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Verheerendes Unglück am Zug: Zwei Jungen von Stromschlag getötet - Zeugen sahen brennende Menschen

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Wegen Corona-Verdacht beim Gegner: Spielabsage bei Kolbermoors Zweitliga-Tischtennisdamen

Kolbermoors Spitzenspielerin Krisztina Toth muss doch noch länger auf ihren ersten Zweitligaeinsatz warten.
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Kolbermoors Spitzenspielerin Krisztina Toth muss doch noch länger auf ihren ersten Zweitligaeinsatz warten.

Lange Gesichter bei den Damen des Tischtennis-Zweitligisten SV DJK Kolbermoor und dessen Coach Boris Pranjkovic. Die eigentlich geplante Spitzenpaarung gegen den derzeitigen Tabellenführer TTC Weinheim musste kurzfristig abgesagt werden.

Von Gerhard Erlich

Kolbermoor – Bis zum Freitagnachmittag war eigentlich alles klar. Kolbermoors Zweitliga-Tischtennisdamen hatten grünes Licht, um am Samstag – wenn auch ohne Zuschauer – die Begegnung gegen den TTC Weinheim zu absolvieren. Dann aber ereilte Kolbermoors Abteilungsleiter Michael Fuchs die Hiobsbotschaft aus Weinheim beziehungsweise auch eine Nachricht des Bundesligaspielleiters, dass sich eine der gegnerischen Spielerinnen infiziert hatte. Fuchs erklärte hierzu: „Spiele müssen normalerweise 48 Stunden vor dem geplanten Termin abgesagt werden. Wir waren bereit und hätten auch spielen können. Allerdings sind die Spielleiter derzeit angehalten, im Rahmen der Corona-Pandemie Spielabsagen sehr großzügig zu handhaben“.

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Über die Fortsetzung des Mannschaftsspielbetriebes diskutiert

Derweil tagte in Frankfurt das Präsidium des Deutschen Tischtennis-Bundes. In einem Meinungsaustausch mit den Landesverbänden wurde über die Fortsetzung des Mannschaftsspielbetriebes in den Bundesligen diskutiert. Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern darf der Profisport unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen weiterhin stattfinden. Allerdings wurde seitens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an die Sportminister der Bundesländer eine Anfrage gestellt, wie der Begriff „Profisport“ zu werten ist. Das Ergebnis will das Präsidium des DTTB nun abwarten, vertritt aber die Meinung, dass die ersten drei Ligen bei den Damen und Herren Profisportligen sind. Bis dato soll in allen Bundesligen weitergespielt werden.

Bundesliga-Damen würden am kommenden Sonntag spielen

In Kolbermoor hofft man nun, dass ein Ergebnis über den Begriff des Profisports bald vorliegt. Die erste Damenmannschaft würde nämlich am kommenden Sonntag die Begegnung gegen den Aufsteiger ESV Weil bestreiten. Die Gäste haben bereits signalisiert, dass sie ebenfalls spielbereit sind. Das Zweitligateam ist mit zwei Spielen im Verzug (neben Weinheim hatten Mitte vergangener Woche bereits die Leutzscher Füchse wegen Corona abgesagt) und sucht nach neuen Terminen. Fest beschlossen hat das Präsidium des Deutschen Tischtennis-Bundes, dass die Regional- und Oberligen grundsätzlich als Amateursport definiert werden. Dies bedeutet, dass ab sofort der Spielbetrieb bis zum 30. November ruht. Die Mannschaftskämpfe werden durch die Spielleiter auf einen noch unbekannten Termin verlegt.

Die Hauptrunde wird auf eine einfache Runde reduziert

Die Hauptrunde wird auf eine einfache Runde reduziert, so dass jede Mannschaft einmal gegen eine andere Mannschaft spielt. Festgelegt durch den DTTB wurde auch, dass das Top 24 Turnier der Jugend, das am 28. und 29. November im niedersächsischen Westerholt stattfinden hätte sollen, abgesagt wird. Allerdings soll diese Veranstaltung nachgeholt werden.

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