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Richtiges Zeichen für Fans und Spieler

  • Hans-Jürgen Ziegler
    VonHans-Jürgen Ziegler
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Die einen sprechen von einer vollkommen richtigen Entscheidung, andere bezeichnen es in der aktuellen Situation der Rosenheimer Eishockeyspieler als Witz – gemeint ist der nachträgliche Silvester-Knaller der Starbulls-Vorstandschaft mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung von Trainer Manuel Kofler um weitere zwei Jahre.

OVB-Sport-Redakteur Hans-Jürgen Ziegler

Definitiv richtig war es, ein Zeichen zu setzen: Aussagen wie „Wir stehen hinter unserem Trainer“ oder „Aus den nächsten beiden Spielen müssen vier Punkte her“ bedeuten oft genug das nahe Ende für den Coach und hätten in der aktuell misslichen Situation nichts gebracht. 

Bei jeder weiteren Niederlage wäre erneut diskutiert worden – jetzt wissen Fans und vor allem die Spieler wohin die Reise geht. 

Und nur zur Erinnerung: Selbst Franz Steer, über neun Jahre Rosenheimer Coach, wurde mit Trainer-raus-Rufen bedacht, stieg dann mit dem Team auf und feierte die größten Erfolge der Starbulls-Neuzeit. Schon die damalige Vorstandschaft hielt in Nibelungentreue an ihm fest und es war, wie sich herausstellte, die richtige Entscheidung. 

Kontinuität ist oft besser als Schnellschüsse. Ob es als Treuebeweis für Manuel Kofler gleich eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre sein musste, ist eine Entscheidung der Vorstandschaft, die ihre Vorgehensweise in den nächsten Monaten auch verantworten muss. Augenscheinlich haben die Starbulls-Verantwortlichen ein hundertprozentiges Vertrauen in die Arbeit ihres Coaches und das haben die Fans zu akzeptieren. 

Jetzt stehen vor allem die Spieler in der Pflicht. Der Trainer ist aus der Schusslinie, jetzt gilt es zu zeigen, was man selbst drauf hat. Die Mannschaft hat in dieser Saison oft genug bewiesen, dass sie sehr gutes Eishockey spielen kann. Ab sofort kann sich jeder Akteur mit Topleistungen für einen neuen Vertrag bewerben – ob für die DEL 2 oder für ein weiteres Jahr in der Oberliga. Stimmt die Leistung, werden die Verantwortlichen im angepeilten Aufstiegsfall sicher nicht auf einen Spieler, ob jung oder alt, verzichten wollen. 

Andererseits wird es bei einem erneuten Scheitern für alle eng. Das gilt vor allem für diejenigen Spieler, die nach Meinung vieler Fans gar nicht aufsteigen wollen, um sich bei den Starbulls in der 3. Liga gemütlich in den Ruhestand zu verabschieden. Ihre Zeit bei den Starbulls würde bei einem Verbleib in der Oberliga definitiv enden, denn dann muss der große Umbruch folgen. Also – besser jetzt mit guten Leistungen für einen besser dotierten Zweitliga-Vertrag kämpfen, als im Frühjahr unsanft aussortiert zu werden. 

Wie ist Ihre Meinung? Schreiben Sie an H.Ziegler@ovb.net

Rubriklistenbild: © OVB

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