Starbulls-Coach Sicinski nach 44-Sekunden-Blackout: „Ich dachte, ich bin im falschen Film“

Trainer John Sicinski (links)bei Anweisungen an seine Spieler. Rappel
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Trainer John Sicinski (links) bei Anweisungen an seine Spieler.

Auch wenn sich Starbulls-Coach John Sicinski verständlicherweise nicht gerne an das Spiel in Memmingen zurückerinnert, sind die drei Gegentore innerhalb von 44 Sekunden immer noch ein Thema. Und Sicinski kann sich nicht erinnern Ähnliches schon einmal erlebt zu haben.

Rosenheim – „Ich dachte, ich bin im falschen Film. Die Tore sind zwar nach verschiedenen Strickmustern gefallen, aber das darf und wird uns nicht mehr passieren,“ erklärte Starbulls-Coach John Sicinski fünf Tage nach der 0:4-Niederlage in Memmingen und den drei Gegentoren innerhalb von 44 Sekunden. Er sei als Trainer auch dafür verantwortlich, dass seine Mannschaft konzentriert auf das Eis geht, und dass seine Spieler am Freitag und Sonntag das Beste aus sich herausholen. „Es ist mein Job, die Mannschaft optimal vorzubereiten. Ansonsten könnte es am Freitag in Weiden (Eröffnungsbully um 18.30 Uhr) und im Heimspiel am Sonntag, 17 Uhr, gegen Riessersee, dem einzig verbliebenen Oberliga-Derby, wieder eine Bauchlandung geben.

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„John Sicinski: „Ich weiß, dass wir es besser können“

„Wir sprechen intern alles an, auch dass einige Spieler ohne Namen zu nennen unter ihrem Niveau spielen. Ich weiß allerdings auch, dass diese Spieler und wir als Mannschaft viel besser spielen können als am letzten Wochenende. Das haben wir in dieser Saison schon mehrmals bewiesen“, erklärte Sicinski, der mit seinem Team zurück in die Erfolgsspur will.

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Nordamerikanischer Center kommt nicht

Tor für die Starbulls beim Spiel in Garmisch:Alex Höller netzte via Rückhand zum 3:1 ein.

„Dazu müssen wir allerdings die Fehler im Defensivbereich abstellen und selbst mehr Tore erzielen“, fordert Sicinski, der allerdings in Weiden und zu Hause gegen Riessersee noch nicht auch die Hilfe eines zweiten Kontingentspielers hoffen darf. Und schon gar nicht auf einen nordamerikanischen Center. „Er wird definitiv nicht kommen. Die Verhandlungen waren zwar fortgeschritten, haben aber nicht zum gewünschten Ergebnis geführt. Wir sind aber auf einem guten Weg einen anderen Spieler zu verpflichten“, erklärte der Starbulls-Coach.

Wer die Defensivaufgaben besser erfüllt, gewinnt das Derby

Der will sich aber vorerst nur auf die beiden kommenden Gegner konzentrieren und die beiden Aufgaben werden schwer genug. „Das sind zwei grundverschiedene Gegner. Weiden zieht sich zurück und spielt auf Konter, während Riessersee Druck macht, den Gegner attackiert und sehr laufstark ist. So wollen wir auch spielen und es wird die Mannschaft gewinnen, die ihre Defensivaufgaben besser erfüllt. Das könnte ein ähnlich spannendes und intensives Spiel wie in Garmisch werden.“ Die Partie am 2. Spieltag gewannen die Rosenheimer nach Penaltyschießen mit 5:4, wobei Kevin Slezak mit zwei Treffern und dem verwandelten letzten Penalty der Spieler des Spiels war.

Fröhlich und Reiter fallen weiter aus

Fehlen werden am Wochenende weiter die verletzten Michael Fröhlich und Marinus Reiter, fraglich ist der Einsatz von Daniel Bucheli, der krank war, aber am Donnerstag ins Mannschaftstraining zurückkehren soll.

John Sicinski abschließend zu den beiden Spielen am Freitag und Sonntag: „Ich bin ein positiver Mensch und ich weiß, dass wir mit den besten Teams der Liga mithalten können. Und das wollen wir zeigen – in Weiden und vor allem am Sonntag zu Hause gegen Riessersee.“ bz

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