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Schwiegershausen, Schwab und Friedemann sind deutsche Meister im Drachenfliegen

Spannende Flüge von der Hochries

Die Drachenflieger-Elite zeigte ihr großes Können.
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Die Drachenflieger-Elite zeigte ihr großes Können.

Frauen sind die besseren Thermikschnüffler. Corinna Schwiegershausen aus München ist neue deutsche Meisterin im Drachenfliegen 2010 (Klasse 1 Flexible). Platz zwei und damit deutscher Meister ist Konrad Schwab aus Stuttgart vor Bernd Sommermeier (Jena). Die amtierende Weltmeisterin zu ihrem weiteren Titel in ihrer großen Sammlung: "Es ist unglaublich, dass ich alle Männer hinter mir lassen konnte. Sonst gab es noch immer einen Blumenstrauß für die beste Dame, dieses Mal war es umgekehrt. Das muss erstmal bei mir im Kopf ankommen." In der internationalen Wertung siegte ebenfalls eine Frau: Natalija Petrova aus Russland gewinnt vor Corinna Schwiegershausen und Primoz Gricar (Slowenien). Auf Rang vier platzierte sich Konrad Schwab (Stuttgart).

Zudem siegten in der Klasse 5 der Starrflügler Nationalteam-Pilot Peter Friedemann aus Bretten vor Ulf Neumann (Weiden) und ebenfalls Nationalteampilot Tim Grabowski (Heimsheim). Peter Friedemann zu seinem Titel: "Es waren super Flüge an der Hochries allerings bei relativ schwacher Thermik. Dies ist meine Spezialität. Ich freue mich riesig über den ersten deutschen Meistertitel in meiner Karriere und kann's eigentlich noch gar nicht glauben." Peter Friedemann gewinnt auch die internationale Wertung vor Ulf Neumann (Weiden) und Toni Raumauf (Österreich). Beste einheimische Piloten sind: Gerd Dönhuber auf Rang vier (international Rang neun), Stefan Kohlmeister auf Rang fünf (international Rang zehn) und Christian Zehetmair auf Rang sechs (international auf Rang elf).

Fünf Tage lang trafen sich die Piloten der deutschen Drachen-Nationalmannschaft und der deutschen Drachenliga mit internationalen Top-Piloten aus elf Nationen und insgesamt 60 Teilnehmern am Samerberg/Hochries zur internationalen deutschen Meisterschaft - den German Open im Drachenfliegen. Der Drachenfliegerclub Hochries mit Wettbewerbsleiter Dieter Kattenbeck organisierte eine perfekte Meisterschaft mit super Rahmenprogramm. Nur das Wetter konnten die engagierten Mitglieder des DFC Hochries nicht beeinflussen. Zwei spannende Durchgänge kamen in dieser Woche dennoch zustande.

Drachenwettbewerbe laufen folgendermaßen ab: Jeden Tag werden von der Wettbewerbsleitung neue Flugaufgaben unter Berücksichtigung der Wetterlage gestellt. Im Ziel entscheidet die schnellere Zeit, die Flugstrecke wird mit einem GPS-Navigationsgerät dokumentiert. Aufgaben bis über 55 km waren an der Hochries an der Tagesordnung. Im Vergleich zu den herkömmlichen, gewichtskraftgesteuerten Drachen zeichnen sich die aerodynamisch gesteuerten Starrflügler durch eine enorme Gleitleistung, gepaart mit einem einfachen Landeverhalten, aus. re

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