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EISHOCKEY-OBERLIGA

Starbulls-Gegner Selb hat mit Miglio den Liga-Topscorer

Der Gegner der Starbulls Rosenheim im Play-off-Halbfinale der Eishockey-Oberliga Süd heißt Selber Wölfe. Die Oberfranken haben mit Nick Miglio den absoluten Topscorer der Liga in ihren Reihen. Und auch ein ehemaliger Rosenheimer blüht zu neuer Stärke auf.

Nachdem sich im letzten Play-off-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga Süd dann doch Regensburg durchgesetzt hat, treten die Starbulls Rosenheim im Halbfinale wie erwartet gegen Selb an. Gegen die Wölfe ist die Saisonbilanz mit zwei Siegen und einer Niederlage positiv, der Haken dabei ist nur, dass die beiden Siege (2:1 und 3:1) in eigener Halle errungen wurden, es in Selb aber die einzige Niederlage setzte (4:5). Und mindestens eine Partie müssten die Starbulls auswärts gewinnen, um weiterzukommen.

Lange Zeit auf Augenhöhe

Lange Zeit waren sie mit Selb auf Augenhöhe (auch in der Tabelle), doch da sich die Wölfe im Gegensatz zu den Starbulls gegen Ende der Punktrunde keine kurze Krise gönnten, lagen sie am Ende auf Platz zwei mit – bei einem Spiel mehr – zehn Punkten Abstand vor den Starbulls.

Offensiv erwiesen sich die Starbulls dabei als stärker, defensiv die Oberfranken. Rosenheim erzielte im Schnitt 4,6 Treffer, Selb nur 4,06. Die Starbulls ließen 2,74 Tore pro Spiel zu, die Wölfe 2,25, wobei allerdings der überragende Torhüter Florian Mnich (Gegentorschnitt 1,55) inzwischen in Heilbronn spielt. Die derzeitige Nummer eins, Michel Weidekamp, kassierte im Schnitt 2,61 Gegentreffer. In allen drei Spielen gegen die Starbulls hütete Mnich das Tor.

Stark bei den „Special Teams“

Ähnlich wie Rosenheims Viertelfinal-Gegner Peiting gehörten auch die Selber in der Punkterunde, was die „Special Teams“ angeht, zum Spitzentrio (drittbestes Powerplay, zweitbeste Unterzahlquote) und lagen dabei um Längen vor den Starbulls. Sowohl zuhause als auch auswärts hatten sie die zweitbeste Bilanz der Liga.

Eine echte Ausnahmeerscheinung im Selber Team ist Nick Miglio. Der Topscorer und beste Torjäger der Liga war nicht nur an zwei Dritteln der Selber Treffer beteiligt, sondern erzielte auch ein Drittel davon höchstpersönlich!

Ein geballtes Maß an Routine

Aber er ist nur ein, wenn auch entscheidender Teil des Wölfe-Rudels. Jugend findet man wenig darin, dafür ein geballtes Maß an Routine und Zweitliga-Erfahrung. Lanny Gare und Lukas Slavetinsky sind den Starbulls aus unzähligen Zweiliga-Schlachten bekannt, Brad Snetsinger, neben Miglio der zweite Kontingent-Ausländer, schaffte es in den letzten beiden Jahren, in beiden Oberligen Spieler der Saison zu werden. Der lang verletze Richard Gelke verfügt ebenso über viel Erfahrung wie der Ex-Rosenheimer Herbert Geisberger, und Kapitän Florian Ondruschka war sogar ein Jahrzehnt lang in der obersten Spielklasse Stammspieler.

Als Mehrfachtorschützen bei den 14 Viertelfinaltreffern gegen Lindau zeichneten sich Snetsinger, Gare, Sam Verelst und Jan Hammerbauer aus, während sich Miglio mit fünf Assists aufs Vorbereiten beschränkte. Auch Verteidiger Felix Linden, letztes Jahr noch für Rosenheim auf dem Eis, gehörte zu den Torschützen und bewegt sich, was die Offensive angeht, diese Saison als bester Blueliner im Wölfe-Dress mit 30 Scorerpunkten sogar in „Vollmayer-Regionen“.em

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