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Britische Medien: Premierminister Johnson tritt zurück

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Weder Fisch noch Fleisch

Später Punkt für den TSV 1860 Rosenheim: Julien Richter trifft in der Nachspielzeit

Das 0:1 durch Augsburgs Henri Koudossou ist gerade gefallen.
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Das 0:1 durch Augsburgs Henri Koudossou ist gerade gefallen.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Eigentlich war schon alles vorbei: In der 89. Minute hatte der TSV 1860 Rosenheim den Gegentreffer zum 0:1 im Nachholspiel der Fußball-Regionalliga Bayern gegen den FC Augsburg II kassiert. Doch dann kam Julien Richter.

Rosenheim – „Die ersten Leute haben das Stadion schon verlassen“, merkte 1860-Trainer Florian Heller an, „uns hat keiner mehr was zugetraut“. In der Nachspielzeit zog dann aber Julien Richter aus der Distanz ab, die Kugel flitzte an Freund und Feind im Augsburger Strafraum vorbei und landete zum 1:1-Ausgleich im Eck.

Verdienter Ausgleichstreffer

Es war letztlich ein verdienter Treffer in einer Partie, in der sich keine Mannschaft besonders hervorgetan hatte. „Wir waren sehr bemüht, um mit Kombinationen ins letzte Drittel zu kommen“, meinte Heller. Allerdings hatten diese Aktionen Seltenheitswert. Im ersten Durchgang waren ein missglückter Kopfball von Dominik Bacher, ein Schuss von Laurin Demolli vom Strafraum sowie ein Distanz-Versuch von Julien Richter als Tor-Annäherungsversuche – als mehr konnte es nicht bezeichnet werden – zu notieren.

Fußball-Regionalliga Bayern: Fotos vom Spiel 1860 Rosenheim - Augsburg II vom 1. März

Fußball-Regionalliga Bayern: Fotos vom Spiel 1860 Rosenheim - Augsburg II vom 1. März
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Fußball-Regionalliga Bayern: Fotos vom Spiel 1860 Rosenheim - Augsburg II vom 1. März
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Auch die technisch versierteren Augsburger spielten sich immer wieder fest, sodass 1860-Keeper Alin Goia hauptsächlich bei Flanken gefragt war. Einmal musste er den Ball aus dem Netz holen, da stand allerdings FCA-Offensivkraft Henri Koudossou vor dem Abschluss im Abseits.

„Es war ein typisches Unentschieden-Spiel“

Nach dem Wechsel wurden die Gäste etwas zwingender, hatten letztlich aber auch nur selten etwas zu bieten: David Degers Kopfball nach einer Ecke ging neben das Tor. Auf der anderen Seite hatte der eingewechselte Christoph Fenninger einen guten Abschluss, hinzu kam ein weiterer Kopfball von Bacher. Aber es war viel zu wenig, was der Tabellenletzte beisteuerte, um das wichtige Nachholspiel zu gewinnen. „Es war ein typisches Unentschieden-Spiel“, musste Heller feststellen.

Julien Richter erzielte in der Nachspielzeit den Ausgleich für die Sechziger.

Daraus wäre fast nichts geworden, denn in der 89. Minute schaltete der freigespielte Koudossou schneller und netzte alleine vor Goia zur Augsburger Führung ein. Wieder alles verloren?

Viertes Tor eines Winter-Zugangs

Nein, weil die Sechziger in der Schlussphase doch noch einmal drückten und Richter dann aus der Distanz einschoss. Es war das vierte Tor eines Winter-Neuzugangs von den vier 1860-Trefferm nach der Winterpause. Heller, der sich nach eigenen Angaben „wie ein Schnitzel“ über den Ausgleich gefreut hatte, bekam mit dem Gegentreffer ein Deja-vu-Erlebnis zur Samstagspartie gegen Eltersdorf – mit dem Unterschied, dass seine Truppe diesmal noch eine Antwort gefunden hatte. „Das ist nicht selbstverständlich, dass die dann noch einmal da sind. Wir haben das in den wenigen Tagen zumindest so weit gebracht, dass sie so ein Erlebnis im Kopf weggesteckt haben.“

Bei aller Freude über den späten Ausgleich: Letztlich war das Remis bereits die zweite verpasste Gelegenheit, um die Situation in Sachen Klassenerhalt zu verbessern. Mehr noch: Die Lage wird für den Tabellenletzten durch fehlende Siege sogar noch deutlich prekärer.

TSV 1860 Rosenheim: Goia, Benz, Wallner, Salkic, Richter, Kießling (ab 60. Fenninger), Shabani (ab 85. Schiedermeier), Demolli, Zander (ab 90. + 1 Kamuf), Mensah, Bacher (ab 78. Majanovic).

Schiedsrichter: Berg (TSV Landshut-Auloh).

Zuschauer: 145.

Tore: 0:1 Koudossou (89.), 1:1 Richter (90. + 2).

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