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Sportliche Erfolge und keine Skandale

Der BC Bavaria Rosenheimwurde 1970 deutscher Vizemannschaftsmeister und boxte anschließend in der Bundesliga. Auf dem Bild oben von links: Schriftführer Fritz Graf, August Dangl, Hikmet Coskunoglu, Stefan Vachal, Roman Dolinski, Otto Steigenberger, Theo Bichler, Erster Vorsitzender Alfons Döser. Vorne von links: Zweiter Vorsitzender Herbert Kohlberger, Heinz Radecker, Helmut Kramer, Josef Feuerer, Wastl Feuerer, Georg Weber, Werner Maier und Trainer Gerd Ossenfort. Es fehlten Lagno und Anton Habermayer. Komar

Rosenheim – Eine große Boxveranstaltung mit elf Kämpfen findet heute, Samstag, 18 Uhr, in der Rosenheimer Luitpoldhalle um den 1.

Alfons-Döser-Cup statt. Am Ring sitzt dann auch Alfons Döser, Verleger des Oberbayerischen Volksblatts. Mittlerweile 80 Jahre alt ist er immer noch ein glühender Boxfan und Unterstützer der Rosenheimer Boxszene. Unter seiner Regie als Erster Vorsitzender des BC Bavaria feierten die Rosenheimer Boxer ihre größten Erfolge. Und wenn Alfons Döser wie gestern in der Chronik „20 Jahre BC Bavaria Rosenheim“ aus dem Jahr 1971 blättert, gerät er nach wie vor ins Schwärmen. „Es war eine wunderschöne Zeit mit Freunden, die hervorragenden und ehrlichen Boxsport boten und nebenbei auch noch großartige Erfolge feierten“.

Einmaliges Publikum

In der Festschrift schrieb der Erste Vorsitzende Alfons Döser in seinem Rückblick auf 20 Jahre BC Bavaria Rosenheim: „Unser Club besitzt den Rückhalt in einem Publikum wie es in Deutschland und darüber hinaus wohl einmalig ist. Diesen großartigen Kontakt zu seinen Zuschauern hat wohl sonst kaum ein Club aufzuweisen. Sportliche Erfolge und nicht Skandale reihten in den letzten 20 Jahren den BC Bavaria zu den führenden Boxclubs im Deutschen Amateur Box-Verband ein“. Und zu diesen Aussagen steht Alfons Döser heute noch und er erinnert sich gerne an die erfolgreiche Zeit mit den Rosenheimer Boxern. Er selbst hatte zwar nie geboxt und er konnte sich auch nicht vorstellen einem Sportverein vorzustehen, aber „meine Widerstände wurden quasi nach Seeelenmassagen und Drängen der Herren Moser und Marx abgebaut. Erleichtert wurde mir der Entschluss durch meine seit langem bekannt Sympathie für den Club und seine großartigen Kämpfer“, erinnert sich Alfons Döser.

Also übernahm er im April 1969, damals 31 Jahre jung und Geschäftsführer des Oberbayerischen Volksblatts, den BC Bavaria Rosenheim als Erster Vorsitzender und führte die Boxer aus der Talsohle. Zu Beginn seiner Amtszeit erschienen zum Training nur noch zwei aktive Kämpfer, der Gerätebestand war auf dem niedrigsten Stand. Nach erfolgreicher Aufbauarbeit mit seinen Mitstreitern Herbert Kohlberger, Fritz Graf und Romuald Ellmann gelang dem BC Bavaria unter Trainer Gerd Ossenfort 1970 der größte Erfolg mit der deutschen Vize-Mannschaftmeisterschaft – damit verbunden war die Zugehörigkeit zur Bundesliga. „Kämpfe vor über 3000 Zuschauer waren keine Seltenheit und obwohl wir zur deutschen Spitzenklasse gehörten, bekamen unsere Boxer kein Geld. Dafür veranstalteten wir einmal im Jahr mit dem gesamten Team eine Reise, die komplett bezahlt wurde“, erzählt Döser, der bis 1976 Erster Vorsitzender war. Danach wechselte der BC Bavaria mit seiner Boxabteilung zum SB DJK Rosenheim.

Heute elf Kämpfe

Heute freut sich Alfons Döser auf elf Kämpfe, die von Viktor Maier mit seinem Hit Squad Rosenheim organisiert werden. Mit dabei sind mindestens sechs Boxer (Ermond und Endrit Hoti, Albion Maloku, Sila Kücük, Artur Sadojan, Gökhan Denk) aus Rosenheim, die Gegner aus ganz Bayern vorgesetzt bekommen. Für Ramezan Mirzaee wurde noch ein Gegner gesucht. Es wäre der 12. Kampf des Abends im olympischen Boxen über drei Runden. bz

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