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Bayerns Verkehrsminister Bernreiter: Kein Terminal für Region Rosenheim

„Rollende Landstraße“

Bayerns Verkehrsminister Bernreiter: Kein Terminal für Region Rosenheim

Im Landkreis Rosenheim wird es kein Terminal der „Rollenden Landstraße“ geben. In einem Brief an …
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Mit Stützpunkt-Athleten aus Ruhpolding

Starke Bilanz mit kleinen Mängeln – Deutsche Skilangläufer halten bei der Junioren-WM mit

Alexandra Danner schaffte es in der Altersklasse U23 bis ins Halbfinale.
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Alexandra Danner schaffte es in der Altersklasse U23 bis ins Halbfinale.

Eine solide, aber keine herausragende Bilanz verbuchten die deutschen Skilangläufer bei den Junioren- und U23-Weltmeisterschaften in Lygna (Norwegen). Und die Techniker hatten einen schweren Stand.

Lygna –. „Das war nicht schlecht, aber wir haben uns ein bisschen unter Wert verkauft, denn wir hätten ein bis zwei Medaillen mehr holen können“, berichtet Frank Nitsch nach den Wettkämpfen bei der Junioren- und U23-Weltmeisterschaft im Skilanglaufen.

Der Stützpunkttrainer von Ruhpolding war als Techniker des deutschen Teams bei den Titelkämpfen dabei. Und die Techniker hatten diesmal einen schweren Stand, „denn der Schnee war für unsere Verhältnisse relativ weich, es gab einiges an Neuschnee. Außerdem war es bei den Rennen dann jeweils wesentlich wärmer als bei den Tests, bei denen wirklich große Kälte geherrscht hat“. Mit der Folge, dass die Athleten möglicherweise auch nicht bei jedem Rennen die optimalen Skier gehabt hätten. Die sehr schönen Strecken seien auch schwierig gewesen, „es gab sehr viele Wellen und Kurven und noch dazu hat der Wind von der Seite Schnee reingeblasen“.

Hervorragende Wettkämpfe

Dennoch seien es hervorragende Wettkämpfe gewesen, auch wenn die Deutschen nicht an die Erfolge aus den ersten Tagen anknüpfen konnten. Da hatte Helen Hoffmann (WSV Oberhof) bei den U20-Juniorinnen den 15-km-Lauf (Skating) im Massenstart gewonnen. Zudem hatte die 19-Jährige mit Verena Veit (SC Oberstdorf), Germana Thannheimer (SC Oberstdorf), und Lara Dellit (WSV Asbach) Bronze in der Staffel über 4x3,3 km geholt (wir berichteten). Eine mögliche weitere Medaille hatte Hoffmann beim Einzelstart über 5 km in klassischer Technik als Fünfte nur um 4,3 Sekunden verfehlt. Im Sprint (Freistil) war sie beim Sieg der Norwegerin Maria Melling als Zehnte die beste Deutsche, scheiterte im Halbfinale aber knapp. Die weiteren Platzierungen: 14. Lara Dellit; 37. Verena Veit; 45. Jule Zeißler (SC/TV Gefrees).

Im Halbfinale ausgeschieden

Bei den U23-Juniorinnen hatten Lisa Lohmann ((WSV Oberhof/9.) und Amelie Hofmann (WSV Isny/13.) über 10 km klassisch im Einzelstart im Vorderfeld mitgemischt. Der 29. Platz von Stützpunkt-Athletin Kim Hager (SC/TV Gefrees) sei „ganz solide, aber irgendwie nicht Fisch, nicht Fleisch“ gewesen, so Nitsch, „aber die klassische Technik ist auch nicht ihre Stärke. Schade, dass es bei der U23 keinen Distanz-Wettkampf im Skating gab.“

Gut präsentierten sich im Sprint (Skating) Lisa Lohmann (8.) und Stützpunkt-Athletin Alexandra Danner (SC Lenggries/10.). Beide erreichten das Halbfinale, schieden dort allerdings aus. „Das Halbfinale zu erreichen war auch genau das, was sie sich vorgenommen hatte. Mehr war realistisch gesehen auch nicht drin.“ Es sei schade, „dass sie keine anderen Wettkämpfe laufen durfte, aber sie hat ihre Aufgabe gut gelöst“, lobt er Danner. Den Sieg im Sprint holte sich Moa Hansson (Schweden) Rang 24 gab es für Linda Schumacher, Rang 39 für Kim Hager.

Hager hat ihre Sache gut gemacht

Hager durfte zum Abschluss sogar in der U23-Mixed-Staffel mit antreten. „Das war ein Bonus für sie, und sie hat ihre Sache gut gemacht“, lobt Nitsch. Beim Sieg von Norwegen belegte das deutsche Quartett den sechsten Platz, „das war sehr ordentlich“. Startläuferin Lohmann hatte mit einer herausragenden Leistung sogar für die Führung gesorgt, Jan-Friedrich Doerks (SWV Goldlauter) fiel erwartungsgemäß zurück, doch seine Leistung war nach Ansicht des Trainers ebenso „okay“ wie die von Korbinian Heiland (SC Partenkirchen). Auch Schlussläuferin Hager mischte sehr gut mit.

Trainingsausfälle kosteten zu viel Substanz

Nicht in der Staffel dabei war der Pechvogel aus heimischer Sicht, Florian Knopf (SLV Bernau). Er hatte im Verlauf dieser Saison trotz einiger gesundheitlicher Rückschläge immer wieder starke Leistungen gebracht und sich damit für die WM qualifiziert. Aber die dadurch bedingten Trainingsausfälle kosteten zu viel Substanz: „Schon in der unmittelbaren WM-Vorbereitung in Oberhof konnte er nicht das volle Programm durchziehen und hat sich nicht gut gefühlt. Wir hatten schon da ein etwas reduziertes Programm für ihn“, berichtet Nitsch. Letztlich war die Zeit zu kurz, um sich zu erholen und wieder in die gewohnte Form zu kommen. Weder über 15 km klassisch (32.) noch im Sprint (40.) konnte der 22-Jährige diesmal sein Leistungsvermögen zeigen und war entsprechend unzufrieden.

Zufrieden hingegen war Frank Nitsch mit den organisatorischen Voraussetzungen – auch im deutschen Team selbst. „Wir hatten gute Unterkünfte, wobei wir U20 und U23 extra getrennt haben. Zudem hatten wir einen eigenen Koch dabei, der so flexibel zu verschiedenen Zeiten gekocht hat, dass es für alle Aktiven mit den Wettkämpfen gut gepasst hat.“ Außerdem waren die deutschen Skilangläufer nicht weit von den Wettkampfstrecken entfernt untergebracht, „da konnten wir sogar mit den Skiern hinlaufen, das war eine sehr schöne Sache“.who

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