Spannung bereits durch Auslosung: Sechs Finalteilnehmer für den Sparkassenpokal gesucht

Der TSV Breitbrunn-Gstadt und der SV Ostermünchen (in Blau) kämpfen in unterschiedlichen Gruppen um den Einzug ins Sparkassenpokal-Finalturnier. Ruprecht
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Der TSV Breitbrunn-Gstadt und der SV Ostermünchen (in Blau) kämpfen in unterschiedlichen Gruppen um den Einzug ins Sparkassenpokal-Finalturnier.
  • Thomas Neumeier
    vonThomas Neumeier
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Aus 36 mach 18 – das ist die Formel für die Vorrunde im Hallenfußball-Sparkassenpokal. Im nächsten Schritt wird die Auslese noch drastischer: Von den 18 verbliebenen Mannschaften bleiben nach der Zwischenrunde am Samstag in der Rosenheimer Gabor-Halle noch sechs Teams für das Finalturnier übrig.

Rosenheim – In drei Gruppen spielen sechs Mannschaften um jeweils zwei Tickets für die Endrunde. Für Spannung ist alleine schon durch die interessante Auslosung gesorgt.

Der laufende Wettbewerb hat bislang schon mal für Furore gesorgt, denn in der Vorrunde mussten drei der fünf höherklassigen Teams die Segel frühzeitig streichen. So bleibt dem Landesligisten SB/DJK Rosenheim, Bezirksliga-Spitzenreiter SV Bruckmühl und dem Bezirksligisten SG Reichertsheim-Ramsau/Gars nur die Zuschauerrolle, wenn morgen, Samstag, die Finaltickets vergeben werden. Oberhalb der Kreisliga sind aktuell nur noch Bezirksligist TSV Bad Endorf und der hohe Favorit TSV 1860 Rosenheim vertreten. Der Regionalligist ist der Rekordsieger des Sparkassenpokals und hat die letzten vier Auflagen für sich entschieden.

Rimsting in einer Gruppe mit den beiden Großen

Die Sechziger müssen sich in der Zwischenrunde gleich ab 9 Uhr früh bewähren. Die Kasparetti-Elf blieb in der Vorrunde ungeschlagen, hat aber sicher noch Luft nach oben. Eine Steigerung ist notwendig, denn in der Untergruppe A gibt es mit dem Kreisligisten SV Ostermünchen einen hartnäckigen Kontrahenten. Der SVO ist seit Jahren eine feste Größe in der Halle und ein Garant für eine Endrundenteilnahme.

Man darf auch gespannt sein, wie sich A-Klassist TSV Rimsting in der Gruppe mit den beiden „Großen“ macht. In der Untergruppe B treffen der TuS Bad Aibling (Kreisliga), SV Schechen (Kreisklasse) und ESV Rosenheim (A-Klasse) aufeinander.

Zwischenrunde startet am Samstag

Zunächst wird in den Untergruppen nach dem Modus „jeder gegen jeden“ gespielt, der jeweilige Gruppendritte scheidet aus. Die verbliebenen vier Teams spielen dann in Überkreuz-Partien die zwei Plätze für das Finalturnier aus, wobei das Ergebnis vom Direktduell aus den Untergruppen bereits mit übernommen wird.

Dieser Modus macht auch die zweite Zwischenrunde interessant, die am Samstag, 4. Januar, um 12.30 Uhr eröffnet wird. Dabei treffen in der Untergruppe A die Kreisligisten TuS Prien und SV Pang sowie Kreisklassist TSV Breitbrunn-Gstadt aufeinander, in der Untergruppe B spielen der TuS Traunreut (Kreisliga) und die beiden Kreisklassisten FC Bosna i Hercegovina Rosenheim sowie TSV Neubeuern. Leicht favorisiert sind hier die Teams aus Prien und Traunreut, aber auch Kreisklassen-Spitzenreiter BiH Rosenheim ließ in der Vorrunde den Ball ordentlich laufen.

Konstellation in den Sparkassenpokal-Gruppen verspricht Hochspannung

Die höchste Leistungsdichte hat die dritte Zwischenrunde ab 15.30 Uhr zu bieten, wenn in der Untergruppe A Bezirksligist TSV Bad Endorf auf die beiden Kreisligisten SV Vogtareuth und SV Westerndorf trifft, und in der Untergruppe B mit dem TSV Emmering, SV Anzing und TuS Raubling ausschließlich Kreisligisten am Werk sind.

Weil Kreisliga-Vereine im Sparkassenpokal durchaus Usus sind, kann man sicherlich noch nicht von einer Hammergruppe sprechen, die gesamte Konstellation verspricht aber Hochspannung. Nicht nur aufgrund der besseren Spielklasse, sondern vielmehr wegen der starken Vorrunde ist Bad Endorf ein klein wenig höher einzuschätzen als die versammelte Kreisliga-Armada.

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