Starker Einstand von Starbulls-Torhüter Andreas Mechel und ein völlig untypisches Ergebnis

Chancenlos war Rosenheims neuer Torhüter Andreas Mechel beim 1:1-Ausgleich durch Curtis Leinweber, der aus kurzer Distanz traf. Rappel

Mit einem für beide Teams völlig untypischen Ergebnis endete die Eishockey-Oberligapartie zwischen dem Deggendorfer SC und den Starbulls Rosenheim. Gab es in den bisherigen vier Vergleichen immer mindestens zehn Tore, sahen die 2018 Fans am Freigagabend nur drei Treffer beim 2:1 (0:1/1:0/1:0)-Sieg der Gastgeber.

Deggendorf –Dass es am Freitagabend beim Duell Deggendorf gegen Rosenheim nur drei Treffer beim 2:1 (0:1/1:0/1:0)-Sieg der Gastgeber gab, lag auch an den starken Torhüterleistungen, wobei Rosenheims Keeper Andreas Mechel gleich in seiner ersten Partie zum besten Spieler der Starbulls ausgezeichnet wurde.

Bereits am Sonntag, 17 Uhr, steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Die Starbulls empfangen Spitzenreiter Memmingen.

Auch Kapitän Baindl fiel noch aus

Mit Lukas Steinhauer, Tobi Draxinger, Florian Krumpe, Tadas Kumeliauskas, Michael Fröhlich und kurzfristig auch noch Kapitän Michael Baindl fehlten den Starbulls-Eishockeyspielern gleich sechs Leistungsträger, sodass Trainer John Sicinski gezwungen war die Sturmreihen neu zu sortieren. So spielte Josh Mitchell mit den beiden Youngstern Enrico Henriquez und Kevin Slezak. Und diese Reihe sorgte auch für die 1:0-Führung (18. Minute) für die Rosenheimer. Slezak passte auf Mitchell und der bewies wieder einmal seine überragende Übersicht, legte aus der Drehung quer auf Henriquez und der vollstreckte eiskalt.

Mechel mit einem starken Einstand

In den Minuten vorher spielte allerdings ein anderer Rosenheimer die Hauptrolle auf dem Eis, und zwar Neuzugang Andreas Mechel im Starbulls-Tor. Der 28-jährige, 1,88 Meter große Torhüter, reagierte ein paar Mal hervorragend, hielt alle elf Schüsse aus sein Tor und verhinderte so Führung der Hausherren. Sie mussten neben ihren beiden Abgängen Christoph Gawlik (Passau) und Thomas Schmid (Peiting) auch kurzfristig auf ihren Toptorjäger Thomas Greilinger verzichten. Trotz der vielen Ausfälle spielte Rosenheim im ersten Drittel kontrolliert und was auf das Tor kam fischte Mechel routiniert weg.

Zwei Monstersaves von Mechel

Im zweiten Drittel erhöhte Deggendorf den Druck und scheiterte mehrfach an Mechel, der mit zwei Monstersaves die Führung rettete – noch. Der Ausgleich lag in der Luft und kurz nachdem Kevin Slezak die Chance zum 2:0 hatte, schlug Deggendorf verdientermaßen zu. Curtis Leinweber stand blank vor Mechel und ließ dem SBR-Keeper keine Abwehrchance.

Starbulls-Ausgleich war in der Schlussphase möglich

In das letzte Drittel startete die Starbulls in Unterzahl. Wieder komplett hatte Sebastian Stanik die 2:1-Führung für Rosenheim auf dem Schläger, scheiterte aber an DEC-Keeper David Zabolotny. Die nächste Chance dann wieder die Hausherren und die führte zum 2:1. Einen Schuss aus spitzem Winkel fälschte Andrew Schembri unhaltbar ab. Rosenheim erhöhte die Schlagzahl und durfte in der 52. Minute erstmals in Überzahl sein Glück versuchen. Litesov und Henriquez hatten den Ausgleich auf dem Schläger – ohne Erfolg. Die Rosenheimer versuchten alles, Dominik Daxlberger warf sich mutig in einen Schuss und musste mit Schmerzen vom Eis. Und dann verfehlten Höller, Mitchell und Vollmayer teilweise in den letzten Sekunden den durchaus möglichen Ausgleich.

Spielstatistik Deggendorfer SC – Starbulls Rosenheim 2:1 (0:1/1:0/1:0)

Tore: 0:1 (18.) Henriquez (Mitchell, Slezak), 1:1 (37.) Leinweber (Seidl), 2:1 (46.) Schembri (A. Gawlik, Röthke).

Strafzeiten: Deggendorf 2, Rosenheim 8. – Zuschauer: 2018 – Schiedsrichter: Bruce Becker. bz

Kommentare