SKI ALPIN

Sommertraining wie die Profis

Viel Spaß hatte das Inngau-Schülerteam beim Wasserskifahren auf dem Hödenauer See. Auch beim Slalom auf dem Monoski überzeugten die Inngauer, wie auf dem Bild Matthias Kagleder.  Schmid
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Viel Spaß hatte das Inngau-Schülerteam beim Wasserskifahren auf dem Hödenauer See. Auch beim Slalom auf dem Monoski überzeugten die Inngauer, wie auf dem Bild Matthias Kagleder. Schmid

Ein Ferienprogramm der intensiveren Art gab es heuer für die alpine U16-Schülermannschaft des Skiverbandes Inngau. Gleich vier Wochen Training am Stück, nur jeweils kurz unterbrochen an den freien Wochenenden, hatte SVI-Cheftrainer Günther Gerhard zur Vorbereitung auf den kommenden Skiwinter eingeplant.

Rosenheim–Los ging es bereits in der ersten Ferienwoche mit einem fünftägigen Slalomtraining auf der anspruchsvollen, da total vereisten Weltcuppiste in der Skihalle Landgraaf in Holland (wir berichteten). Es folgte in der zweiten Woche ein ebenfalls fünftägiger Konditionslehrgang in der Bundespolizei Sportschule in Bad Endorf. Hier wurde vor allem Kraft, Kraftausdauer, Koordination und Schnelligkeit gebolzt. Zur Abwechslung gab es Ballspiele aller Art und Rollerblading. Bei der sich anschließenden Wassersportwoche sollte vor allem der Spaß im Vordergrund stehen. Allerdings musste das auf dem Chiemsee vorgesehenen Stand-Up-Paddeln wegen Sturmwarnung abgesagt werden. Als Ersatz gab es dann doch wieder eine Kondi-Einheit. Am zweiten Tag ging es an den Hödenauer See zum Wasserskifahren, wobei sich die Inngauer Alpinen auch auf den ungewohnten Brettern in guter Form präsentierten. Anschließend stand dann auf der Freestyle-Wasserschanze des WSV Oberaudorf am Lueg steinsee ein Sprungtraining als Vorbereitung auf den kommenden Skiwinter auf dem Programm. Neben verschiedensten Sprungformen scheuten die ganz Mutigen auch nicht vor Salti zurück.

Zum Schluss ging es für das SVI-U16-Team erneut für fünf Tage in den Schnee, und zwar aufs Stilfser Joch, wo bei besten Bedingungen Riesenslalom und Slalom trainiert werden konnte. Obwohl die Lifte am Stelvio wegen der anhaltenden Gletscherschmelze heuer erstmals in der Geschichte des italienischen Sommerskigebietes stillgelegt werden mussten, konnte dort ausgiebig geübt werden. In aller Früh wurden die Schülerinnen und Schüler mit der Pistenraupe nach oben an den Start gebracht und konnten so unter besten Bedingungen an der Verbesserung von Technik und Speed arbeiten. Hier haben sich einmal mehr die guten Verbindungen von Günther Gerhard als früherer Trainer von diversen Weltcupteams bezahlt gemacht.

Jetzt steht für knapp zwei Wochen private Regeneration auf dem Programm, bevor es dann in die letzte Phase der Vorbereitungen auf die ersten Wettbewerbe im Inngau-Sparkassen-Cup und Deutschen Schülercup geht, die Mitte beziehungsweise Ende September als Konditionstest ausgetragen werden. sc

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