark genug

Stark, aber angesichts der großen Konkurrenz nicht ganz stark genug war Jonas Schröter am ersten Wochenende, als er vor allem im Sprint überzeugt hatte. Beim Abschluss „war er im Sprint wieder unter den Top Drei“, betont sein Trainer. Weil Schröter eher ein reiner Sprinter ist und für die U-23-WM vor allem Allrounder gefragt waren, reichte es für ihn zwar nicht zu einem WM-Ticket – doch belohnt wird er trotzdem: Er darf beim Sprint-Weltcup in Ulricehamn (Schweden) am Wochenende 6./7. Februar teilnehmen. Sollte er dort überzeugen, wäre zwei Wochen später ein weiterer Weltcup-Einsatz in Nove Mesto (Tschechien) denkbar. „Auf jeden Fall hat er sich gut ins Gespräch gebracht, der Start im Weltcup ist eine Belohnung für seine Hartnäckigkeit“, freut sich Nitsch.

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Vorzeitig die Qualifikation für die Junioren-WM gesichert

Bei den U-23-Läuferinnen hatte sich Alexandra Danner bereits vorzeitig die Qualifikation für die Junioren-WM gesichert. Zwar konnte sie bei den Tests nicht ganz an ihre Bestform anknüpfen, doch „da fehlte etwas die Frische.“

Nicht ganz gereicht hat es für Kim Hager: Dabei hatte sie sich als Dritte des ersten Test-Wochenendes gut präsentiert – doch auch da lag sie hinter ihrer „Hauptkonkurrentin“ Amelie Hofmann (WSV Isny), die sich den letzten Startplatz im Team erkämpft hatte.

Sophie Lechner hat „ihr Potenzial nicht ausgeschöpft“

In der Altersklasse der Junioren schaffte Alexander Brandner die Qualifikation. Der 20-Jährige zeigte sich an beiden Wochenenden in guter Verfassung. „Das war sehr erfreulich für uns, gerade über die Distanz hat er wirklich überzeugt.“

Sophie Lechner hatte in den Test-Wettkämpfen „ihr Potenzial nicht ausgeschöpft.“ Nun gilt es für sie, zu regenerieren und dann bei Wettkämpfen nach der JWM wieder zu überzeugen. Schließlich geht es ja im weiteren Verlauf der Saison auch darum, sich für Plätze in den entsprechenden Kadern zu empfehlen. who

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