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Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 3:2 - Endstand

Starbulls am Freitag mit dem Rücken zur Wand!

Starbulls Rosenheim Selber Wölfe Playoffs Spiel 02
+
Eine Szene aus dem zweiten Aufeinandertreffen am Ostermontag.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Und wieder mussten die Starbulls innerhalb von wenigen Tagen nach Selb, wo die Mannen von Trainer John Sicinski um den Auswärtssieg kämpften. Hier gibt‘s den Live-Ticker zum Nachlesen!

Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim 3:2 (1:0/1:1/1:1)

Tore: 1:0 Zimmermann (3.); 1:1 Baindl (26.); 2:1 Miglio PP1 (31.); 3:1 Zimmermann ENG (60.); 3:2 Frank ENG (60.)
Strafminuten: Selber Wölfe 8 / Starbulls Rosenheim 6

Der Live-Ticker zum Nachlesen!

Schlussfazit zum Spiel: Zuerst einmal bitten wir nochmal die 10 Minütige Unterbrechung zu entschuldigen. Eine technische Störung musste vor Ort behoben werden. Rosenheim wurde von den Selber Wölfen die ersten fünf Minuten des Anfangsdrittels überrollt, kamen dann aber von Minute zu Minute besser ins Spiel. Die Wölfe wussten sich dann in der ein oder anderen Situation nur mit einem Foul zu helfen. Leider versäumten es die Rosenheimer in dieser Phase des Spiels, das Ergebnis für sich zu gestalten. Im Mitteldrittel wurde der Einsatz der Rosenheimer dann mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Kapitän Michael Baindl belohnt. Just in der Phase, als die Starbulls drauf und dran gewesen sind, dem Spiel die entscheidende Wende zu geben, musste ein Rosenheimer Spieler auf der Strafbank Platz nehmen. Es waren gerade mal 10 Sekunden der Strafzeit abgelaufen, da schlug Nicolas Miglio zu und brachte seine Farben wieder in Führung. Gegen Ende des zweiten Drittels schwächten sich die Starbulls noch einmal mit einer unnötigen Strafzeit, die den Selber Wölfen zu Anfang des letzten Drittels noch einmal ein paar gute Chancen bescherte. Kurz vor Ende der Partie setzte Trainer John Sicinski alles auf eine Karte, nahm seinen Torwart vom Eis und musste den Emptynet-Treffer von der Bank aus mit ansehen. Direkt im Anschluss nahm der Rosenheimer Trainer erneut den Torwart vom Eis und wurde für seinen Mut belohnt. Josef Frank konnte auf Zuspiel von Curtis Leinweber noch verkürzen, aber der Ausgleich sollte 15 Sekunden vor Schluss nicht mehr fallen.

Ein ausführlicher Spielbericht folgt am Donnerstagmorgen!

Das Spiel ist zu Ende. Rosenheim muss sich den Selber Wölfen nach großem Kampf mit 3:2 geschlagen geben.

60. TOOOR für die Starbulls! 16 Sekunden vor Schluss trifft Josef „Beppo“ Frank auf Zuspiel von Curtis Leinweber zum Anschlusstreffer. Rosenheim nimmt die Auszeit.

60. TOR für die Selber Wölfe! 25 Sekunden vor Schluss trifft Carl Zimmermann ins leere Tor.

59. Noch 54,4 im letzten Drittel. Bully in der Rosenheimer Zone. Mechel ist vom Eis!

58. Die letzten beiden Spielminuten der regulären Partie sind angebrochen. Wann nimmt John Sicinski seinen Torwart vom Eis?

57. Zwei auf eins - Konter der Selber Wölfe und was für ein Save von Andreas Mechel.

55. Den Starbulls bleiben noch fünf Minuten für den Ausgleich! Weidekamp hält alles, was auf sein Tor kommt. Unfassbar.

53. Einsatz, Kampf und Willen sind bei den Starbulls ohne Zweifel vorhanden. Es fehlt noch das nötige Scheibenglück!

52. Die Starbulls haben sich hier noch lange nicht aufgegeben.

50. Rosenheim wieder komplett.

49. Da hatten die Starbulls jetzt Glück. Da ging die Scheibe an‘s Gestänge. Im Gegenzug konnte Meier ein Zuspiel aus dem eigenen Drittel nicht sauber verwerten und hat die Scheibe aus aussichtsreicher Position verloren.

48. Strafzeit gegen Rosenheim! Dominik Kolb muss wegen Beinstellen in die Kühlbox. Überzahlspiel für Selb.

47. Kyle Gibbons fährt auf der rechten Seite in das gegnerische Drittel ein und prüft Weidekamp mit einem Handgelenkschuss vom Bullykreis. Leider ist der Schuss zu zentral und geht auf den Brustpanzer des Selber Goalies.

45. Michael Baindl geht heute mit einer ganz starken Leistung voran.

43. Gerade hatte Kapitän Michael Baindl eine gute Einschussmöglichkeit, aber der Selber Goalie heute wieder mit einer starken Leistung.

42. Alexander Höller ist wieder zurück auf dem Eis.

42. Das war gerade eine riesen Chance für Selb. Mechel hatte die linke Ecke seines Tores weit offen.

41. Das letzte Drittel der regulären Spielzeit beginnen die Starbulls in Unterzahl! Los geht´s

Fazit zum 2.Drittel: Die Starbulls waren im Mitteldrittel präsenter und aktiver als noch im Anfangsdrittel. Die Chancen häuften sich für die Gäste. Ein sauber vorgetragener Konter über Alexander Höller, Florian Krumpe konnte dann von Kapitän Michael Baindl zum Ausgleich verwertet werden. Gerade in dieser Rosenheimer Drangphase musste mit Thomas März ein Rosenheimer Spieler wegen Beinstellen in die Kühlbox. März hatte noch nicht richtig Platz genommen, da schoss Miglio seine Farben wieder in Führung. Es sah aus meiner Sicht so aus, als wäre ein Selber Spieler beim Überqueren der Linie im Torraum von Andreas Mechel gestanden. Die Unparteiischen beratschlagten sich kurz und entschieden dann doch auf Tor. Mit der Pausensirene kassierte Alexander noch eine unnötige Strafe wegen Unsportlichkeit, von der Trainer John Sicinski sicher nicht begeistert sein wird.

Ende des 2. Spieldrittels: Das Drittel endet unentschieden und es steht in der Summe 2:1 für die Heimmannschaft. Beide Mannschaften gehen in die Kabinen.

40. Strafzeit gegen die Starbulls Rosenheim! Es trifft Alexander Höller wegen Unsportlichkeit. Selb im letzten Drittel mit dem Überzahl.

39. Wir sind wieder live im Stadion. Leider ist unsere Internetleitung zusammengebrochen. Ein kurze Zusammenfassung der letzten Spielminuten folgt in der 2.Drittelpause.

26. Leider haben wir aktuell starke Probleme mit der Technik hier im Stadion. Wir sind um eine schnelle Lösung des Problems bemüht und hoffen, dass wir gleich wieder wie gewohnt für euch da sein können.

25. Die Wölfe wieder komplett. Im Gegenzug fährt ein Rosenheimer Verteidiger einen Selber Angreifer in die Bande, aber der Pfiff der Unparteiischen bleibt zum Ärger der Selber Bank aus.

23. Strafzeit gegen die Selber Wölfe! Jan Hammerbauer bekommt die Strafe wegen Bandencheck. Die Starbulls mit dem vierten Überzahl.

23. Da wurde gerade Slezak hart in die Bande gecheckt.

21. Das Mitteldrittel läuft! Rosenheim gleich mit der ersten Chance des Drittels. Der Puck geht knapp über das Tor.

Fazit zum 1.Drittel: Die Selber Wölfe kamen aus der Kabine, als wenn es kein Morgen mehr gibt. Rosenheim wusste die ersten paar Minuten nicht, wie ihnen geschieht. Folgerichtig gingen die Selber Wölfe in der 3.Spielminute nach einem wunderschön vorgetragenen Konter in Führung. Es dauerte ein paar Minuten, bis sich die Oberbayern auf den oberfränkischen Sturmlauf eingestellt hatten. Dann wurde es von Minute zu Minute besser im Spielaufbau der Starbulls. Die Wölfe zogen dann hintereinander drei Strafen, die von der Rosenheimer Mannschaft nicht bestraft wurden.

Ende des 1. Spieldrittels: Das Drittel geht mit 1:0 an die Heimmannschaft. Beide Mannschaften gehen in die Kabinen.

18. Und das war gerade eine Hundertprozentige Chance zum Ausgleich, aber irgendwie bekommt Weidekamt da noch die Stockhand ausgefahren. Schade, aber das wird das Rezept gegen die Wölfe sein. Selb wieder mit fünf Mann auf dem Eis.

16. Strafzeit gegen die Selber Wölfe! Felix Linden muss wegen Stockcheck für zwei Minuten in die Box. Die Starbulls sollten die sich bietenden Chancen nutzen.

14. Die Selber Wölfe sind wieder vollzählig. Aber dieses Powerplay der Rosenheimer verdiente auch den Namen „Überzahlspiel“. Die Starbulls relativ schnell im gegnerischen Drittel, mit schönen Passstafetten und gefährlichen Abschlüssen. Der Ausgleich lag mehrfach in der Luft.

12. Strafzeit gegen die Selber Wölfe! Miglio muss erneut für zwei Minuten wegen Bandencheck in die Kühlbox. Gelingt den Starbulls der Ausgleich in Überzahl?

11. Das geht viel zu einfach. Selb kann die neutrale Zone viel zu einfach überbrücken und dann mit Volldampf in die Rosenheimer Verteidigungszone eindringen.

9. Jetzt konnten sich die Starbulls mal für ein paar Sekunden im Drittel der Wölfe fest spielen und Michel Weidekamp zweimal hintereinander prüfen. Es gilt jetzt auf Seiten der Starbulls Ruhe zu bewahren und Chancen zu kreieren.

9. Die Wölfe sind wieder komplett.

8. Die Starbulls tun sich im Spielaufbau recht schwer und kommen nicht in die Überzahlformation.

7. Strafzeit gegen die Selber Wölfe! Miglio muss für zwei Minuten wegen Bandencheck in die Kühlbox. Überzahl für Rosenheim.

5. Die Starbulls mit zwei Forecheckern im gegnerischen Drittel. Sie wollen den geordneten Spielaufbau der Wölfe unterbinden.

3. TOR für die Selber Wölfe! Und das haben sich die Starbulls sicherlich anders vorgestellt! Gleich der erste Angriff der Selber Wölfe führt zur Führung der Heimmannschaft. Felix Linden überbrückt die neutrale Zone mit einem Steilpass zu Slavetinsky, der sieht den mitgelaufenen Zimmermann, entscheidet sich jedoch für den Schuss auf´s Tor. Andreas Mechel lässt nach vorne abprallen und Zimmermann sagt danke und verwandelt den Rebound.

1.Spielminute: Der Unparteiische hat die Scheibe eingeworfen! Gleich wird sich zeigen, aus welchem Holz die Starbulls Rosenheim geschnitzt sind. Um es mit einem Zitat von Fußball-Legende Oliver Kahn auszudrücken: „Wir brauchen Eier!“

+++ 19:20 Uhr: Beide Mannschaften können heute aus verschiedenen Gründen nicht in der gewünschten Formation antreten, wobei die Bank der Selber Wölfe etwas kürzer ist, als die der Starbulls. Bei den Oberfranken fehlen Jan Wenisch, Daniel Worotnikow, Maximilian Hirschberger und Sam Verelst. Das Team aus Oberbayern muss ohne Sebastian Stanik, Marc Bosecker und Maximilian Vollmayer versuchen, das Spiel für sich zu entscheiden. Die Trikots der fehlenden Spieler hängen als Symbol der Zugehörigkeit auf der Spielerbank der Starbulls – eine tolle Geste, die zeigt dass die Mannschaft zusammensteht!

Rosenheim beginnt mit: G: Mechel – D: Kolb, Schütt – F: Daxlberger, Leinweber, Gibbons

Selb beginnt mit: G: Weidekamp – D: Ondruschka, Silbermann – F: Miglio, Gare, Deeg

Die Partie steht heute unter der Leitung der beiden Hauptschiedsrichter Patrick Altmann und Daniel Harrer. An den Linien unterstützen Yannik Koziol und Denis Menz. Harrer und Koziol waren bereits im letzten Spiel an der Mangfall im Einsatz.

+++ 19:10 Uhr: Aus einer „best-of-five-Serie“ wurde ein „best-of-three“. Für den Einzug in das Finale der Oberliga Süd benötigt jede Mannschaft noch zwei Siege. Wir hoffen auf eine spannende Partie, mit dem besseren Ende für die Starbulls!

+++ 19:00 Uhr: Ein herzliches Grüß Gott liebe Eishockeyfreunde aus der oberfränkischen Porzellanstadt Selb, wo heute bereits das 3. Halbfinalspiel der Oberliga Süd zwischen den Selber Wölfen und den Starbulls Rosenheim stattfinden wird. Bis die Partie (19:30 Uhr) beginnt, versorgen wir euch noch wie gewohnt mit ein paar Infos rund um die Partie.

Die Selber Wölfe gegen die Starbulls Rosenheim im Halbfinal-Check:

Beide Mannschaften weisen starke Statistikwerte auf. In Unterzahl rangieren die Selber Wölfe mit einer Quote von 96,0 % unangefochten auf Platz eins, während sich die Starbulls (85 %) von Rang drei auf Platz zwei verbessern konnten. In Überzahl ändert sich das Verhältnis zu Gunsten der Rosenheimer, die mit einer Quote von 23,8 % den 3. Platz der Teamstatistik einnehmen können, während die Oberfranken mit einer Quote von 18,2 % den vorletzten Platz für sich in Anspruch nehmen.  

In der Topscorer-Statistik befinden sich mit Nicolas Miglio und Brad Snetsinger zwei Stürmer der Wölfe unter den TopTen, während die Starbulls nur mit Dominik Daxlberger aufwarten können.

Die Halbfinalbegegnungen in der Analyse:

Das erste Halbfinale war beidseits von harten aber fairen Checks geprägt. Die Hausherren fanden direkt in die Partie und nutzten gleich zu Anfang einen Abwehrfehler der Starbulls zur ersten Führung. Rosenheim ließ sich dadurch jedoch nicht aus dem Konzept bringen und arbeitete sich kontinuierlich in die Partie hinein. Der Lohn für die unermüdliche Arbeit folgte dann noch im Mitteldrittel, als Alexander Höller zuerst den Ausgleichstreffer markieren und kurz vor Ende des Drittels sogar die Führung für seine Farben erzielen konnte. Im letzten Drittel zeigte sich dann wieder ein anders Bild auf dem Eis der Netzsch-Arena. Trainerfuchs Herbert Hohenberger hatte in der Kabine offenbar die richtigen Worte gefunden. Denn wie schon gegen den EV Lindau kamen die Wölfe wie verwandelt aus der Kabine und holten sich die erneute Führung durch Treffer von Miglio und Hammerbauer. Die Starbulls wollten sich jedoch noch nicht geschlagen geben und als Gästetrainer John Sicinski drei Minuten vor Schluss seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler auf die Bank beorderte, kam die Zeit von Maximilian Vollmayer. Es folgte der Ausgleich, die Overtime und der verdiente Siegtreffer durch Curtis Leinweber.

Im zweiten Halbfinale, welches im Rofa-Stadion ausgetragen wurde, zeigte die Gastmannschaft von Anfang an die Attribute, die es braucht um ein Playoff-Spiel gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe für sich zu entscheiden. Selb war über sechzig Minuten in allen Belangen – Einsatz, Körpersprache, Konzentration, Schnelligkeit, Checkverhalten, Passgenauigkeit, Ruhe, Übersicht und Gier - die bessere Mannschaft. Dass sich Rosenheim mit dieser Einstellung und Spielweise gegen das oberfränkische Spitzenteam nicht durchsetzen wird, führte Starbulls-Trainer Sicinski seiner Mannschaft unmittelbar nach dem Spiel vor Augen. Jetzt gilt es Mund abwischen und genau da weiter zu machen, wo man am Karsamstag aufgehört hat.

Die Mannschaftsaufstellungen:

Rosenheim: G: 50 Mechel, (1 Stettmer) - D: 7 Dietrich, 8 Draxinger, 28 Kolb, 42 Biberger, 55 Krumpe, 58 Schütt, 95 Frank - F: 9 Gibbons, 10 März, 11 Leinweber, 12 Steinmann, 17 Daxlberger, 18 Henriquez, 20 Heidenreich, 21 Höller, 40 Baindl (C), 81 Slezak, 83 Meier, 89 Bauer - Trainer: John Sicinski
Selb:G: 27 Weidekamp, (21 König-Kümpel, 35 Mannchen) - D: Silbermann, 6 Otte, 10 Böhringer, 17 Ondruschka (C), 49 Linden, 50 Slaventinsky, 52 Gimmel - F: 4 Zimmermann, 8 Boiarchinov, 9 Schiener, 18 Gare, 23 Geisberger, 29 Miculka, 41 Snetsinger, 47 Miglio, 69 Hechtl, 90 Hammerbauer, 91 Deeg, 92 Gelke - Trainer: Herbert Hohenberger

A. Sigl, Freier Mitarbeiter - Ro24

Der Vorbericht:

Rosenheim– Die Zeit zum Wunden lecken ist nur kurz – gottseidank! Denn nur zwei Tage nach der Heimniederlage treten die Starbulls Rosenheim im Rahmen der Play-off-Halbfinalserie der Eishockey-Oberliga Süd schon wieder bei den Selber Wölfen an. Im Vergleich zum Start der Serie hat sich gar nicht so viel verändert: Es steht wieder unentschieden und die Starbulls brauchen weiterhin einen Auswärtserfolg. Allerdings: Die Möglichkeiten dazu sind knapper geworden!

Sicinski schon wieder im Play-off-Modus

„Jetzt ist es halt eine Best-of-three-Serie“, meinte Starbulls-Trainer John Sicinski kurz nach der Begegnung am Montag in Rosenheim – da hatte er schon wieder in den Play-off-Modus geschaltet. Der lautet: Nicht lange der verpassten Chance (Sicinski: „Wir hätten uns drei Matchbälle besorgen können“) nachtrauern, sondern die nächste Aufgabe angehen.

39 Schüsse aufs Rosenheimer Tor

Um dafür aber gestärkt reinzugehen, bedarf es schon des Blickes zurück. „Wir dürfen im eigenen Drittel nicht so passiv sein“, hat Sicinski seinen Spielern mitgegeben. Die Statistik der Torschüsse wies 39 Versuche auf Selber Seite auf. „Viel zu viel“, schimpfte der Starbulls-Coach. Er fordert von seiner Mannschaft also wieder mehr Konsequenz in allen Lagen: Vorne mehr Schüsse nehmen, um Gegenstöße zu verhindern, näher am Gegner sein, vehementer in die Zweikämpfe gehen. „Wir müssen jetzt die richtige Reaktion auf diese Niederlage zeigen“, betont Sicinski – und bemüht dabei auch seine Erkenntnis aus der laufenden Saison: „Nach einer schwachen Leistung haben wir immer die passende Reaktion gezeigt.“ Zumal seine Spieler ja bewiesen haben, dass sie in Selb gewinnen können. „Wir waren im ersten Spiel genauso ein verdienter Sieger wie Selb im zweiten.“

Steinmann für Bosecker im Kader

Ob Verteidiger Maxi Vollmayer bei diesem Unterfangen schon wieder helfen kann, ist noch offen. Bei ihm war eine frühere Verletzung wieder aufgebrochen. Auch bezüglich des zuletzt abgeschlagenen Sebastian Stanik wollte sich Sicinski nicht festlegen – Play-offs halt. Sicher ist, dass Kilian Steinmann anstelle von Marc Bosecker (beruflich verhindert) stürmt.

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