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Doppel-Olympiasiegerin begeistert

Souveräner Sieg von Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl in der Weltcup-Quali

Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB nach dem Sieg im Turnier von Neumünster.
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Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB nach dem Sieg im Turnier von Neumünster.

Bei der Weltcup-Qualifikation hat Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl auf TSF Dalera BB begeistert und das Dressur-Weltcup-Turnier gewonnen. Dabei durchbrach das Duo erneut die 90-Prozent-Schallmauer in der Kür. Bruder Benjamin Werndl siegte indes mit einer Zukunftshoffnung.

Neumünster – Die Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB haben beim Dressur-Weltcup-Turnier in Neumünster begeistert: Rund drei Monate nach den Siegen beim Fünf-Sterne-CDI in Stockholm/Schweden überstrahlte das Paar in den Holstenhallen die starke internationale Konkurrenz mit tänzerischer Leichtigkeit, Harmonie und Präzision.

Im Kurz-Grand-Prix eine Klasse für sich

Im nahezu perfekten Kurz-Grand Prix waren die Führenden der Weltrangliste eine Klasse für sich. 84,395 Prozent bedeuteten fast sechs Prozent Abstand auf den Rest des hochklassigen Feldes. „Über dem Mond mit meiner Tanzkönigin“, kommentierte die Siegerin in den sozialen Medien. In der Woche zuvor hatte sie wegen einer schweren Erkältung drei Tage nicht trainiert, um sich zu erholen und für das Turnier fit zu sein. Umso glücklicher war sie darüber, wie motiviert die Stute war.

Erneut die Schallmauer durchbrochen

Auch am nächsten Tag in der Weltcup-Kür zeigten sich die 36-Jährige und die 15-jährige Easy-Game-Tochter in Bestform und zelebrierten ihren schwierigen Freestyle fein abgestimmt zu Musik aus dem Film „La La Land“. Ein Missgeschick am Ende der Galoppwechsel von Sprung zu Sprung kostete zwar wertvolle Punkte, dennoch durchbrach das Duo mit 90,615 Prozent zum vierten Mal in seiner Karriere die Dressur-Schallmauer von 90 Prozent. Den Fehler nahm die Reiterin auf die eigene Kappe. „Du hast nur auf mein Signal gewartet. Ansonsten war es einfach magisch für mich, mit dir zu tanzen“, bedankte sich von Bredow-Werndl bei ihrer „Queen“.

Benjamin Werndl siegt mit Zukunftshoffnung

Wie dicht Freud und Leid manchmal beieinander liegen, musste Jessicas Bruder Benjamin in Neumünster erleben. Mit dem erst neunjährigen Discover gewann er die „Kleine Tour“ und freute sich riesig über seine Zukunftshoffnung. Der bewegungsstarke Don-Frederic-Sohn habe sich in der ersten Intermediaire I-Prüfung seiner jungen Karriere „überragend angefühlt“, kommentierte der 37-Jährige. Auch sein Top-Pferd, der 13-jährige Famoso OLD, der sich nach mehr als einjähriger Verletzungspause im November mit einem Grand Prix-Sieg in Ising im Turniersport zurückgemeldet hatte, zeigte sich im Kurz-Grand Prix der Weltcup-Tour kraftvoll und sicher. Doch während der Vorbereitung zur Kür vertrat sich der imposante Braune. Um kein Risiko einzugehen, verzichtete Werndl auf den Start.

Qualifikation für Leipzig als Ziel

Während ihr Bruder nach der fünften Etappe keine Chance mehr auf eine Teilnahme am Weltcup-Finale hat, ist Jessica von Bredow-Wernd l gut dabei. Den ersten Weltcup-Qualifikationssieg der Saison verbuchte die Aubenhausenerin im Oktober mit Ferdinand BB im polnischen Zakrzow. Mit 40 Punkten liegt sie an fünfter Stelle des Rankings der Westeuropa-Liga. Im März will sie bei der sechsten Weltcup-Station in ‚s-Hertogenbosch/Niederlande antreten und die notwendigen Punkte für das Finale im April in Leipzig sammeln.

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