Weil die Starbulls-Platzierung noch nicht feststeht? Blick in den Norden rentiert sich kaum

Wieder möglich:Ein Play-off-Duell der Starbulls Rosenheim gegen die Hannover Scorpions, wie hier im April 2019. Ziegler
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Wieder möglich:Ein Play-off-Duell der Starbulls Rosenheim gegen die Hannover Scorpions, wie hier im April 2019.
  • Thomas Neumeier
    vonThomas Neumeier
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Zwei Wochenenden sind in der Eishockey-Oberliga noch zu absolvieren, ehe die entscheidende Phase mit den Play-offs um Meistertitel und Aufstieg in die DEL2 beginnt. Wer im Achtelfinale auf wen trifft? Da lässt sich noch überhaupt nichts sagen.

Rosenheim– Viele Platzierungen – sowohl im Süden als auch im Norden sind in der Eishockey-Oberliga noch offen. Wer der Gegner der Starbulls Rosenheim wird ist noch total offen. Es könnte allerdings wieder ein Team aus Hannover werden. Hier ein kurzer Überblick für den Endspurt:

Oberliga Süd

Klar ist, dass sieben Teams fix für die Play-offs qualifiziert sind: ECDC Memmingen Indians, Eisbären Regensburg, Starbulls Rosenheim, Deggendorfer SC, SC Riessersee, EC Peiting und EV Füssen. In der laufenden Meisterrunde mit zehn Mannschaften geht es somit noch um den achten Play-off-Teilnehmer – und um viel mehr.

Der Kampf um Platz eins:Gleich fünf Mannschaften befinden sich vor den letzten vier Spieltagen intensiv im Rennen um die Süd-Meisterschaft: Memmingen (86 Punkte) wird gejagt von Regensburg (84), Rosenheim (83), Deggendorf (81) und Riessersee (80). Den besten Lauf weisen aktuell die Teams aus Regensburg (zehn Siege aus den letzten zwölf Spielen) und vom SC Riessersee (sechs Siege am Stück) auf. Die Starbulls bauen auf ihre Heimstärke mit zwölf Erfolgen en suite, haben aber sieben ihrer letzten acht Auswärtsauftritte abgegeben. Zudem haben die Rosenheimer das heftigste Restprogramm vor der Brust. Das kann aber auch gut sein, denn: Die Starbulls können alles selbst entscheiden!

Umfrage: Wo stehen die Starbulls zum Ende der regulären Saison?

Duell um Rang sechs – oder doch mehr? Etwas abgesetzt von den vorderen Fünf stehen der EC Peiting (75 Punkte) und der EV Füssen (74). Beide können mit einem Lauf noch Plätze gutmachen, haben in etwa das gleiche Programm zu absolvieren – und spielen selbst noch einmal gegeneinander.

Der Kampf um Rang acht:Hier liegen die Selber Wölfe (61 Punkte) gegenüber den Blue Devils Weiden (56) und den EV Lindau Islanders (54) im Vorteil. Auch das Restprogramm spricht dafür, dass die Selber den achten Rang verteidigen könnten.

Das Restprogramm:Freitag, 28. Februar: Füssen – Selb, Regensburg – Lindau, Memmingen – Starbulls, Riessersee – Peiting, Deggendorf – Weiden.

Sonntag, 1. März: Rosenheim – Deggendorf, Lindau – Memmingen, Selb – Regensburg, Peiting – Füssen, Weiden – Riessersee.

Freitag, 6. März: Weiden – Peiting, Regensburg – Füssen, Memmingen – Selb, Deggendorf – Lindau, Riessersee – Rosenheim.

Sonntag, 8. März: Peiting – Regensburg, Rosenheim – Weiden, Lindau – Riessersee, Selb – Deggendorf, Füssen – Memmingen.

Oberliga Nord

•Szene aus dem März 2018: Starbulls-Verteidiger Matthias Bergmann kämpft hier mit Hannovers Chad Niddery um die Scheibe. Niddery spielte vor zwei Jahren für die Scporions und aktuell für die Indians.

Der Norden hat nur noch zwei Spieltage zu absolvieren. Mit den Tilburg Trappers (103 Punkte), dem Herner EV (91), den Crocodiles Hamburg (81), Icefighters Leipzig (75), EC Hannover Indians (74) und Hannover Scorpions (72) haben sich sechs Vereine bereits direkt für die Play-offs qualifiziert. Der erste Platz von Tilburg und der zweite Rang von Herne stehen bereits fest.

Um die restlichen zwei Achtelfinalplätze wird in Pre-Play-offs gespielt, für die der MEC Saale-Bulls Halle (64 Punkte), die Füchse Duisburg (58) und die Rostock Piranhas (50) bereits als Teilnehmer feststehen. Um die Pre-Play-offs geht es noch zwischen dem ESC Moskitos Essen (38) und den Black Dragons Erfurt (30), während der Krefelder EV (17) chancenlos ist.

Das Restprogramm:Mittwoch, 26. Februar: Erfurt – Krefeld.

Freitag, 28. Februar: Duisburg – Krefeld, Essen – Hannover Indians, Herne – Hannover Scorpions, Halle – Erfurt, Leipzig – Rostock, Hamburg – Tilburg.

Sonntag, 1. März: Tilburg – Leipzig, Erfurt – Hamburg, Krefeld – Essen, Hannover Scorpions – Halle, Hannover Indians – Duisburg, Rostock – Herne.

Besonderheiten

Sind in der Abschlusstabelle zwei Teams punktgleich, so entscheidet das Torverhältnis. Sind zwei oder mehrere Teams punkt- und torgleich, dann entscheidet der direkte Vergleich der Mannschaften untereinander. In der Play-off-Rangliste haben in dieser Saison die Teams aus dem Norden Vorrang; sollten also gleichplatzierte Vereine aus Süd und Nord aufeinandertreffen, dann geht das Heimrecht für die entscheidende Begegnung der Serie an den Nord-Vertreter.

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