Starbulls Rosenheim erhalten die Oberliga-Lizenz

Die Starbulls Rosenheim – hier Goalie Andreas Mechel und Verteidiger Dennis Schütt haben die Lizenz für die neue Oberliga-Saison erhalten.
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Die Starbulls Rosenheim – hier Goalie Andreas Mechel und Verteidiger Dennis Schütt haben die Lizenz für die neue Oberliga-Saison erhalten.

Die Starbulls Rosenheim haben vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) die Lizenz für die neue Oberliga-Saison 2020/21 erhalten. Alle 13 Teams aus dem Süden wurden im Rahmen des Lizensierungsverfahrens für gut befunden, während der Oberliga Nord eine Saison mit elf Mannschaften droht.

Rosenheim– Dabei schafften alle drei Nachrücker aus der Regionalliga die Hürde Lizensierung, während den Icefighters Leipzig und den Hannover Indians die Spielgenehmigung verweigert wurde.

„Die Lizenzprüfung inmitten der Corona-Pandemie hat den Verband und unseren Verein vor ganz spezielle Herausforderungen gestellt. Deshalb freut es mich umso mehr, dass wir die Lizenz ohne Komplikationen erhalten haben“, so Starbulls-Vorstand Marcus Thaller. „Wir erhalten seit Wochen viele positiven Rückmeldungen unserer Partner, Fans und Freunde. An dieser Stelle möchte ich mich ganz ausdrücklich bei unseren vielen verlässlichen Partnern sowie bei unseren hervorragenden Fans und Unterstützern bedanken“, so Thaller weiter.

Oberliga Süd mit 13 Teams geplant

Damit gehen in der Oberliga Süd in der kommenden Spielzeit folgende Mannschaften an den Start: ECDC Memmingen Indians, Deggendorfer SC, Starbulls Rosenheim, Eisbären Regensburg, EC Peiting, EV Lindau Islanders, Selber Wölfe, Blue Devils Weiden, Höchstadter EC, HC Landsberg Riverkings, EHF Passau Black Hawks, EV Füssen, SC Riessersee.

Keine Lizenz für Leipzig und Hannover Indians

In der Oberliga Nord sind es aktuell nur elf Mannschaften, die an den Start gehen: Tilburg Trappers, Herner EV, Crocodiles Hamburg, Hannover Scorpions, Saale-Bulls Halle, Rostock Piranhas, Black Dragons Erfurt, Krefelder EV 81, EG Diez-Limburg, Herforder EV, Hammer Eisbären. Wie der DEB in einer Pressemitteilung bekannt gab, mussten den Icefighters Leipzig und den Hannover Indians die Lizenz aus wirtschaftlichen Gründen verweigert werden. In beiden Fällen hätten entscheidende Nachweise gefehlt, um einen wirtschaftlich stabilen Spielbetrieb über die gesamte Saison prognostizieren zu können, hieß es in der Pressemitteilung. DEB-Vizepräsident Marc Hindelang sagte: „Selbst mit sehr viel Nachsicht war uns kein anderer Beschluss möglich.“ Den beiden Clubs bleibt nun noch der Weg über das Spielgericht des DEB. re/tn

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