Eishockey-Oberliga

Starbulls-Coach Sicinski vor dem Spiel beim Spitzenreiter: „Wir haben nichts zu verlieren“

Andreas Mechel steht gegen Regensburg für die Starbulls im Tor.
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Andreas Mechel steht gegen Regensburg für die Starbulls im Tor.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    vonHans-Jürgen Ziegler
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„Wir nehmen es wie es kommt“, erklärte Starbulls-Eishockeycoach John Sicinski angesprochen auf das Gastspiel seines Teams am Freitag, 20 Uhr, beim souveränen Spitzenreiter Eisbären Regensburg. Am Sonntag steht das Oberbayern-Derby gegen Riessersee auf dem Programm.

Rosenheim – Natürlich hätte es für die Starbulls Rosenheim auch andere Gegner als Ersatz für den ursprünglich geplanten Widersacher Peiting gegeben, aber: „Gastspiele in Regensburg sind immer schwer, egal zu welchem Zeitpunkt. Wir haben nichts zu verlieren, aber wir wissen auch um unsere Qualitäten“, gibt sich Rosenheims Trainer John Sicinski selbstbewusst. Kann er auch, den nicht nur Regensburg ist bisher ohne Punktverlust, auch seine Mannschaft kann drei Siege aus drei Spielen aufweisen. Aber während Regensburg voll im Saft steht und nur am letzten Sonntag pausieren musste, haben die Starbulls-Eishockeyspieler ihre letzte Partie am 10. November in Passau beim 10:2-Sieg bestritten.

„Kompliment an meine Mannschaft“

„Kompliment an meine Mannschaft. Sie haben sich nach der Quarantäne in den ersten Trainingseinheiten auf dem Eis gut präsentiert. Die Stimmung ist hervorragend“, lobt John Sicinski sein Team und seinen verletzten Kapitän und Fitness-Coach Michael Baindl: „Er hat für die Jungs einen guten Trainingsplan aufgestellt“.

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Überragende Tor-Sturm-Reihe der Regensburger

Gegner Regensburg hat Sicinski bei den Übertragungen in Sprade TV beobachtet: „Regenburg hat fast die gleiche Mannschaft wie im Vorjahr, ist gut eingespielt und besitzt mit Richard Divis, Nikola Gajovsky und Peter Flache eine Top-Sturmreihe, die an über 70 Prozent der Tore beteiligt ist.“ In Zahlen ausgedrückt: 18 der 25 Treffer hat dieses Trio erzielt.

Bei seinem Team werde man sehen wie die Spieler die verpassten Trainingseinheiten auf dem Eis und die fehlende Spielpraxis kompensieren. „Wir müssen einfaches Eishockey spielen und voll konzentriert an die Aufgabe herangehen“, fordert John Sicinski, der selbst in Quarantäne war und die Zeit nutzte um am „Freitag, Sonntag und Dienstag die Gegner über Sprade TV zu beobachten“. Allerdings habe er auch einige Stunden das US Masters-Golfturnier in Augusta verfolgt.

19-jähriger U20-Stürmer Thomas März im Kader

Bei den Starbulls fehlen neben dem verletzten Kapitän Michael Baindl auch noch zwei Spieler, die sich weiter in Quarantäne befinden. Deshalb wurde aus dem U20-Team auch der 19-jährige Stürmer Thomas März hochgezogen, der vor dieser Saison aus Bad Tölz kam und in der letzten Spielzeit beim Tölzer U20- Team in 35 Spielen 61 Scorerpunkte (22 Tore/39Assists) erzielte.

In Regensburg mit Mechel im Tor

Im Rosenheimer Tor steht in Regensburg Andreas Mechel, wer am Sonntag, 17 Uhr, im Heimspiel gegen Riessersee zwischen den Pfosten stehen wird, entscheidet sich am Samstag. Die Garmischer stehen mit 13 Punkten aus sieben Spielen auf dem 3. Tabellenplatz, Rosenheim ist mit neun Punkten aus drei Spielen Vierter.

Mit 14 Feldspielern in Deggenmdorf gewonnen

Mit welchem Kader die Riesserseer zum Oberbayern-Derby anreisen, hängt auch von Kooperationspartner Red Bull München ab. Weil München aber am Sonntag selbst spielt, werden wohl nicht zu viele Verstärkungen aus der DEL dabei sein. „Das hat aber nichts zu sagen, denn Riessersee hat am letzten Sonntag mit nur 14 Feldspielern mit 5:3 in Deggendorf gewonnen. Das sollte Warnung genug sein.

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