Starke Leistung von Lisa Spark zum Abschluss der Junioren-WM im Biathlon

Mit den Sprints der Junioren und Juniorinnen sowie den Verfolgungsläufen in den Altersklassen Jugend und Junioren endeten die Weltmeisterschaften des Biathlon-Nachwuchses in Lenzerheide (Schweiz).

Lenzerheide– Und dabei zeigte Lisa Spark vom SC Traunstein eine hervorragende Leistung: In der Verfolgung der Juniorinnen (10 km) kämpfte sie sich vom achten Platz nach dem Sprint letztlich auf Rang vier vor. Zur Bronzemedaille, die sich die 22-jährige Bulgarin Milena Todorova holte – fehlten der 19-Jährigen nur 21,5 Sekunden. Der Titel ging an Anastasia Schewtschenko (Russland), die schon den Sprint gewonnen hatte, vor der Norwegerin Aasne Skrede.

Stark präsentierten sich auch Juliane Frühwirt (SVM Tambach Dietharz), die von Rang 18 auf Platz sieben vorlief, sowie Franziska Pfnür (SK Ramsau), die sich vom 24. auf den 18. Platz verbesserte. Sabrina Braun (DAV Ulm) konnte dagegen ihre ordentliche Ausgangsposition (15.) aus dem Sprint nicht nutzen und fiel wegen ihrer zahlreichen Schießfehler auf den 33. Platz zurück.

Deutscher Sieg bei den Junioren

Bei den Junioren stellte der schon im IBU-Cup der Erwachsenen erfahrene Danilo Riethmüller (WSV Clausthal-Zellerfeld) in der Verfolgung sein großes Potenzial unter Beweis. Der 20-Jährige gewann das packende Finale in der Verfolgung vor dem Russen Said Kallili (+ 0,6) sowie dem Slowenen Alex Cisar (+ 1,2), nachdem er im Sprint Siebter geworden war. Rang 23 ging an Tim Grotian (SC Mittenwald), den 24. des Sprints. Max Barchewitz (SVE Frankenhain) kämpfte sich vom 51. Platz im ersten Wettkampf noch auf Rang 24 nach vorne. In diesem ersten Wettkampf hatte Julian Hollandt (SWV Goldlauter) als 62. um 3,6 Sekunden den Einzug in den Verfolgungslauf verpasst.

Keine vorderen Platzierungen gab’s bei der weiblichen Jugend in der Verfolgung (7,5 km): Beim Sieg der Österreicherin Anna Gandler war Selina Kastl (SC Neubau) auf Platz 19 (11. im Sprint) die beste Deutsche. Johanna Puff (SC Bayrischzell/Stützpunkt Ruhpolding) arbeitete sich von Rang 50 im ersten Wettkampf noch auf den 36. Platz nach vorne, für Emilie Behringer (SC Todtmoos) ging’s von Rang 60 auf 52 vor.

Florian Arsan der beste Deutsche

In der Verfolgung der männlichen Jugend (10 km) setzte sich der Norweger Martin Nevland durch. Beste Deutscher war – wie schon im Sprint – Florian Arsan vom SC Vachendorf: Der 18-Jährige verbesserte sich vom 36. auf den 28. Rang. Die weiteren Platzierungen: 33. Fabian Kaskel, SC Schönwald; 38. Hendrik Rudolph, SVM Tambach Dietharz.

Insgesamt waren Norwegen und Russland mit der identischen Medaillenausbeute – fünfmal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze – die erfolgreichsten Nationen. Auf Rang drei folgt Deutschland (2-1-1). who

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