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Den positiven Trend fortsetzen

Sportbund Rosenheim reist zum Tabellenletzten nach Töging

Torhüter Mihajlo Markovic fehlt dem Sportbund mit einer Rotsperre auch in Töging.
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Torhüter Mihajlo Markovic fehlt dem Sportbund mit einer Rotsperre auch in Töging.

Der Fußball-Landesligist Sportbund Rosenheim möchte nach drei Spielen ohne Niederlage den positiven Trend fortsetzen. Dafür muss beim Tabellenletzten Töging gepunktet werden.

Töging – Der Sportbund Rosenheim ist nach drei Spielen des Jahres 2022 in der Fußball-Landesliga Südost trotz einer nie dagewesenen Platzverweisflut weiterhin ungeschlagen und möchte den positiven Trend auch beim Tabellenletzten FC Töging fortsetzen.

Einziges Manko der Harry-Mandl-Truppe, die Abwehr stellt sich nach den roten Karten gegen Jannik Schleelein, Benedikt Mittermayr, Torwart Mihajlo Markovic und zuletzt Adnan Kasumovic, praktisch von allein auf. Erschwerend kommt hinzu, dass man in Unterzahl gegen den Kirchheimer SC am Mittwoch in einem intensiven Spiel viel Kraft gelassen hat, während der FC Töging bereits Dienstagabend in Kastl gastierte und somit in der englischen Woche einen Tag mehr zur Regeneration zur Verfügung hatte. Notfalls muss es wieder der unbedingte Siegeswille beim Sportbund richten, wie beim Gastspiel des KSC, als man in Unterzahl das Spiel drehen konnte und erst in der Nachspielzeit den unglücklichen Ausgleich hinnehmen musste.

Töging die schlechteste Heimmannschaft der Liga

Die Chancen auf das dritte Auswärtsspiel in Folge mit Punktgewinn stehen nicht schlecht, denn der FC Töging stellt aktuell die schwächste Heimmannschaft der Landesliga Südost. In zehn Heimspielen gelangen erst zwei Heimsiege, beide am Anfang der Saison. Traunstein wurde mit 4:0 und Grünwald mit 6:2 aus dem Stadion am Wasserschloß geschossen.

Doch nach dem Kantersieg gegen Grünwald gelang bis zum Ende der Herbstrunde, aufgrund vieler Verletzungen, nur mehr ein Punkt in vierzehn Spielen. Als Konsequenz trat Trainer Mario Reichenberger am Ende der Herbstrunde zurück. Im Dezember übernahm FCT Urgestein Christian Hutterer den Trainerposten. Er hat seiner Mannschaft eine offensive Ausrichtung verpasst. Glückte dem Team in den letzten vier Spielen im November kein einziger Treffer, erzielte man in zwei Spielen des Frühjahres bereits sieben Tore. In Grünwald reichte eine 2:0 Führung aber nicht zum Punktgewinn und beim 5:3 Derby-Sieg in Kastl geriet der Erfolg in der Schlussphase noch in Gefahr. Späte Tore, fünf Gegentreffer in der letzten halben Stunde, waren die Achillesferse in den beiden Spielen.

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Die Anfangsphase überstehen

Das Ziel des Sportbundes muss es sein, die zuletzt starke Anfangsviertelstunde des FC Töging unbeschadet zu überstehen und nicht wie gegen den Kirchheimer SC die Anfangsphase zu verschlafen. Im Idealfall zum ersten Mal in 2022 in voller Mannschaftsstärke über die ganzen neunzig Minuten.

Trotz des Aufschwungs nach dem Sieg überwiegt bei den Innstädtern die Besorgnis. Neben den längeren Ausfällen der verletzten Manuel Schwaighofer, Daniel Hofstetter und Stefan Denk und den Corona-Positiven Andreas Bobenstetter und Philipp Hofmann, fehlt nun auch Alexander Hofer verletzt. Er hatte sich gegen Kastl eine Zerrung oder einen leichten Faserriss zugezogen.

Torjäger Thomas Breu ist fraglich

Fraglich ist Torjäger Thomas Breu, dies wäre für Töging eine erhebliche Schwächung. Dennoch möchte das Trainerteam mit der gleichen Herangehensweise an den Start gehen wie gegen Kastl - mit zwei Ausnahmen: „Anfangs bis zum 1:0 hatten wir ein paar Schwierigkeiten. Gegen Rosenheim wollen wir von Anfang an voll konzentriert sein, offensiv Bock haben und viel konsequenter Verteidigen. Die Gegentore fielen zu einfach,“ lautet die Marschroute von Co-Trainer Markus Leipholz.

Positiv fand er, dass „wir diesmal nicht so eingebrochen sind wie gegen Grünwald nach einem Gegentreffer. Das ist schon ein Fortschritt. Auch waren wir diesmal eiskalt und hatten ein wenig mehr Spielwitz.“

Anstoß am Wasserschloß in Töging am Samstag ist um 14:30 Uhr. ben/ch