Spiel eins unter Franz Voggesberger

Franz Voggesberger soll den SVO wieder in ruhigere Gefilde führen. Foto Pröckl
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Franz Voggesberger soll den SVO wieder in ruhigere Gefilde führen. Foto Pröckl

Es war eine turbulente Woche beim Fußball-Bezirksligisten SV Ostermünchen. Nach der Trennung von Trainer Andi Schmidt und der spontanen Verpflichtung von Franz Voggesberger, geht es heute um 16 Uhr gegen

In einer äußerst emotionalen Jahreshauptversammlung wurde auch der langjährige Abteilungsleiter Hans Zäuner, er leitete 24 Jahre die Geschicke des Vereins, verabschiedet. Neuer Chef der Fußballabteilung wurde Reinhard Mayer, der die Mannschaft auch gleich ins Gebet nahm: "Wir erwarten uns schon einen gewissen Trainereffekt, aber in erster Linie Kampfbereitschaft, Einsatz und Willen bis zum Letzten für den SVO. Wir müssen alle miteinander schauen, dass wir da hinten wieder raus kommen!"

Nun kommt auch noch der Ligaprimus nach Ostermünchen, der letzte Woche seine erste Saisonniederlage gegen Kolbermoor einstecken musste. Das Wimmer-Team trat bisher in dieser Saison äußerst kompakt, spielfreudig und souverän auf. Die erste Niederlage für die Rosenheimer macht die Sache für den SVO sicherlich nicht einfacher. Es wird klar sein, dass man sich rehabilitieren will. Wer dabei genau aufläuft, ist bei 1860 2 immer eine Wundertüte, allerdings geht man auch gegen den SVO als klarer Favorit in die Begegnung.

In Ostermünchen haben sich nach dem Trainerwechsel die Wogen geglättet und man blickt positiv der schwierigen Lage entgegen: Im heutigen Heimspiel geht man aber mit Selbstvertrauen und Motivation auf den Platz. Kapitän Naser Humoli fehlt noch einmal wegen seiner Roten Karte in Waldkraiburg, Toni Voglsinger wurde in Ottobrunn des Feldes verwiesen und fällt deshalb auch aus. Abwehrstratege Marco Steinacher ist privat verhindert, Hansi Waldhör noch leicht angeschlagen. Aber wie sagt der neue Coach Franz Voggesberger: "Da muss die Mannschaft durch, wir müssen halt nun noch enger zusammenrücken." Neu in den Kader rückt Hubert Aumiller, der die Defensive verstärkt.

Voggesberger setzt die Mannschaft (noch) nicht unter Druck, nimmt sie aber durchaus in die Pflicht: "Es kann nicht sein, dass wir durch naivste Eigenfehler und gravierende Stellungsfehler immer einen Rückstand hinterher laufen, wir müssen auch einmal den Kopf einschalten."

Es wird sicherlich ein schwieriges Unterfangen gegen den Tabellenführer zu punkten, aber aufgeben will beim SVO keiner. Auch ist es wichtig die treuen Fans wieder auf seine Seite zu bringen, mit Kampf und Willen kann man dies erreichen. hg

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