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186 Tore werden fehlen

Fünf Starbulls-Abgänge stehen fest: Darunter sind zwei Eigengewächse und der Top-Torjäger

Weg: Curtis Leinweber bestritt 66 Spiele für die Rosenheimer Eishockeyspieler.
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Weg: Curtis Leinweber bestritt 66 Spiele für die Rosenheimer Eishockeyspieler.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    VonHans-Jürgen Ziegler
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Die Starbulls Rosenheim brauchen nächste Saison nicht nur einen neuen Torjäger. Auch dass wieder zwei Eigengewächse den Eishockey-Oberligisten verlassen, ist bitter.

Rosenheim – Die ersten Gespräche sind geführt, das Ergebnis: Fünf Spieler verlassen die Starbulls, einer hört auf. Umgerechnet sind das 186 Tore, die den Starbulls fehlen. Die einen gehen freiwillig, andere weil es kein Vertragsangebot gab und einer beendet seine Karriere.

Unter den Spielern, die nächste Saison nicht mehr das Starbulls-Trikot tragen, sind erneut zwei Eigengewächse, der Top-Torjäger der letzten Jahre und die beiden Kontingentspieler. Außerdem hängt Tobias Draxinger seine Schlittschuhe an den Nagel.

Curtis Leinweber und Zack Phillips weg

Nach der Bekanntgabe, dass John Sicinski nicht länger Trainer bei dem Eishockey-Oberligisten Rosenheim ist, geht es bei den Starbulls laut einer Pressemitteilung vom Mittwoch (13. April) „Schlag auf Schlag“. Den Verein verlassen werden Curtis Leinweber, Alex Höller, Kevin Slezak und Alexander Biberger. Kein Vertragsangebot erhalten hat Zack Phillips. Verteidiger Tobias Draxinger, der 2017 zurück an die Mangfall gekommen war, beendet seine Karriere. In 203 Spielen für die Rosenheimer erzielte Draxinger 34 Tore und 65 Assists.

Weg: Alexander Höller (links) jubelte über seine 81 Tore bei den Starbulls Rosenheim.

Dass unter den Abgängen mit Stürmer Kevin Slezak und Verteidiger Alexander Biberger wieder zwei Eigengewächse sind, ist sehr schade und zeigt, dass es der eigene Nachwuchs in den letzten Jahren aus welchen Gründen auch immer sehr schwer hatte im Oberliga-Team Fuß zu fassen. An der Qualität der vielen Nachwuchstalente, die aus dem eigenen Stall kamen, kann es nicht in allen Fällen gelegen haben.

Spieler wechseln innerhalb der Liga

Nach Informationen der OVB-Heimatzeitungen wechseln vier Spieler innerhalb der Oberliga Süd. Curtis Leinweber (66 Spiele mit 27 Toren und 53 Assists) wird mit Deggendorf in Verbindung gebracht, Alexander Höller (144 Spiele mit 81 Toren und 91 Assists) und Kevin Slezak (80 Spiele mit 22 Toren und 27 Assists) sollen in Kürze beim SC Riessersee als Neuzugänge vorgestellt werden und Alexander Biberger (53 Spiele mit acht Assists) wechselt voraussichtlich nach Lindau.

„Alex Höller hätten wir gerne behalten“

„Es ist natürlich immer schade, wenn Spieler den Verein verlassen – allesamt tolle Spieler und Persönlichkeiten. Insbesondere Alex Höller hätten wir weiter gerne in unserem Trikot gesehen. Schweren Herzens hat er uns mitgeteilt, dass der neue Verein besser in die private Lebensplanung passt und es keine Frage des Angebots seitens der Starbulls war. Dies müssen wir natürlich akzeptieren“, so Geschäftsführer Daniel Bucheli. Nach Informationen der OVB-Sportredaktion hakte es in den Gesprächen mit dem 37-jährigen Höller an der Vertragslaufzeit.

Weg: Alexander Höller (links) jubelte über seine 81 Tore bei den Starbulls Rosenheim.

Kein neues Vertragsangebot erhält Zack Phillips, der im Oktober an die Mangfall gewechselt ist. Philipps hat in 34 Spielen 22 Tore für die Rosenheimer erzielt und weitere 17 vorbereitet. Somit steht fest, dass die Starbulls Rosenheim beide Kontingentstellen für die Saison 2022/2023 neu besetzen müssen.

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Die neuen Kontingentspieler müssen passen

Ein Muss ist in diesem Zusammenhang, dass diese beiden neuen ausländischen Spieler zu den besten Akteuren der Liga gehören, was in den Jahren zuvor definitiv nicht der Fall war. Rosenheim hatte in den letzten Jahren im Vergleich zu den Spitzenteams beider Oberligen die deutlich schlechteren Kontingentspieler. Solide ja, was Curtis Leinweber betrifft auch immer mit vollen Einsatz für das eigene Team spielend, aber das war zu wenig, um aufzusteigen.

Welche Spieler laufende Verträge haben, beziehungsweise ihre Verträge bei den Starbulls Rosenheim bereits verlängert haben wird laut der Starbulls-Pressemitteilung in der nächsten Zeit bekannt gegeben. Zudem stehen noch einige Gespräche aus, die in dieser und in der nächste Woche zu führen sind.

Elf Spieler mit Verträgen ausgestattet

Allerdings ist es nicht sonderlich schwer, die elf Spieler, die mit Verträgen ausgestattet sind, zu benennen. Das dürften im Tor Andi Mechel, in der Verteidigung Steffen Tölzer, Max Vollmayer, Dominik Kolb, Florian Krumpe und Aaron Reinig sowie im Sturm Manuel Edfelder, Dominik Daxlberger und Marc Schmidpeter sowie einer aus dem Quartett Max Hofbauer/Max Brandl/Simon Heidenreich/Thomas März und natürlich Brad Snetsinger sein – falls der nach seiner schweren Verletzung gegen Hamburg wieder Eishockey spielen kann.

Was die Besetzung des Trainerpostens betrifft, finden aktuell Sondierungsgespräche statt. An einer mangelnden Auswahl dürfte es den Starbulls-Verantwortlichen nicht fehlen.