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Mühldorfer Volleyballer kommen nicht aus dem Tabellenkeller - 0:3 gegen ASV Neumarkt

Nur der Spielberichtsbogen ist rosarot

Markus Frey und seine Mannschaftskollegen gingen in Neumarkt mit 0:3 unter. Der gesamte Mühldorfer Angriff war zu schwach, die Abwehr der Gegner umso besser.  Foto je
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Markus Frey und seine Mannschaftskollegen gingen in Neumarkt mit 0:3 unter. Der gesamte Mühldorfer Angriff war zu schwach, die Abwehr der Gegner umso besser. Foto je

Alles rosarot bei den Mühldorfer Regionalliga-Volleyballern: Zu Bayernliga-Zeiten war das die Farbe des Kapuzenpullis der Spieler. "Zerhackt" war auf der Rückseite gestanden, denn vor zwei Jahren noch gewann die Mühldorfer Mannschaft alles, was sich ihnen in den Weg gestellt hatte.

Das rosarot ist verblasst, lediglich der Durchschlag des Spielberichtsbogens ist noch rosarot - das ist nämlich der, den die Verlierermannschaft nach Hause nehmen darf. Acht solcher Durchschläge hat die Mühldorfer Mannschaft in dieser Saison leider schon gesammelt. 0:16 Punkte stehen bislang auf dem Konto, Mühldorf bleibt damit weiterhin sieglos am Tabellenende.

Nicht einmal gegen vermeintlich schwächere Gegner, wie am Samstag der ASV Neumarkt, können die Mühldorfer punkten, die mit 0:3 (21:25/19:25/22:25) sang- und klanglos untergegangen waren. "Keine Annahme, kein Zuspiel, kein Angriff", Kapitän Fabian Wagner war fassungslos nach dem Spiel, fand keine Erklärung dafür, dass Mühldorf ohne den Hauch einer Chance geblieben war.

"Es lief so schlecht wie noch nie, dabei waren wir eigentlich schon motiviert. Es sollte endlich klappen mit dem ersten Sieg."

Und auch Trainer Günther Thomae bestätigt: "Am Freitag hat die Mannschaft noch toll trainiert, aber am Samstag war nichts zu holen." Hauptkritikpunkt: der Angriff. "Zwei, drei Versuche benötigte die Mannschaft um einen Angriff erfolgreich abzuschließen. Das ist zu wenig", fasst Thomae zusammen.

Vor allem ist es dann zu wenig, wenn das Gegenüber glänzend abwehrt, "für mich die beste Abwehrarbeit der Liga", ergänzt Thomae, der nun versteht, wie Neumarkt gegen Mannschaften wie Herrsching und Schwaig gewinnen konnte. Damit hätten die Aufsteiger aus der Oberpfalz die Defizite im Angriff ausgemerzt und den Mühldorfern das Leben zur Hölle gemacht. "Wir haben zwar gekämpft, aber Neumarkt hat erfolgreicher gekämpft."

Von einer "geschlossenen schlechten Mannschaftleistung" spricht Thomae zusammenfassend. Klar, die darf es in der Saison auch mal geben. Doch Mühldorf steht mit dem Rücken zur Wand, es müssen endlich Punkte folgen, um mit dem Abstieg definitiv nichts zu tun zu haben. Doch Thomae bleibt locker, lässt sich auch durch Niederlage Nummer acht den Optimismus nicht nehmen: "Dann müssen wir eben Marktredwitz schlagen", schmunzelt er, fügt aber hinzu, dass seine Mannschaft gegen vermeintlich stärkere Gegner vielleicht etwas ums befreiter aufspielen würde.

Dass Marktredwitz schlagbar ist, bewies am Samstag immerhin schon der TSV Herrsching, der 3:2 gewann. Druck lässt Thomae nicht aufkommen, ist froh, dass die Mannschaft zusammenhält, "auch wenn die Stimmung am Samstag natürlich nicht gut war". Irgendwann werde der Knoten schon platzen, so Mühldorfs Trainer. Schließlich müsste es heuer schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Mühldorfer den Klassenerhalt nicht schaffen sollten.

Denn mit der Einführung einer neuen dritten Bundesliga steigt selbst der Tabellenletzte nur dann ab, wenn er die Relegationsrunde gegen die jeweils Fünfplatzierten der beiden Bayernligen verliert. Bis dahin allerdings ist noch eine halbe Saison Zeit. Thomae ist sicher: Bald kommt der erste Sieg" und dann sehe die Welt auch für die Mühldorfer Volleyballer wieder rosarot aus. je

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