So schnell kann es gehen: Comeback von Starbulls-Eishockeystürmer Josh Mitchell ist möglich

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Freut sich auf sein Comeback, das eventuell schneller als erwartet kommt: Josh Mitchell. Hinten freut sich Enrico Henriquez mit.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    vonHans-Jürgen Ziegler
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Vor elf Tagen schien seine Eishockey-Karriere in Gefahr, doch jetzt steht Josh Mitchell bei den Starbulls Rosenheim kurz vor seinem Comeback. Eventuell spielt der 28-jährige Kanadier bereits am Freitag wieder.

Rosenheim – Selb mit 30 Punkten (10. Tabellenplatz) und Weiden mit 28 Punkten (11. Platz) – die beiden Starbulls-Gegner am Freitag (20 Uhr in Selb) und Sonntag (17 Uhr, Heimspiel) kämpfen um den 10. Tabellenplatz. Der berechtigt zur Teilnahme an der Meisterrunde in der die acht Play-off-Teilnehmer aus dem Süden ausgespielt werden. Und jetzt kommt es: Rosenheim ist mit 35 Punkten als Tabellensechster immer noch in Reichweite von Selb und Weiden.

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Die Tabelle lügt nicht – oder doch?

Platz zehn ist definitiv nicht der Anspruch des Starbulls Rosenheim aber, und jetzt zwei Euro ins Phrasenschwein: Die Tabelle lügt nicht. Oder doch? Wer das Rosenheimer Spiel gegen Spitzenreiter Memmingen am letzten Sonntag verfolgt hat, konnte nur einen Unterschied feststellen – Rosenheim war besser.

John Sicinski: „Niederlage war unsere eigene Schuld“

 „Aber, dass wir verloren haben, ist unsere eigene Schuld. Es passt momentan ins Bild: Wir vergeben vorne die Chancen um das Spiel nach einer 2:0-Führung zu entscheiden, kassieren hinten unnötige Tore und verkrampfen dann, wenn das Momentum kurzfristig beim Gegner ist“, analysiert Trainer John Sicinski völlig korrekt die aktuelle Situation bei den Rosenheimern. Sicinski will auch nicht als Ausrede gelten lassen, dass sein Team „bei drei Pfosten- und Lattenschüssen Pech hatte.“

Einen Vorsprung auch einmal sicher ins Ziel bringen

„Wir müssen dahin kommen, dass wir einen Vorsprung, auch wenn wir vorne kein Tor mehr machen, sicher ins Ziel bringen, weil wir hinten nichts zulassen“, fordert Sicinski, der trotz der 2:3-Niederlage gegen Memmingen „mehr Positives als Negatives“ gesehen hat. Was den Starbulls-Coach zudem positiv stimmt: „Es könnte sein, dass wir fast komplett beim Gastspiel in Selb antreten können“. Heißt soviel, dass bis auf den weiterhin verletzten Kevin Slezak alle Mann Bord sind.

Es gibt noch ein kleines Fragezeichen 

Also auch Josh Mitchell, der vor seinem Comeback steht. „Es gibt noch ein kleines Fragezeichen und deshalb fällt die Entscheidung erst kurz vor der Abfahrt“, erklärte Sicinski, nachdem Mitchell am Mittwoch nach seinem Zusammenbruch vor zehn Tagen(wir berichteten) seine ersten beiden Trainingseinheiten absolviert hat. Da stand er zusammen mit Michael Fröhlich und Tadas Kumeliauskas in einer Sturmreihe. Im Tor der Starbulls steht in Selb Luca Endres und Sicinski liefert die passende Erklärung dazu: „Luca hat beim letzten 4:2-Sieg in Selb eine starke Leistung geboten“.

Volle Hütte, Teddybären und Sonderzug

Zum Kracher am 2. Weihnachstfeiertag um 17 Uhr gegen den Deggendorfer SC veranstalten die Starbulls ein „Volle Hütte“-Spiel und kombinieren dies mit dem beliebten „Kuscheltiertag“. Außerdem kommt Deggendorf mit einem Sonderzug.

Als ganz besonderes „Schmankerl“ für alle Zuschauer gibt es Kuscheltiere en masse. Pünktlich zum ersten Starbulls-Tor an diesem Abend dürfen Teddys, Elefanten, Kätzchen, Pinguine und alle anderen Kuscheltiere auf die Eisfläche des Rosenheimer Eisstadion geworfen werden. Die Stofftiere werden dann vom Starbulls-Nachwuchs aufgesammelt und anschließend an diverse Einrichtungen wie Krankenhäuser, Kindergärten, Waisenhäuser sowie an karitative Einrichtungen in Süd-Ost-Europa gespendet.

Marcus Thaller rät: "Frühzeitig Karten besorgen"

„Auf Grund des zu erwartenden hohen Andrangs an den Abendkassen, empfehlen wir allen Fans sich schon heute über unseren Onlineshop unter https://starbulls.reservix.de/ mit der gewünschten Anzahl an Karten einzudecken“, sagt der Vorstand des Starbulls Rosenheim Marcus Thaller.

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