Eishockey Oberliga Süd

Starbulls starten mit sechs Punkten in die Saison: Noch mit Luft, aber ungefährdet

Zum Niederknien schön: Enrico Henriquez hat gerade zum 2:0 für die Starbulls Rosenheim eingeschossen.
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Zum Niederknien schön: Enrico Henriquez hat gerade zum 2:0 für die Starbulls Rosenheim eingeschossen.
  • Thomas Neumeier
    vonThomas Neumeier
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Es war noch nicht glanzvoll, aber die Punktspiel-Heimpremiere der Starbulls Rosenheim in der neuen Saison der Eishockey-Oberliga Süd war gelungen. Mit einem ungefährdeten 6:2-Erfolg über den Höchstadter EC haben die Mannen von Trainer John Sicinski ein Sechs-Punkte-Wochenende hingelegt.

Rosenheim – „Mit den Punkten bin ich zufrieden“, meinte Sicinski, sprach aber im gleichen Satz auch schon die Probleme an, die seine Mannschaft hatte. „Wir waren im ersten Drittel viel zu offen, hatten Konter gegen uns, die eigentlich nicht passieren dürfen, und unser Torwart musste einige Saves machen.“ Wie schon in Weiden, so hatten die Starbulls auch gegen Höchstadt einige schnelle Gegenstöße zugelassen, bei denen sich dem Gegner immer wieder Zwei-gegen-eins-Situationen vor dem Rosenheimer Tor boten. Beim Stand von 1:0 war dies sogar im Starbulls-Powerplay der Fall.

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Das erste Rosenheimer Heimtor der Saison: Kyle Gibbons traf nach 70 Sekunden.

Ein Beispiel, dass die Partie zwischenzeitlich schon etwas enger hätte werden können, gab es in der 35. Minute: Höchstadt hatte gerade eine Strafzeit überstanden und der von der Strafbank zurückgekehrte Thilo Grau steuerte alleine auf Stettmer zu, der aber parierte und so den Anschlusstreffer verhinderte. Der Puck kam dann zu Florian Maierhofer, der sofort den freistehenden Enrico Henriquez bediente – nun lief dieser alleine aufs Tor zu, vollstreckte zum 3:0 und sorgte so für eine Vorentscheidung.

„Mit den Punkten bin ich zufrieden“, meinte Starbulls-Trainer John Sicinski, sprach aber auch Probleme an.

Letztlich war der Erfolg der Gastgeber schon mehr als verdient. Dabei tat sicher der frühe Führungstreffer von Kyle Gibbons nach 70 Sekunden gut. Noch im ersten Drittel erhöhte Henriquez im Powerplay auf 2:0. Nach dem Höchstadter Treffer zum 1:3, als Vitalij Aab einen Rosenheimer Aufbaupass abfing und verwandelte, drehten die Starbulls auf und stellten durch Curtis Leinweber im Powerplay, Gibbons und Simon Heidenreich auf 6:1. Den Schlusspunkt setzte wieder Höchstadt durch Grau, was Sicinski ärgerte: „Das waren zwei vermeidbare Gegentore. Aber wir sind am Anfang der Saison. Wir nehmen das Positive mit und arbeiten an den negativen Sachen.“

Die Starbulls-Fans durften zwar nicht ins Stadion, ihre Botschaften an die Mannschaft waren aber deutlich zu sehen.

Statistik: Starbulls Rosenheim – Höchstadter EC 6:2 (2:0, 1:0, 3:2). Starbulls: Stettmer (Mechel) – Krumpe, Vollmayer; Schütt, Kolb; Draxinger, Gottwald; Dietrich – Daxlberger, Henriquez, Höller; Gibbons, Leinweber, Slezak; Meier, Heidenreich, Stanik; Steinmann, Lode, Maierhofer.

Tore: 1:0 (2.) Gibbons/Leinweber, Slezak, 2:0 (16.) Henriquez/Meier, Daxlberger – PP1, 3:0 (35.) Henriquez/Maierhofer, 3:1 (44.) Aab, 4:1 (46.) Leinweber/Höller, Vollmayer – PP2, 5:1 (54.) Gibbons/Slezak, 6:1 (56.) Heidenreich/Krumpe, Meier, 6:2 (57.) Grau/Aab.

Strafminuten: Rosenheim 4, Höchstadt 14; Schiedsrichter: Feistl; Zuschauer: keine.

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