Nach 6:0-Sieg war Starbulls-Coach John Sicinski total zufrieden: „Es gibt nichts zu meckern“

Der Beginn des Torreigens:Alexander Höller (Mitte) verwertet das Zuspiel von Michael Baindl (rechts) zum 1:0 für die Starbulls. Ziegler

Rosenheim – „Es war ein Schritt in die richtige Richtung“, meinte John Sicinski nach dem 6:0-Heimsieg seiner Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga Süd über die Blue Devils Weiden.

Der Starbulls-Coach freute sich nicht nur über das erste Sechs-Punkte-Wochenende seit dem 18. und 20. Oktober (5:1 gegen Lindau und 3:1 in Höchstadt), sondern vielmehr über die Leistung seines Teams.

Gegen Weiden ließen die Starbulls nichts anbrennen, lieferten eine souveräne Darbietung ab und verdienten sich den Sieg und das gegentorlose Spiel für Lukas Steinhauer absolut. „Die Defensivarbeit hat mir gut gefallen. Offensiv hatten wir viele Chancen kreiert. Es gibt nichts zu meckern.“

Hatte Sicinski in den letzten Wochen nach den Spielen oftmals gehadert mit mächtigen Patzern in der Defensive oder vielen vergebenen Chancen, so zeigten sich die Rosenheimer an diesem Wochenende deutlich verbessert und machten klar, dass mit ihnen so auch zu rechnen ist. Zum einen machten die Starbulls in der Abwehr einen gefestigteren Eindruck. Zum anderen hat er nach der Rückkehr der verletzten Spieler mittlerweile zwei absolut torgefährliche Angriffsreihen. Die erste Formation erzielte durch Alexander Höller und Michael Baindl (2) insgesamt drei Tore, die zweite Reihe jubelte bei einem Treffer von Michael Fröhlich, der mit den beiden Kontingentspielern auflief. „Mit dieser Reihe werden wir noch viel Freude haben“, so Sicinski. Auch diesmal lieferte Mitchell wieder drei Vorlagen ab, nachdem sein Comeback in Selb schon so prächtig gelungen war. „Er hat alle überrascht“, befand der Starbulls-Coach, der auch noch Treffer von Maximilian Vollmayer – nachdem er fast alle auf dem Eis umkurvt hatte – und Dominik Daxlberger bejubeln durfte.

Der Rosenheimer Sieg hätte noch höher ausfallen können, doch Weidens starker Goalie Daniel Filimonow verhinderte weitere Tore. „Wir haben viel zu wenig gemacht“, kommentierte Weidens Co-Trainer Florian Zellner die Leistung seiner Truppe. Dass die Gäste ersatzgeschwächt antraten und einen 16-Jährigen und einen 17-Jährigen ran ließen, wollte er nicht als Ausrede gelten lassen. An diesem Tag hätte aber auch die gesamte Weidener Mannschaftsstärke dem Rosenheimer Schwung nicht entgegenwirken können.

Statistik:Starbulls Rosenheim – Blue Devils Weiden 6:0 (2:0, 2:0, 2:0). Starbulls: Steinhauer (Endres) – Draxinger, Krumpe; Bergmann, Vollmayer; Reiter, Linden (Enk) – Höller, Baindl, Zick; Fröhlich, Kumeliauskas, Mitchell; Bucheli, Daxlberger, Henriquez Morales; Litesov, Heidenreich, Wellhausen.

Tore: 1:0 (12.) Höller/Baindl, 2:0 (17.) Fröhlich/Kumeliauskas, Mitchell, 3:0 (21.) Baindl/Höller, Zick, 4:0 (33.) Baindl/Mitchell, Fröhlich - PP1, 5:0 (53.) Vollmayer/Mitchell, Kumeliauskas, 6:0 (60.) Daxlberger/Bucheli, Henriquez Morales; Schiedsrichter: Harrer; Strafminuten: Rosenheim 4, Weiden 8; Zuschauer: 1787. tn

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