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Zum Saisonauftakt: Wie gut ist die Konkurrenz?

Die 12 Rosenheimer Gegner: Diese Mannschaft könnte auch als Starbulls 1b an den Start gehen

Beim Vorbereitungsduell gegen den Ligakonkurrenten Bad Tölz: Neuzugang Michael Knaub vor dem Tor von Torhüter Josef Hölzl.
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Beim Vorbereitungsduell gegen den Ligakonkurrenten Bad Tölz: Neuzugang Michael Knaub vor dem Tor von Torhüter Josef Hölzl.
  • VonManfred Eder
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13 Mannschaften spielen in der neuen Saison in der Oberliga Süd, im Vergleich zur Vorsaison sind zwei Mannschaften neu. Eine davon könnte gut und gerne als Starbulls Rosenheim 1b an den Start gehen. Die Teams im Porträt.

Rosenheim/Weiden – Aus zwölf wurden wieder 13 Mannschaften. An der Schwelle zwischen DEL2 und Eishockey-Oberliga hat sich Regensburg nach oben verabschiedet, dafür fiel mit den Tölzer Löwen erstmals seit 2018 (damals Riessersee) wieder ein Klub von oben herunter.

Und aus der Bayernliga kommt ein alter Bekannter, der den erklärten Aufstiegsfavoriten Miesbach im Play-off-Finale bezwingen konnte: Lokalrivale EHC Klostersee, der damit erstmals seit Rosenheims Zweitliga-Aufstieg im Jahre 2010 wieder Punktspiele gegen den bekannteren und namhafteren Nachbarn bestreiten wird.

Die drei Topteams der Vorsaison wieder am Start

Angesichts des nach dem Saisonverlauf etwas überraschenden Aufstiegs der Regensburger, auch wenn diese vor der Saison durchaus zu den Favoriten zählte, sind die drei besten Teams der letztjährigen Punktrunde weiterhin an Bord. Und man braucht kein Prophet zu sein, dass auch diesmal Südmeister Weiden, Vize Memmingen und die Starbulls wieder ganz vorn mit dabei sein werden. Aber auch die mächtig aufgerüsteten Riesserseer und „Wundertüten-Team“ Deggendorf wird man durchaus zur erweiterten Spitze zählen dürfen.

Peiting und Höchstadt schwer einzuschätzen

Peiting und Höchstadt sind wie in den Jahren zuvor schwer einzuschätzen und für den einen oder anderen Ausreißer sowohl nach oben als auch nach unten gut. Die Tölzer Löwen als Zweitliga-Absteiger sollten nach ihrem Totalumbruch wohl nicht unbedingt an der Spitze erwartet werden.

Die zwölf Gegner der Starbulls Rosenheim

Ohne den restlichen fünf Klubs nahetreten zu wollen: Lindau, Füssen, Passau, Landsberg und Aufsteiger Klostersee werden wohl weiterhin das untere Drittel der Tabelle bilden. Größtes Ziel wird es werden, die Top Acht gelegentlich in Verlegenheit zu bringen, möglichst lange die Hoffnung auf das Erreichen der Pre-Play-offs aufrechtzuerhalten und die Fans mit guten und ehrlichen Leistungen angesichts der nicht geringer gewordenen Herausforderungen (Corona, Energiekrise, Inflation) bei der Stange zu halten.

EC Bad Tölz

(Rosenheimer Oberliga-Bilanz 2006-2010: zwölf Spiele, 4-0-1-7, 22:36 Tore)

Anders als die Starbulls nach ihrem Abstieg 2017 zählen die Löwen heuer nicht unbedingt zu den Favoriten auf den sofortigen Wiederaufstieg. Zu dünn war, auch finanziellen Turbulenzen geschuldet, bereits im Vorjahr der Kader besetzt, und der Umbruch nach dem Abstieg ist durchaus mit Fragezeichen versehen. Auch eine Klasse tiefer werden die Löwen personell nicht aus dem Vollen schöpfen können, obwohl der Sprung für die Nachwuchsspieler auf diesem Level weniger schwer sein wird. Eine große Verstärkung wäre, wenn Routinier Hans Sedlmayr nach fast zwei Jahren Corona-Nachwirkungen wieder voll auf dem Damm wäre.

Torjäger gegen die Starbulls: Erik Gollenbeck (4); Ex-Rosenheimer: Max Brandl

Deggendorfer SC

(Rosenheimer Bilanz seit 2017: siebzehn Spiele, 7-2-2-6, 70:61 Tore)

Letztes Jahr war fast der komplette Kader neu, weswegen auch lange Zeit trotz reichlich vorhandenen Potenzials keine Konstanz auszumachen war. Als sich das Team schließlich gefunden hatte, Spieler/Manager Thomas Greilinger wieder fit und mit dem neuen Legionär Cheyne Matheson ein echter Toptorjäger gefunden war, steigerten sich die Niederbayern und mussten sich im Playoff in einer herzzerreißenden Serie den Hannover Indians geschlagen geben. Diesmal dürfte die „Findungsphase“ bei nur sieben Neuzugängen kürzer ausfallen. Die immense Erfahrung im Team (Pielmeier-Brüder, Greilinger, Röthke, Leinweber, Pozivil) ist mit Nationalspieler Schopper und Rückkehrer Pfänder noch gewachsen. Viel erhofft man sich von Passaus Topscorer, Youngster Niklas Pill.

Torjäger gegen die Starbulls: Thomas Greilinger (13), Curtis Leinweber (8), Cheyne Matheson, René Röthke (4); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Brad Snetsinger (4+3), Alex Höller (2+2), Steffen Tölzer (1+3); Ex-Rosenheimer: Curtis Leinweber, Yannic Bauer

EV Füssen

(Rosenheimer Bilanz seit 2019: zehn Spiele, 8-1-0-1, 54:21 Tore)

Zwei Jahre hintereinander konnten die Allgäuer im Süden lediglich die Kellerkinder aus Passau und Landsberg hinter sich lassen. Und nun hängt auch noch das langjährige Idol Eric Nadeau die Schlittschuhe an den Nagel. Noch stärker fehlen werden mit Payeur, Besl, Sill und Velebny vier der sieben Topscorer des Vorjahres. Die neuen Kontingent-Ausländer (zwei aus Finnland, ein College-Boy aus Nordamerika) müssen schon echte Knaller sein, um ihr Team in höhere Regionen zu führen. Einm interessanter Spieler ist auch Victor Knaub, der Bruder des Neu-Starbulls Michael. Auch auf die Förderlizenzspieler aus Kaufbeuren wird wieder Einiges zukommen.

Torjäger gegen die Starbulls: Jörg Noack, Carl Zimmermann (3); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Snetsinger (3+3), Max Brandl (2+4), Dominik Daxlberger (0+6); Ex-Rosenheimer: keine

Höchstadt Alligators

(Rosenheimer Bilanz seit 2018: fünfzehn Spiele, 12-1-1-1, 68:33 Tore)

Die Höchstadt Alligators waren nicht das Sensationsteam wie im Jahr zuvor, konnten sich aber erneut einen Platz im Playoff sichern. Punktelieferant wie gleich nach dem Aufstieg ist man längst nicht mehr. Mit Jannick Herm und Nikita Shatsky verließen nur zwei der besseren Spieler den Klub, und der Traumsturm um Neugebauer und Seewald wird weiter für Furore sorgen. Seit ihrer Traumsaison vor zwei Jahren unheimlich schwer einzuschätzen. Für die vier Spitzenränge wird es aber sicher nicht reichen.

Torjäger gegen die Starbulls: Jari Neugebauer, Michail Guft-Sokolov (3), Dominik Zbaranski (2); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Höller (5+3), Manuel Edfelder (3+3), Daxlberger (1+5); Ex-Rosenheimer: Dimitri Litesov

EHC Klostersee

(Rosenheimer Oberliga-Bilanz 2004-2010: 26 Spiele, 15-1-2-8, 98:80 Tore);

2016 verließen die Grafinger die Oberliga, um ganz unten wieder anzufangen. Es spricht für die Stabilität im Klub, dass mehr als ein halbes Dutzend der damaligen Spieler den beschwerlichen Marsch zurück mitmachten. Neun Spieler haben Rosenheim-Connections, der bekannteste ist sicher Fabian Zick, viele Jahre eine feste Größe im Starbulls-Kader. Interessant auch der Rosenheimer DNL2-Topscorer Marc Bosecker, der anders als bei seinem Heimatverein nun die Chance bekommt, in der Oberliga zu glänzen. Die Legionäre sind unbeschriebene Blätter, doch Pastachak scorte in der Bayernliga fast nach Belieben. Der EHC ist krasser Außenseiter, doch dies galt auch vor drei Jahren für die Füssener, und die schafften im ersten Jahr den Einzug in die Meisterrunde.

Ex-Rosenheimer: Fabian Zick, Florian Gaschke, Marinus Kritzenberger, Philipp Quinlan, Marinus Schunda (DNL), Nicolai Quinlan (DNL), Hans Kroner (DNL), Marc Bosecker (DNL), Dominik Gräubig (U16), Trainer Dominik Quinlan (DNL)

Landsberg Riverkings

(Rosenheimer Ergebnisse seit 2020: sieben Spiele, 7-0-0-0, 52:10 Tore)

Im ersten Jahr in der Oberliga waren die Riverkings mit zwei Siegen aus 35 Spielen nicht mehr als ein Punktelieferant. So gesehen war letzte Saison trotz eines erneuten letzten Platzes ein Fortschritt, auch weil die Spieler mittlerweile in der Liga besser mithalten konnten. Noch dazu war „Leitwolf“ Adriano Carciola, diesmal durchgehend fit und wurde prompt Topscorer. Ein Bonus wäre, wenn man diesmal bei der Legionärs-Auswahl (u. a. mit Bayernliga-Scorer Jason Lavallee) ein besseres Händchen hätte als im Vorjahr mit Ex-Starbull Jussi Nättinen. Positiv ist, dass man einige der Leistungsträger (Wagner, Reuter, Rypar, Strodel, Neal, Gäbelein), die sich 2021/22 steigerten, halten konnte und mit Florian Stauder aus Peiting einen erprobten Scorer dazubekam. Etwas suspekt ist die Besetzung im Tor, wo Peitings Ersatz-Goalie Andreas Magg den im Vorjahr starken Jonas Stettmer kaum gleichwertig ersetzen dürfte. Fazit: Ein Sprung weg von den letzten Plätzen wäre schon ein Erfolg.

Torjäger gegen die Starbulls: Adriano Carciola (10), Florian Stauder (8); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Snetsinger (2+10), Zack Phillips (4+5), Brandl (3+5); Ex-Rosenheimer: keine

Lindau Islanders

(Rosenheimer Bilanz seit 2017: neunzehn Spiele, 13-1-2-3, 93:48 Tore)

Zwar erreichten die Islanders letzte Saison erstmals die Pre-Playoffs, aber das Image der „grauen Maus“ konnte man wieder nicht ablegen. Coach Stefan Wiedmaier ist der erste Coach seit Jahren, der eine zweite Chance erhält. Große Hoffnungen ruhen auf drei Neuzugängen aus der DEL2, Stiefenhofer aus Bayreuth sowie Dosch und vor allem Routinier Vincenz Mayer aus Ravensburg. Förderlizenzhilfe wird man diesmal statt aus Augsburg aus Bietigheim bekommen. Die neuen Legionäre (Lindgren, Sevcenko) sind genau so unbekannt wie letztes Jahr der Österreicher Max Mairitsch, der aber voll überzeugen konnte. Von den langjährigen Islanders sind nach dem Karriere-Ende von Simon Klinger nur mehr Florian Lüsch und Kapitän Andreas Farny übrig.

Torjäger gegen die Starbulls: Florian Lüsch (6), Andreas Farny (5), Max Mairitsch (3); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Höller (7+2), Snetsinger (3+6), Tölzer (2+6); Ex-Rosenheimer: Alexander Biberger, Ludwig Danzer

Memmingen Indians

(Rosenheimer Bilanz seit 2017: achtzehn Spiele, 10-0-2-6, 68:50 Tore)

Der Aufstieg in den DEL2 blieb den Indians gerade noch verwehrt, aber man kann ohne Übertreibung sagen, dass sie über die gesamte Saison das spektakulärste Eishockey im Süden spielten. Eine Augenweide das Offensiv-Spektakel, das eine Mischung aus Routiniers (Hafenrichter, Topol, Pohl, Pekr, Svedlund) zusammen mit den „Jungen Wilden“ wie Alroth, Peter, Nirschl oder Kittel aufs Eis zauberte. Wäre nur die Defensive, die nicht einmal zu den Top Drei zählte, nur halb so effektiv gewesen! Aber es spricht wenig dagegen, dass die Memminger dieses Mal weniger auftrumpfen werden. Obwohl ein paar der erwähnten Jungen von finanzkräftigeren Teams abgeworben wurden, ist das Potenzial zu Spitzenleistungen wieder vorhanden. Mit Torjäger Pekr, Topverteidiger Svedlund und dem neuen Letten Meija hat man das vielleicht beste Legionärstrio der Liga, und auch Ex-Starbull Marcus Marsall, seit Jahren einer der besten Oberliga-Stürmer im Norden, wird zum Erfolg beitragen.

Toptorjäger gegen die Starbulls: Sergej Topol, Milan Pfalzer, Christopher Kasten (3); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Daxlberger (2+4), Aaron Reinig (2+3), Max Vollmayer, Curtis Leinweber (1+2); Ex-Rosenheimer: Marcus Marsall

Passau Blackhawks

(Rosenheimer Ergebnisse seit 2020: sechs Spiele, 5-1-0-0, 35:13 Tore)

Nach langen Jahren in der Bayernliga gelang es den Blackhawks, sich im zweiten Jahr in der Oberliga zu etablieren. Für das jüngste Team der Liga wird es aber auch im dritten Jahr einzig und allein darum gehen, den Abstieg zu vermeiden und Landsberg oder Aufsteiger Klostersee nicht vorbeiziehen zu lassen. Wie gewohnt besteht das Team zu rund zwei Dritteln aus jungen Einheimischen und Youngstern aus dem Landshuter DNL-Team, weshalb Neu-Trainer Petr Bares, bisher Nachwuchscoach in Ingolstadt, vielleicht genau der Richtige ist. Die drei Legionäre haben bisher kaum oder keine Deutschland-Erfahrung. Am meisten schmerzt der Abgang von Senkrechstarter Niklas Pill.

Torjäger gegen die Starbulls: Michael Franz, Santeri Ovaska, Sergej Janzen (2): Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Leinweber (2+3), Vollmayer (0+4), Höller, Marc Schmidpeter (1+2); Ex-Rosenheimer: Brett Schäfer

EC Peiting

(Rosenheimer Bilanz seit 2017: 25 Spiele, 12-3-1-9 100:82 Tore)

Aus dem ehemaligen Spitzenteam (Meister 2012, 2013 und 2019) ist nun eher ein Oberliga-Mitläufer (Platz Acht) geworden. Und heuer dürfte es nach dem Abgang von drei „Urgesteinen“ (Ty Morris, Dominic Krabbat und Simon Maier) und vor allem dem Verlust von Topscorer Nardo Nagtzaam nicht leichter werden. Wenigstens konnte man durch die Neuzugänge aus Füssen (Payeur und Besl) nicht nur Qualität im Angriff gewinnen, sondern auch einen direkten Konkurrenten personell schwächen. Nur noch sieben Spieler des langjährigen Kerns sind an Bord, darunter Torhüter Hechenrieder in seinem letzten Jahr, so dass es auch wieder verstärkt auf den Nachwuchs (ohne den in die DEL abgewanderten Max Söll) ankommen wird.

Torjäger gegen die Starbulls: Thomas Heger (8), Samuel Payeur, Marc Besl, Lukas Gohlke (5); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Vollmayer, Snetsinger (3+4), Brandl (2+5); Ex-Rosenheimer: Tobias Beck, Konrad Fiedler und Trainer Anton Saal

SC Riessersee

Heimkehrer Manuel Edfelder im Testspiel gegen den SC Riessersee allein gegen die Garmischer.

(Rosenheimer Bilanz seit 2018: fünfzehn Spiele, 5-2-4-4, 57:43 Tore)

In den vier Jahren seit dem Abstieg in die Oberliga kam der Traditions-Rivale aus besseren Zeiten nie übers Mittelmaß hinaus, auch weil zu viel von der eher unberechenbaren Förderlizenz-Unterstützung aus München abhing. Auch letztes Jahr war nach einem siebten Platz im Playoff dann gegen die Scorpions schnell Schluss. Das soll heuer endlich anders werden, denn die Garmischer haben kräftig aufgerüstet. Für Leitwolf Florian Vollmer (Karriere-Ende) kommt Uli Maurer aus dem Ruhestand zurück, neben weiteren fünf gestandene Oberliga-Routiniers verstärken die Starbulls Alex Höller und Kevin Slezak den Kader, und dann ist da ja noch Dauerbrenner und Heimkehrer Lubor Dibelka, der letzte Saison fast im Alleingang den Tölzer Abstieg zu verhindern suchte. Aber der neue Legionär Ryker Killins war eigentlich für Selb in der DEL2 vorgesehen. Fazit: Die Derbys gegen Rosenheim und Tölz werden es wohl in sich haben!

Torjäger gegen die Starbulls: Lubor Dibelka (6), Uli Maurer (5), Robin Soudek (4); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Snetsinger (2+4) Vollmayer (0+6), Kevin Slezak (3+1); Ex-Rosenheimer: Alex Höller, Kevin Slezak, Felix Linden, Michael Böhm

EV Weiden

(Rosenheimer Bilanz seit 2017: 21 Spiele, 13-0-5-3, 86:54 Tore)

Auch wenn das Aus im Viertelfinale ein bisschen schockte – der Wandel von der „grauen Maus“ zum Meister der Oberliga Süd weckte bei den Oberpfälzern definitiv die Lust auf mehr. Obwohl Topscorer Nick Latta noch während der Punkterunde im Unfrieden schied, ist der Kader doch stark genug besetzt, um den Erfolg des Vorjahres zu wiederholen. Besonders bei den Legionären (Davis, Rubes, Homjakov) und den Eingedeutschten (Liga-Topscorer Nagtzaam, Bassen, Hübl) ist Qualität im Überfluss vorhanden. Ein weiteres Dutzend erfahrener Routiniers werden es den wenigen jungen Spielern schwer machen, Eiszeit zu erhalten. Nachteil: Der Druck ist da; alles andere als ein weiterer Spitzenplatz und ein längerer Marsch in den Playoffs wäre wohl eine Enttäuschung.

Torjäger gegen die Starbulls: Martin Heinisch, Dennis Palka (9), Edgar Homjakov (6); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Snetsinger (3+3), Phillips (1+4), Höller (2+2); Ex-Rosenheimer: keine

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