Spitzenspiel gegen Miesbach fällt aus

Das Spitzenspiel der Löwen gegen Miesbach wurde abgesagt. del Grosso

Waldkraiburg – Das Spitzenspiel der Eishockey-Bayernliga am heutigen Freitag gegen Miesbach fällt in Waldkraiburg wegen einer defekten Kühlung aus.

So gut es diese Saison für den EHC Waldkraiburg auf dem Eis auch laufen mag, manche Dinge können weder mit Spielstärke noch mit Mannschaftsgeist erreicht werden.

Eins davon ist die Technik, die das Eis kalt und hart halten soll. Leider hat eben diese Technik kurz vor dem Top-Spiel des EHC Waldkraiburg gegen den TEV Miesbach versagt und aus dem Waldkraiburger Eis wurde Waldkraiburger Wasser.

Unglücklicherweise dauern die Reparaturarbeiten für dieses Problem etwas länger, weshalb alle Veranstaltungen in der Waldkraiburger Raiffeisen-Arena bis einschließlich Sonntag, 1. Dezember, ausfallen werden. Das für Freitag angedachte Spiel gegen den TEV Miesbach wurde bereits neu auf den 13. Dezember um 20 Uhr angesetzt.

Der Verkauf der 20 Gästekarten für das Spiel gegen die River Rats aus Geretsried fand deshalb bereits gestern in der Geschäftsstelle des EHC Waldkraiburg an der Raiffeisen-Arena statt.

Man dankte den Stadtwerken Waldkraiburg, die alles Menschenmögliche unternommen haben, um die Anlage doch noch zum Laufen zu bringen, bei manchen Dingen sind aber sogar sie machtlos.

Das Sonntagsspiel wird, wie eingangs schon erwähnt, zumindest auf den Gästerängen ein ruhiges Spiel. Die Löwen, in dieser Saison eigentlich von zahlreich mitreisenden Fans verwöhnt, treten gegen die River Rats aus Geretsried an. Das Hinspiel am dritten Spieltag in der Raiffeisen-Arena ging deutlich knapper aus, als es sich die Löwen damals dachten. Nico Vogl war es, der die Löwen sechs Minuten vor dem Ende des Spiels durch sein 3:2 erlöste. In der Liga läuft es für Geretsried eher durchwachsen. Mit zehn Punkten Abstand zum sechsten und damit sicheren Play-off-Platz, steht man im Moment auf Platz 10 und ist weniger als ein verlorenes Spiel vom letzten Platz entfernt.

Dabei schlägt man sich alles andere als schlecht, gerade gegen die vermeintlich „großen“ Gegner. So schoss man gegen Miesbach und Passau zuletzt jeweils vier Tore, dies gelang selbst den Löwen zuletzt nicht. Beflügelt von der erneuerten und mit einem Dach versehenen neuen Heimspielstätte, werden die Geretsrieder sicher erneut ein unangenehmer Gegner für die Löwen.

Nicht unerwähnt sollte auch bleiben, dass dieses Spiel, das erste für den Löwen-Neuzugang Leon Judt sein wird. Der junge Angreifer trainiert bereits seit einiger Zeit mit dem Löwenrudel und darf ab Sonntag, wenn das Transferfenster der Bayernliga wieder öffnet, das erste Mal in einem Spiel mit seinen neuen Mannschaftskollegen aufs Eis. aha

Kommentare