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STARBULLS WOLLEN ZURÜCK ZUM ERFOLG

Starbulls-Kapitän fällt aus: Ohne Baindl aus der Krise?

Kapitän Michael Baindl ist verletzt und wird nicht mithelfen können, wenn die Starbulls Rosenheim am Wochenende die Trendwende einläuten wollen.
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Kapitän Michael Baindl ist verletzt und wird nicht mithelfen können, wenn die Starbulls Rosenheim am Wochenende die Trendwende einläuten wollen.
  • Thomas Neumeier
    vonThomas Neumeier
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Nach drei Niederlagen hintereinander in der Eishockey-Oberliga Süd suchen die Starbulls Rosenheim den Ausweg aus dem aktuellen Negativlauf. Am Wochenende will man gegen zwei Kontrahenten aus Niederbayern wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Allerdings fehlen der Kapitän und weitere wichtige Spieler.

Rosenheim– Drei Niederlagen am Stück hat es für die Starbulls Rosenheim in der laufenden Saison der Eishockey-Oberliga Süd noch nicht gegeben. Am Niederbayern-Wochenende mit dem Heimspiel am Freitag gegen die Passau Black Hawks (Beginn 19.30 Uhr) und der Auswärtspartie beim Deggendorfer SC (17 Uhr) wollen die Mannen von Trainer John Sicinski die Trendwende schaffen. Denn die Starbulls sind drauf und dran, die bis vor einer Woche noch sehr gute Ausgangslage für die Play-offs zu verspielen.

„Zurück zu harter Arbeit“

Die Schwächephase komme aufgrund der Tabellensituation zu einem „ungünstigen Zeitpunkt“, wie Sicinski bekennt. Sein Rezept für den Umschwung: „Zurück zu harter Arbeit.“ Die hatte sein Team zuletzt in Höchstadt und gegen Peiting phasenweise vermissen lassen.

„Da haben Kleinigkeiten und in der ein oder anderen Situation auch der unbedingte Wille gefehlt. Das hat uns Punkte gekostet“, war der Rosenheimer Coach dann auch berechtigterweise angesäuert. Andererseits ist er auch von seiner Mannschaft überzeugt, wenn sie zu ihrem Spiel zurückkehrt und harte Arbeit verrichtet, Checks zu Ende fährt und mit dem nötigen Tempo agiert. Denn: „Wir haben vier Monate lang wirklich gutes Eishockey gespielt. Deshalb ist es auch nicht zu erklären, warum wir dann in acht Tagen drei Mal verlieren.“

Das Fehlen von Henriquez macht sich bemerkbar

Eine Erklärung gibt es vielleicht schon: Enrico Henriquez-Morales fehlt – und mit ihm auch mehr als 1,5 Skorerpunkte pro Begegnung. Der 18-Jährige stürmt mittlerweile in der Deutschen Eishockey-Liga für den Kooperationspartner Ingolstadt. „Man merkt, wie wir ihn vermissen“, sagt Sicinski, „seine Energie fehlt uns“.

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Der Angreifer ist auch in den nächsten Spielen sicher nicht mit von der Partie – ebenso wie Florian Krumpe und Philipp Lode, die am Dienstag gegen Peiting vorzeitig vom Eis mussten, und Michael Baindl. Der Kapitän wird wegen einer Verletzung die beiden Spiele am Wochenende verpassen, höchstwahrscheinlich auch das Nachholspiel am Dienstag in Peiting. Gleiches gilt für Verteidiger Krumpe, der aber zumindest in den Play-offs wieder mitwirken dürfte.

Hingegen steht bei Stürmer Lode das Saisonende aufgrund einer Verletzung bereits fest. Nachdem Dominik Kolb und Simon Heidenreich wieder in den Kader zurückkehren, kann Sicinski aber wie gewohnt mit vier Reihen spielen lassen, wobei der vierte Angriffsblock aus den Nachwuchsspielern Thomas März, Yannic Bauer und Tom Geischeimer bestehen wird.

Ein Gegner, der nicht aufgibt

Die Aufgaben am Wochenende sind für die Starbulls unterschiedlicher Natur: Freitagsgegner Passau hat zuletzt ebenfalls drei Spiele hintereinander verloren, steht auf dem vorletzten Platz und hat nur noch eine kleine Chance auf den Einzug in die Pre-Play-offs. „Passau arbeitet hart und gibt nie auf.

Das mussten wir schon im ersten Heimspiel damals feststellen“, urteilt Sicinski. Im Dezember endete die Partie mit einem 6:4-Sieg für Rosenheim, der Aufsteiger konnte damals aber eine 3:0-Führung der Starbulls zwischenzeitlich egalisieren.

Deggendorf mit Aufwind

Am Sonntag in Deggendorf treffen die Rosenheimer auf einen Kontrahenten, der zuletzt drei Siege in Serie feierte und nach dem Trainerwechsel – Chris Heid kam für Henry Thom – wieder den vierten Tabellenplatz ins Visier genommen hat.

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„Gegen Deggendorf hatten wir immer enge Spiele mit vielen Toren. Das will ich diesmal vermeiden“, sagt Sicinski. Deggendorfs Offensivstärke ist bekannt, „wir dürfen nicht ins offene Messer laufen.“

Gegner haben Punktegaranten im Sturm

Was beide Rosenheimer Gegner eint: Sie haben absolute Punktegaranten im Team, die in dieser Spielzeit erst spät dazu kamen: Passaus Kontingentspieler Liam Blackburn (21 Tore und 20 Vorlagen in 22 Spielen) hat sich in die Notizbücher der höherklassigen Vereine gespielt, die „magischen Hände“ von Deggendorfs Routinier Thomas Greilinger waren hingegen schon allseits bekannt.

Der Ex-Nationalspieler stieg aufgrund einer Verletzung spät ein, hat aber in 19 Spielen auch schon 23 Tore und 18 Vorlagen auf dem Konto. Wie man den beiden Spielern Herr wird? Sicinski sagt: „Wenig Zeit und Raum lassen.“ Und natürlich: Harte Arbeit!

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