Eishockey

Starbulls-Torhüter Endres wechselt: „Es ist Zeit, ein neues Kapitel zu beginnen“

Luca Endres spielt künftig für Weiden. Starbulls

Rosenheim – Seit 2012 stand Luca Endres zunächst im Nachwuchs und in den vergangenen drei Jahren für die erste Mannschaft der Starbulls Rosenheim auf dem Eis. Der gebürtige Münchner bestritt 55 Spiele in der Eishockey-Oberliga. Künftig wird der 21-Jährige das Tor von Ligakonkurrent Weiden hüten.

Wie schwer fiel Ihnen der Abschied aus Rosenheim?

Luca Endres: Der Abschied ist mir nicht leicht gefallen, immerhin habe ich acht Jahre in Rosenheim gespielt. In der Zeit habe ich viele tolle Menschen kennengelernt. Aber letztendlich ist es für mich Zeit, ein neues Kapitel zu beginnen.

Was nehmen Sie aus der Zeit bei den Starbulls mit?

Endres: Im Rosenheimer Nachwuchs habe ich definitiv gelernt, hart zu arbeiten und zu kämpfen. Dabei haben mir sämtliche Nachwuchstrainer und Torwarttrainer Sigfried Harrer sehr geholfen, mich technisch weiterzuentwickeln. Auch in der ersten Mannschaft hatte ich mit Lukas Steinhauer immer jemanden, der mir geholfen hat. Mir wurde schnell gezeigt, was im Erwachsenen-Eishockey wichtig ist und wie man sich zu verhalten hat.

Sie haben sich sehr früh für Weiden entschieden. Was waren die Beweggründe?

Endres: Es gab auch andere Angebote, aber für mich schien Weiden von Anfang an das Richtige zu sein für meine Entwicklung. Ich denke, dass Weiden nächstes Jahr gut aufgestellt ist.

Wie gut kennen Sie Ihre neuen Teamkollegen und Trainer Ken Latta bereits?

Endres: Bis jetzt habe ich nur mit Ken telefoniert, aber ich freue mich natürlich auf meine neuen Teamkollegen. Sonst kenne ich alle nur von den Spielen gegeneinander. Aufgrund der jetzigen Situation ist es natürlich schwer, die Teamkollegen und den Trainer persönlich kennenzulernen.

Wie und wo halten Sie sich aktuell fit?

Endres: Anfangs habe ich Homeworkouts gemacht und bin viel laufen gewesen. Mittlerweile bin ich viel Radfahren beziehungsweise in den Bergen und habe einen Trainingsplan von meinem ehemaligen Torwarttrainer, mit dem ich Übungen auch von zu Hause aus machen kann.

Interview: Sara Deth

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