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A94 bei Ampfing in Fahrtrichtung Passau voll gesperrt

Mehrere Kilometer Stau

A94 bei Ampfing in Fahrtrichtung Passau voll gesperrt

A94 - Am frühen Donnerstagabend (30. Juni) steht der Verkehr auf der A94 bei Ampfing.
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MSC Abensberg als Ausrichter

Ein junger Speedawy-Fahrer aus dem hohen Norden greift in Abensberg an

Norick Blödorn greift in Abensberg an.
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Norick Blödorn greift in Abensberg an.

Am 6. Juni trägt der MSC Abensberg eines von vier Qualirennen für den Speedway-Grand-Prix 2023 aus. Und die Abensberger Speedway-Macher sind bereits „richtig heiß“ darauf.

Abensberg – Der MSC Abensberg erwartet am Pfingstmontag 16 Speedway-Fahrer aus zwölf verschiedenen Nationen zum Qualirennen für den Speedway-Grand-Prix 2023. Darunter sind Piloten aus Österreich, Frankreich, Australien, Neuseeland, Tschechien, Schweden, Norwegen, Dänemark, Polen, USA, England und natürlich Deutschland.

Ein junger Wilder in Abensberg

Noch lassen sich die verschiedenen Verbände Zeit, ihre Fahrer zu melden. Das deutsche Duo ist allerdings bereits klar. Allerdings müssen die Fans heuer auf Routinier und Publikumsliebling Martin Smolinski (36) verzichten. Er fällt nach seiner Hüftoperation aus. Ein junger Wilder kommt aber zu seinem Grand Prix-Quali-Debüt: Norick Blödorn reist aus dem hohen Norden an. Blödorn, der einige Tage vor dem Rennen seinen 18. Geburtstag feiert, machte im vergangenen Jahr durch viele Erfolge Schlagzeilen und ist laut Rennleiter Sascha Dörner das derzeit größte deutsche Talent. Er war 2021 zweimal im U21-WM-Finale und wurde Dritter bei der deutschen Meisterschaft.

„Das viele Reisen ist natürlich stressig“

Seit heuer ist Blödorn als Profi in England unterwegs und startet zudem für den AC Landshut in der polnischen Liga. „Weiterführende Schule und Sport unter einen Hut zu bringen war auf die Dauer zu stressig. Jetzt versuche ich es mal für ein paar Jahre – mal schauen, was dabei rauskommt“, sagt Blödorn. Zwei bis drei Rennen pro Woche sind keine Seltenheit. „Das viele Reisen zwischen England, Polen und Deutschland ist natürlich stressig. Aber eigentlich ist das schon ein super Leben und ein echter Traum: Motorradfahren, und damit Geld verdienen. Auch wenn es jetzt noch nicht so viel ist“, sagt er lachend.

„Ich will zeigen, dass ich zurecht dabei bin“

In Abensberg geht es für ihn bei seinem Debüt in der Qualifikation für den Grand Prix in erster Linie darum, Erfahrungen zu sammeln. „Ich gehe rein wie in jedes andere Rennen.“ Man könne sich die anderen Fahrer anschauen und sehen, wo man in drei oder vier Jahren sein kann. Noch weiß Blödorn nicht, wer seine Gegner sein werden, „aber ich rechne damit, dass ich viele davon aus England kenne“. Optimal wäre für ihn eine Platzierung unter den ersten acht bis zehn Fahrern. „Ich wurde nominiert und will auch zeigen, dass ich zurecht dabei bin.“

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Abensberg kennt Blödorn vom Auftritt beim Paar-Cup aus dem vergangenen Jahr und vom Winter-Trainingslager in der Stanglmeier-Halle mit dem Nationalteam. „Ich kenne die Bahn kaum, also kann ich nicht sagen, dass ich einen echten Heimvorteil habe. Doch ich kenne einige Leute vom Club und ich weiß, dass hier gut gearbeitet wird. Deshalb freue ich mich drauf.“

Die Fans in Abensberg dürfen sich am Pfingstmontag also auf einen sympathischen jungen Fahrer freuen. Start ist um 14 Uhr, vorher gibt es eine Fahrervorstellung. Die Eintrittspreise betragen 20 Euro für Erwachsene und zehn Euro ermäßigt für Menschen mit Behinderung. Jugendliche bis 16 sind frei. Ein Tribünenplatz kostet fünf Euro zusätzlich. Bereits am Pfingstsonntag findet ab 14 Uhr das freie Training statt. Hier ist der Eintritt frei.re

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