Spiel eins ohne den Torjäger

Dominik Brich spielt mit dem SBR zu Hause gegen Landshut. Ruprecht

Rosenheim/Ampfing – In der Fußball-Landesliga Südost empfängt der SB DJK Rosenheim am Freitag, 20 Uhr, die SpVgg Landshut am Sportbund Campus.

Es ist Spiel eins ohne Torjäger Marko Dukic, der sich letzte Woche in Kastl schwer verletzte.

Der Gast aus Landshut ist in die Frühjahresrunde mit neuem Trainer Georg Sewald (40) gestartet. Der Auftakt war von Erfolg gekrönt. Der TSV Grünwald wurde mit 1:0 geschlagen. Trotzdem rangiert „Spiele“ weiterhin auf einem Relegationsplatz mit sechs Punkten Rückstand auf den Sportbund.

Abzuwarten bleibt wie Georg Sewald als ehemaliger Abwehrspieler seine Mannschaft einstellt, eher defensiv oder zur Überraschung aller offensiv. Bei seinem letzten Gastspiel im Josef-März-Stadion, damals noch als Trainer des TSV Vilsbiburg in der Landesligasaison 2016/17, gab es einen 3:0 Sieg des Sportbundes.

Aber Vorsicht ist geboten, denn auswärts waren die Landshuter bisher weit gefährlicher als zuhause. Während in elf Heimspielen gerade drei Siege und 12 Punkte erobert wurden, fühlte man sich auf des Gegners Platz weitaus wohler. Mit 14 Punkten aus zwölf Spielen, darunter vier Siege, steht man im Mittelfeld der Auswärtstabelle.

Im Hinspiel vergab der Sportbund einen möglichen Sieg in Landshut. Man führte durch Treffer von Dominik Brich, Marko Dukic und Janik Vieregg schon mit 3:1, musste sich aber nach einem späten Doppelschlag (79. und 82. Minute) mit einem Unentschieden zufrieden geben.

Ampfing unter totalem Zugzwang

Jetzt gilt es für den TSV Ampfing: Beim Direktduell am heutigen Freitag um 19 Uhr stehen gegen Mitbewerber TSV Kastl die Schweppermänner unter enormen Erfolgsdruck. „Wenn wir da nicht gewinnen, dann ist der direkte Klassenerhalt ja fast schon nicht mehr möglich“, so Technischer Leiter Günther Sabinsky, der von entscheidenden Spielen gegen Kastl und nächste Woche in Landshut spricht.

Vier Punkte rangieren die Gastgeber hinter dem Team von Jürgen Gal, das letzte Woche ein 1:1 gegen den SB Rosenheim erreicht hat, während die Schweppermänner mit 0:5 in Hallbergmoos unter die Räder gekommen sind. „Die Stimmung ist trotzdem nicht so schlecht, weil wir ja phasenweise gut gespielt haben“, so Sabinsky. ben/mb

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