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Sieg über 500 Meter

Spannende Wettkämpfe beim Deutschland-Cup: Diese Inzellerin sichert sich einen Weltcup-Platz

Katja Franzen vom DEC Inzell.
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Katja Franzen vom DEC Inzell.

110 Teilnehmer haben beim Deutschland-Cup in Inzell teilgenommen und erneut für Spitzenzeiten gesorgt. Für die deutschen Eisschnellläufer ging es dabei um die Weltcup-Plätze – den sich eine Inzellerin holen konnte.

Inzell – Was für spannende Wettkämpfe beim mehrtägigen Deutschland-Cup in der Inzeller Max-Aicher-Arena! Für die deutschen Eisschnellläufer ging es dabei um die Weltcup-Plätze. „Aber auch die anderen Nationen haben in Inzell ihre Ausscheidungswettkämpfe durchgeführt“, betonte DEC-Abteilungsleiterin Heike Kogler.

Im internationalen Vergleich – in der Max Aicher-Arena gingen diesmal insgesamt 110 Teilnehmer aus elf Nationen an den Start – sieht sie die deutschen Athleten auf einem ganz guten Weg. „Aber sie müssen schon noch eine Schippe drauflegen.“ Eine starke Leistung über 500 Meter zeigte auf dem Inzeller Eis etwa der Italiener David Bosa (35,51 Sekunden).

Franzen siegt über 500 Meter

Erfreulich aus Sicht des DEC Inzell war, dass Katja Franzen sich einen der beiden Startplätze über die 500 Meter sicherte. „Katja hatte schon die letzten Rennen überzeugen können. Auch diesmal hat sie eine Top-Leistung abgerufen“, freute sich Inzells Abteilungsleiterin. Franzen siegte in 39,24 Sekunden. Auch Anna Ostlender ging über die 500 Meter an den Start und musste sich am Ende mit dem dritten Platz (39,59 Sekunden) zufriedengeben. Damit verpasste sie einen Weltcup-Platz, den sich die Zweitplatzierte Lea Sophie Scholz in 39,24 Sekunden holte. „Anna war die Wochen vorher schon richtig gut drauf und laut Trainer Andreas Kraus hat sie auch unter der Woche richtig gut trainiert“, berichtete Kogler. Doch „leider war sie am Wettkampftag dann wohl zu nervös und hat ihre Leistungen der letzten Wochen nicht mehr aufs Eis gebracht“.

Heimerl wird nur Dritte

Den in diesem Fall undankbaren, dritten Platz gab es auch für Josephine Heimerl über 1500 Meter. Die Inzellerin, die 2:03:54 Minuten benötigte, verpasste damit über diese Strecke ebenfalls einen Platz im deutschen Weltcup-Team. Die zwei Startplätze holten sich Lea Sophie Scholz (2:00:27 Minuten) und Michelle Uhrig (2:03:34). Ein kleines Trostpflaster gab es für Heimerl dennoch: Sie ist im Massenstart als erste Reserveläuferin dabei und wird dort wohl auch Einsätze bekommen. Die ersten beiden Startplätze sicherten sich hier Claudia Pechstein und Michelle Uhrig.

Julia Bachl zeigte über 3000 Meter (4:27:16 Minuten) und 5000 Meter (7:42:78 Minuten) starke Leistungen. „Sie hat eine super Entwicklung genommen“, freute sich Kogler. Sie hofft, dass Bachl aus den Rennen von Inzell genug Motivation nach Berlin mitnehmen kann. Dort finden in drei Wochen die Weltcup-Qualifikationsrennen für die Neo-Seniorinnen (U23) statt.

In der Max-Aicher-Arena geht es jetzt am Samstag mit den nächsten Eisschnelllauf-Wettkämpfen weiter. „Jetzt dürfen endlich auch unsere Nachwuchsstarter ran“, freute sich Heike Kogler. Auch der Frillensee-Cup ist international besetzt und der DEC Inzell erwartet beim Eintagesrennen „viele, viele Starter“. Die Wettkämpfe auf den verschiedenen Strecken starten um 13 Uhr. Die Woche darauf – also am Samstag, 12. November, 13 Uhr – gibt es gleich den zweiten Wettkampftag im Rahmen des Frillensee-Cups. Insgesamt umfasst der Cup fünf Wettkämpfe. Weitere Termine sind am 3. und 10. Dezember sowie am 28. Januar.

bst

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