Starbulls-Neuzugang Kumeliauskas gegen Füssen mit Mitchell und Wellhausen in einem Sturm

Spaß mit dem Kapitän: Rosenheims Neuzugang Tadas Kumeliauskas lacht mit Michael Baindl. Ziegler

Am Dienstagabend bestritt Tadas Kumeliauskas sein erstes Training mit den Starbulls und heute, Mittwoch, ab 19.30 Uhr, soll der Neuzugang die Rosenheimer Eishockeyspieler zum Sieg gegen Füssen führen.

Rosenheim – Der Neuzugang Tadas Kumeliauskas soll den Eishockey-Oberligisten Starbulls Rosenheim am Mittwoch, 19.30 Uhr gegen Füssen zum Heimsieg führen. So zumindest ist der Plan und alle Verantwortlichen und auch die Fans sind zuversichtlich, dass der litauische Nationalspieler die Offensivprobleme der Starbulls (sechs Tore in den letzten vier Spielen) lösen wird.

Fotostrecke  vom ersten Eistraining von Starbulls-Neuzugang Tadas Kumeliauskas

Kumeliauskas soll Probleme lösen

Kann ein einziger Spieler das eigentlich? StarbullsCoach John Sicinski ist überzeugt davon, dass Kumeliauskas ein entscheidender Faktor für mehr Tore und damit auch mehr Siege werden kann: „Wir spielen praktisch seit Wochen mit nur einem Ausländer und die Kontingentspieler sollen, beziehungsweise müssen den Unterschied ausmachen. Josh Mitchell haben wir nicht als Torjäger geholt. Er soll die Pässe spielen, die andere zu Tore verwerten. Dieser Spieler hat uns bisher gefehlt. Wir haben bis auf das Spiel in Memmingen in jedem Spiel in den letzten zehn Minuten die Chance gehabt, die Partie für uns zu entscheiden. Das haben wir oft nicht geschafft, weil wir das entscheidende Tor nicht geschossen haben. Das soll jetzt anders werden.“

Die vielen Strafzeiten haben Kraft gekostet

Rückblickend auf das Derby gegen Riessersee erklärte Sicinski: „Ich sage nicht, dass der Schiedsrichter Schuld an unserer Niederlage war, aber er hat in einem Spiel, das schnell hart, aber nie unfair oder dreckig war, ab der 24. Minute gegen uns Strafen ausgesprochen, die uns aus dem Rhythmus und Riessersee wieder zurück ins Spiel gebracht haben.“ Sicinski war mit der gezeigten Leistung zufrieden, „vor allem mit unserem überragenden Unterzahlspiel, aber die vielen Strafen haben Kraft gekostet.“

Das Tor im Visier: Tadas Kumeliauskas bei seinem ersten Training am Dienstagabend.

Apropos Kraft: Im heutigen Heimspiel gegen Füssen wird der Starbulls-Coach konsequent mit vier Reihen agieren und hat dabei auch eine Überraschung parat. Neben Josh Mitchell und Tadas Kumeliauskas stellt Sicinski den jungen Henry Wellhausen. „Er hat in Weiden sein erstes Tor erzielt, hat hart gearbeitet und sich die Chance verdient, neben unseren beiden Ausländern zu spielen. Ich habe vier ausgeglichene Reihen mit jeweils einem jungen Spieler zusammengestellt und so wollen wir die laufstarken und aggressiven Füssener besiegen“, sagt Sicinski, der Füssen als Überraschungsteam im bisherigen Saisonverlauf bezeichnet.

Die Starbulls wollen die Allgäuer mit folgenden Sturmreihen unter Druck setzen: Höller, Baindl, Slezak; Mitchell, Kumeliauskas, Wellhausen; Bucheli, Daxlberger, Henriquez; Zick, Stanik, Litesov.

Steinhauer im Tor

Im Tor steht diesmal wieder Lukas Steinhauer. Das war schon vor den beiden Wochenendspielen so vereinbart. „Wir haben zwei starke Keeper und wer einen Lauf hat, wird spielen. Luca hat uns in Weiden mit ein paar Riesensaves im Spiel gehalten und sich die Partie gegen Garmisch verdient. Und jetzt ist wieder Lukas Steinhauer an der Reihe. Beide haben mein vollstes Vertrauen“, erklärte der Starbulls-Coach, der hofft, dass sein Torhüter nicht spielentscheidend ist, sondern vielleicht ein gewisser Tadas Kumeliauskas. bz

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