TISCHTENNIS

Statistik spricht für sich

Kolbermoors Damen freuen sich am Sonntag besonders auf Busenbachs Spitzenspielerin Tanja Krämer, die auch zu den Spitzenakteurinnen der Bundesliga zählt.  Erlich
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Kolbermoors Damen freuen sich am Sonntag besonders auf Busenbachs Spitzenspielerin Tanja Krämer, die auch zu den Spitzenakteurinnen der Bundesliga zählt. Erlich

Nach 14 Tagen Pause gehen Kolbermoors Bundesliga-Tischtennis-Damen wieder zum Alltagsprogramm über.

Am Sonntag empfangen sie ab 16 Uhr den TV Busenbach.

Busenbach stellt seit vielen Jahren eine Bundesliga-Mannschaft, die aus Kolbermoorer Sicht eine Art Lieblingsteam für sie ist. Die Statistik spricht nämlich eindeutig für den derzeitigen Tabellenzweiten. Seitdem man nämlich in der höchsten deutschen Liga spielt, traf man in der Meisterschaft siebenmal aufeinander und genau so oft gewann der deutsche Vizemeister. In der Saison 2011/2012 stand man sich auch in der 2. Bundesliga gegenüber, aber auch da setzte sich das Quartett aus Oberbayern durch. Das Spielverhältnis lautet 48:20 Punkte. Und wenn man nur das Beispiel von Sabine Winter, die zumindest alle Bundesligaspiele gegen Busenbach absolvierte, zu Rate zieht und die in den letzten Jahren immer gegen Tanja Krämer (21:6 Siege) oder auch Jessica Göbel (21:4) spielte, dann stehen alleine bei ihr insgesamt 42:10 Erfolge zu Buche. Eine Bilanz, die Kolbermoors Damen für das Sonntagsspiel auf alle Fälle zum Favoriten macht.

Aber jede Medaille hat ja auch eine Kehrseite. Kolbermoors Abteilungsleiter Günther Lodes hat dies richtig erkannt, als er im Hinblick auf die Sonntagsbegegnung meinte: „Busenbach scheint auf den ersten Blick eine Durchschnittsmannschaft zu sein. Allerdings zeigte das Team um Jessica Göbel zuletzt eine ansteigende Linie und setzte am ersten Rückrundenspieltag auch ein Ausrufezeichen“. Damit spielte er auf den Paukenschlag an, der ihnen vor zwei Wochen mit dem 6:3-Erfolg beim Tabellendritten aus Bingen gelang. „Für uns war dieser Sieg natürlich gut. Damit beträgt der Abstand auf Bingen nun fünf Punkte. Das bedeutet aber auch, dass wir uns vorsehen müssen“, so Lodes. Die derzeitige Situation beim Sonntagsgegner hat auch Trainer Zsolt Hollo analysiert und kommt aber zu dem Ergebnis, dass man die Begegnung doch recht sicher über die Bühne bringen kann. Das Fragezeichen, das hinter dem Einsatz von Sabine Winter stand, konnte Hollo auch entkräften. „Sabine hat zwar in den letzten Tagen weniger trainiert und ist wegen ihrer Schulterverletzung noch nicht zu 100 Prozent fit, aber sie wird spielen“, sagte er. eg

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