Sieg in der Schweiz

Starker Nachwuchs im Skibergsteigen: Weltcup-Erfolg für Antonia Niedermaier aus Bruckmühl

Antonia Niedermaier bejubelt im Ziel ihren zweiten Weltcup-Sieg in der Klasse der weiblichen Jugend.
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Antonia Niedermaier bejubelt im Ziel ihren zweiten Weltcup-Sieg in der Klasse der weiblichen Jugend.

Auch beim zweiten Weltcup-Start in dieser Saison durfte Skibergsteigerin Antonia Niedermaier aus Bruckmühl jubeln: In der Schweiz sicherte sie sich den Sieg in der Klasse der weiblichen Jugend. Auch im zweiten Rennen ging Niedermaier an den Start, kam aber nicht in die Wertung.

Verbier – Die Schweiz mit Verbier (Val de Bagnes) war die zweite Station des ISMF Weltcups für die weltbesten Athletinnen und Athleten im Skibergsteigen. Es wurden ein Vertical Race sowie ein Individual Race ausgetragen. In der Klasse der weiblichen Jugend holte sich die Bruckmühlerin Antonia Niedermaier ihren zweiten Weltcup-Erfolg.

Regen, Schnee und Nebelschwaden

Knapp über 130 Starter nahmen am Vertical Race, einem reinen Aufstiegsrennen, teil. Der Start lag inmitten des Ortszentrums von Verbier im Westen der Schweiz. Für die weiblichen Junioren galt es 470 Höhenmeter zu bewältigen, um das Ziel auf 2280 Metern Höhe zu erreichen. Die Strecke, mit einem steilen Start zu Beginn, gefolgt von langen flachen Teilen und zwischendurch immer wieder sehr steilen Stücken, machte einen Rhythmus schwierig.

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Die Wetterbedingungen waren auch alles andere als perfekt. Während es im Startbereich stark geregnet hatte, gab es im Zielbereich starken Schneefall und Wind. Zudem hingen Nebelschwaden über der Strecke.

Start-Ziel-Sieg vor zwei Italienerinnen

Antonia Niedermaier zählte nach ihrem Sieg beim Weltcup-Auftakt in Italien zu den Favoriten und wurde ihrer Rolle erneut gerecht. Sie konnte in ihrer Paradedisziplin die Leistung erneut abrufen und feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg in 24:39 Minuten vor den beiden Italinerinen Samatha Bertolina und Lisa Moreschini.

Auf Rang fünf ausgestiegen

Weniger erfreulich lief es für sie im Individul. 1070 Höhenmeter, aufgeteilt auf zwei Aufstiege mit zwei Tragepassagen und zwei Abfahrten, mussten die jungen Athletinnen dabei bewältigen. „Ich hatte davor schon mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, wollte es aber trotzdem probieren. Beim Start und im ersten Aufstieg merkte ich aber schon, dass mir das Tempo der Spitze zu hoch ist und mich die gesundheitlichen Probleme zu sehr einschränken“, so Niedermaier. „Ich bin dann den ersten Anstieg mein eigenes Tempo gegangen und entschied mich letztendlich, das Rennen aufzugeben.“ Zu diesem Zeitpunkt lag sie auf dem fünften Rang.

Als nächste Bewerbe steht für die Bruckmühlerin das Weltcup-Rennen im italenischen Martelltal und die Weltmeisterschaft in Andorra auf dem Programm.

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