Beim Kampf der Starbulls um die beste Platzierung: Vorzeitiger Start in die Play-off-Runde

Vorbildliche Abwehrarbeit vor dem eigenen Tor: So muss es in den entscheidenden Phase der Saison aussehen. Vier Rosenheimer nehmen dem eigenen Keeper Andreas Mechel viel Arbeit ab. Ziegler
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    vonHans-Jürgen Ziegler
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Das Ziel ist klar: „Wir wollen in der Meisterunde so weit wie möglich vorne platziert sein. Den 2. Platz können wir aus eigener Kraft erreichen“, sagt Starbulls-Coach John Sicinski. Gefühlt beginnt praktisch schon am Freitag mit dem Heimspiel gegen den Zweiten Regensburg vorzeitig die Play-off-Runde.

Rosenheim – Der offizielle Start in die Play-off-Runde der Eishockey-Oberliga ist zwar erst am Freitag, 13. März, doch für die Starbulls Rosenheim, beginnt die heißeste Phase der Eishockey-Saison gefühlt schon mit dem Heimspiel am Freitag, 19.30 Uhr, gegen Regensburg. Am Sonntag gastiert Rosenheim beim Überraschungsteam Füssen.

„Wir wollen bis zum Halbfinale Heimrecht haben“

„Ja es stimmt. Für uns fühlen sich die nächsten Begegnungen schon wie Play--off-Spiele an. Für uns geht es mindestens um den 2. Platz. Das ist unser Ziel, damit wir bis zum Halbfinale Heimrecht haben“, fordert Starbulls-Coach John Sicinski sein Team zu höchster Konzentration auf. Immerhin geht es am Freitag im Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg, das beste Team der Meisterrunde. Die Gäste holten aus den 12 Meisterrundenspielen 27 Punkte, landeten neun Siege in Folge ehe man in Riessersee am letzten Sonntag eine 1:4-Niederlage kassierte.

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Seit der ehemalige Rosenheimer Nachwuchscoach Max Kaltenhauser das Zepter bei den Regensburgern übernommen hat, läuft es bei den Oberpfälzern wie geschmiert. Aber was hat Kaltenhauser gemacht? Wie hat er aus einer komplett verunsicherten Mannschaft einen Aufstiegsmitfavoriten geformt? „Regenburg war unter dem vorherigen Trainer ausgepowert. Max hat mehr Lockerheit reingebracht, hat die zweifelsohne stark besetzte Regensburger Mannschaft zu einer Einheit geformt, die brandgefährlich ist. Er hat einfach gute Arbeit geleistet. Da müssen wir sehr geduldig und möglichst fehlerfrei spielen, um zu gewinnen“, sagt John Sicinski, der mit den Leistungen seiner Mannschaft sehr zufrieden ist. „Auch wenn wir gegen Selb einen Punkt verschenkt haben – wir spielen gutes Eishockey, die Mannschaft ist heiß und will mehr“, weiß Sicinski, der unbedingt den 2. Platz erreichen will: „Wir haben alles selbst in der Hand“.

Bestes Heim- gegen bestes Meisterundenteam

Das Spiel am Freitag ist ein absolutes Topspiel, wenn die beste Heimmannschaft das beste Meisterrundenteam erwartet. Ein Schlüssel zum Sieg wir sicher sein, „dass wir die Topreihe der Regensburger um Torjäger Nikola Gajovsky in den Griff bekommen“, erklärte der Starbulls-Coach, der zumindest gegen Regensburg auf den erkrankten Tobias Draxinger verzichten muss, dafür aber eventuell wieder auf Michael Fröhlich zurückgreifen kann. „Das entscheiden wir am Donnerstag nach dem Abschlusstraining. Momentan ist Fröhlich beschwerdefrei“, sagt Sicinski, der zumindest am Freitag im Tor auf Andreas Mechel setzt.

Lob für die Reihe um Josh Mitchell

Weiterhin fehlen werden Enrico Henriquez, Henry Wellhausen und Tadas Kumeliauskas. Dessen Vertreter Jake Smith hat voll eingeschlagen, was natürlich auch mit seinen Nebenleuten Josh Mitchell und Dominik Daxlberger zu tun hat. „Die Reihe insgesamt hat am letzten Wochenende sehr gut gespielt“, freut sich Sicinski und zu Jake Smith sagt er: „Er ist laufstark, er spielt aggressiv und er trifft auch in Überzahl. Trotzdem ist es erst seine erste Profi-Station und es gibt immer etwas zu verbessern.“

Am Sonntag, 18 Uhr in Füssen

Am Sonntag, 18 Uhr, gastieren die Starbulls beim EV Füssen, der klar auf Play-off-Kurs ist. Die Starbulls erwartet nach dem Topspiel gegen Regensburg eine weitere anspruchsvolle Aufgabe.

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